Ausgabe 
2.2.1848
 
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. 38. b 10 1 1 1 1 Aus 95 nt ee als Lug), nehmen die Hand, blicken gar ernſt hinein und ſagen 1 deren Verfaſſer der Einſender d. mit Beſtimmtheit den k. dann, wenn es z. B. die N z; 12 5 5 4 N 8** a 5 preuß. Superintendent Wilhelm Oertel zu Sobernheim bei 5 a i 5 N ee Mädchens iſt: Fra Kreuznach, gebürtig zu Horn(weshalb er ſich W O. von HornDu haſt einen ſchönen(das meint Jede!) und treuen bh nennt) bezeichnen kann, entnehmen wir gleich die erſte Er-(was könnte ihr lieber ſein 2) Schatz: Du wirſt bald Hoch⸗ zahlung, die darum für uns noch von beſonderem Intereſſe zeit haben! dalle Blitz, das ſchlägt ein!) Des Dinges 75 iſt, weil in ihr von einem Ahnen unſeres edelen Regenten ſagen ſie nun noch mehr, was die Mädchen gerne hören 15 es di i;. 5 0 hauſes die Rede iſt. Wird das Geſicht fröhlich, ſo kommt noch Reichthum, Gluck 0 2 8 b 6 So war's recht. u. 0 w. Wird aber das Geſicht traurig, ſo heißt's: Es 100 8 i l i iſt Jemand dagegen; aber ſei nur ſtille. Er beſinnt ſich m0 i Ob Ihr, liebe Leſer, ſchon Zigeuner geſehen habet, und gibt's doch noch zu, und dergleichen. Bet andern 1 weiß ich nicht. Es ſind ſo braungelbe Geſichter mit ſchwar⸗ ſchwatzen ſie von Erbſchaften und Gott weiß, was noch, 0 zen, brennenden Augen. Sie ziehen ſeit vielen Jahrhun halten ſich aber dabei ſo, daß es immer noch möglich iſt. 7 ; 8 i ö;.. derten in der Welt herum, haben keine Heimath, reden ein Dann gibt's Geld, etwas aus der Haushaltung dazu, und 9 Kauderwelſch unter ſich, das kein Chriſtenmenſch verſteht, liegt etwas da, was Niemand verloren hat, ſo findet's die betteln, mauſen(ins Deutſche überſetzt heißt's: ſtehlen) und Wahrſagerin ſicher. Ich frage Euch: iſt das nicht eine erheben die Narrenſteuer. Was? Narrenſteuer? Narrenſteuer, die ſie erheben? Aber die Zigeuner i 8 1. 2 8 3 em Was iſt denn das? fragt Ihr. Will's Euch ſagen! Jeder ſind die Narren nicht! Wenn ihr aber ſaget: wer 115 gute Ehriſt weiß, daß der liebe Gott aus guten, heiligen wird dann ſo dumm und ich ſetze hinzu ſo gottlos ſein? berg, Abſichten uns Menſchen die Geſchicke der Zukunft verborgen ſo antworte ich Euch drauf: wenn's keine ſolche Narren 25 8 01 5 5 5 8 1 5 5 5 5 in de hat. Nun gibt's aber der Narren unendlich Viele, die und Gottloſe im Lande gäbe, ſo müßten die Zigeuner und die ud gerne eben das wuͤßten, was ihnen Gott zu wiſſen unmoeg, Kartenſchlägerinnen verhungern oder arbeiten; aber die 1 5 lich gemacht hat. Darauf ſpekuliren(die Kartenſchlägerinen leben in floribus und thun nichts. Alſo wo ſich ein Trupp* thun's auch) die Zigeuner. Weil ſie ein fremdes abenteuer Zigeunergeſindel aufhält, bettelt und wahrſagt, da gibt's 1 liches Volk ſind, und gar unheimlich ausſehen, meinen jene immer hintennach etliches Wehklagen; denn ſie laſſen nichts 1 Narren, ſie wüßten mehr, als andere ehrliche Menſchenkinder. liegen, als glühendes Eiſen und Mühlſteine. ll 0. g 28 Da kommen ſie denn mit wichtiger Miene und ſagen Cortſezung folgt) 12 wahr(ſo nennen's die Narren, und iſt doch eitel Trug und 5 10 a 9*0 i Aue 5 1Beſitz und Genuß, und ſoll nunmehr Auslie⸗ Edictalladuug. 2203 Bekanntmachungen von Be ferung des Vermögens erfolgen.(77) Aus dem Nachlaſſe der im Jahr 1813 525 hörd enEs werden daber alle Dieſenigen, welche aus verſſorbenen Margaretha, Johann Hoffmann 8 9gend einem Nechtsgrunde an den gedachten. Ehefrau, geborene Welter, zu Rodheim, wurden 2 l Nachlaß Erb, oder ſonfige Anſprüche zu haben] am 28. Auguft d. J. die in Nr. 6. des Intel⸗ vermeinen, pierdurch aufgefordert, ſolche um ſo ligenz lattes von dieſem Jahre näher bezeichneten 9 Edietalladung. gewiſſer e e Won Immobilien verſteigert. f b (89) Der ehemalige Gerichtsſchöffe Karl Hof⸗ bei unterzeichnetem Gerichte geltend zu mochen, e ee 7 mann von Schwalheim(geboren am 24. Febr. als anſonſten der Nachlaß an Johannes Henſels[ nicht vorgelegt werden können, ſo werden alle 2 1761) iſt ſeit dem Jabre 1827 abweſend, ohne Frau und resp. diejenigen Personen, ohne Diejenigen, welche Eigenthuns- oder ſonftige 970 daß bis jetzt über ſein Leben oder ſeinen Auf⸗ Caution, verabfolgt werden würde, welche ſich Anſprüche an dieſe Immobilien zu haben ver⸗ 50 N enthalt Nachricht eingegangen wäre.. bereits als die Rechtsnachfolger der im Teſta-] meinen hiermit aufgefordert, ſolche binnen vier müſfe Bei dem ſonach überſchrittenen 76ſten Lebens⸗ mente bezeichneten nächſten Anverwandten Wochen ſogewiß dahier geltend zu machen, als d jahre wird derſelbe oder deſſen Erben hierdurch ausgewieſen haben. ſonſt die Betätigung der Kaufbriefe ertheilt edictaliter aufgefordert, binnen 3 Monaten und 7. Dezember 1847. d ürde gung 0 ſpäteſtens bis zum 1. Mai d. J. ſich vor hie⸗ Großkarben am 12. Januar 1848 W 7. Dezember 1847 ſiger Gerichtsſtelle zu melden und ihr Vermögen Großh. Heſſ. Landgericht daſ Großkarben am 5 in Empfang zu nehmen, widrigenfalls Erſterer Jäger Sarkor ine 12 Nanuar 1848. 6 für todt erklärt und deſſen Verlaſſenſchaft ohne 5 5 i Großh. Heſſ. Landgericht daſ. 0 Caution den Aufgetretenen ausgehändigt werden Edictalladung. r N 9 55(87) Ueber das Vermögen de i Bekanntmachung.*. 5 5 gen des Valentin 9 Verfügt 3 am 13. Januar 1848. Schmidt in Rockenberg hat Großh. Hofgericht 113) Donnerſtag den 3. Februar d. 3, 5 urfürſtlich 1 Juſtizamt daſ formellen Eoncurs erkannt, und es iſt demge⸗ des Morgens um 9 Uhr, ſoll in dem Pohlgön⸗ fabi v. a u. mäß zum Verſuch der Güte, wie zur Liquida⸗ ſer Gemeindewald nachſtehendes Gehölz oͤffent⸗ lang Aufforderung. tion aller und jeder Anſprüche Termin auf lich meiſtbietend verſteigert werden, als: 5 5 Montag den 6. März l. J., 15 Stecken buchen Scheit⸗ u Prügelholz, bier (78) Margaretha, Johannes Hofmann I. Morgens 10 Uhr, 2) 14½ Stecken buchen Stockholz, sc erſte Ehefrau, geborene Welter, iſt am 30. Juli anberaumt worden. Bekannte wie unbe⸗ 3) 2040 Stück buchen, eichen, birken u. aspen f 1813 zu Rodheim mit Hinterlaſſung eines Teſta⸗[kannte Gläubiger haben ſich daher zu dieſem Wellen, 0 ments, worin ſie, außer der Margaretha Philipp] Termin einzufinden und zugleich wegen Beſtel-] 4) 4 Stück buchen Werkholzſtämme, Wiens Tochter, jetzt Johannes Henſels Frau, lung eines Gläubiger⸗Ausſchuſſes u. ſ. w ſoge⸗ 5) 14 Stück eichen Bau⸗ u. Werkholzſtämme ihre übrigen nächſten Verwandten zu wifß zu erklären, als ſonſt Zuſtimmung zu den Be⸗ 6) 2 Stecken eichen Schichtenholz, Erben eingeſetzt hat, geſtorben. und erſcheinen ſchlüſſen der Mehrheit underſtellt wird, alle nicht 7) 32 Stück birken Nutzholzſtangen. 05 als ſolche, zur Zeit des Ablebens der Erblaſ⸗ angemeldeten Anſprüche aber ganz unberückſich⸗ Die Zuſammenkunft iſt am Heidelberg, am 1 I ſerin, bier Kinder von ihren Halbgeſchwiſtern tigt bleiben. Gießer Weg, bei dem Holz. ir ern dh 10 Wan l Butz bach den 6. Januar 1848. Pohlgöns am 25. Januar 1848. 00 zu dem, am 12. Febr. oßh. Heſſ. Landgeri Der Großh.. Bürgermei 5 d. J. erfolgten Ableben ihres Mannes, in deſſen e 9 belle e ö 2 5 f 25 i 5 el