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Intelligenz-Olatt
für die
Provinz Oberheſſen
im Allgemeinen,
die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen
und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
W 35.
Sonnabend, den 30. Oktober
Localſection des Gr. Heſſ. Gewerbvereins fuͤr Friedberg und die Umgegend.
Die erſte monatliche Sitzung der Localſection findet Montag den 1. November d. J., Abends 7% Uhr, im Gaſt⸗ haus„zum ſteinernen Haus dahier ſtatt. Tagesordnung: die Errichtung einer Handwerkszeichenſchule ꝛc.
Friedberg den 27. Oktober 1847. f Der Vorſtand.
Ein Ausflug des Alten vom Berge.
Lieber Leſer! Ehe Du weiter lieſeſt, denke an Dei⸗ nen beßten Freund den Du haſt, wenn er Dir etwas recht Eindringliches, Ueberzeugendes, Anfeuerndes ſagt,— laß einmal ſo recht lebendig vor Deine Seele treten, wie Dir da keine Sylbe entgeht und Du mit voller Aufmerkſamkeit in das liebende Auge und auf den Wahrheit redenden Mund Deines Herzenbruders ſiehſt und jedes Wort gleich⸗ ſam verſchlingſt,— und wenn Dir das Bild ſo recht leb⸗ haft vor der Seele ſchwebt: ſo denke, Dein Freund ſtünde vor Dir und erzählte Dir Folgendes.
Kürzlich ſtieg ich an einem Samſtag Nachmittage über die Berge, um jenſeits derſelben mir befreundete liebe Men⸗ ſchen heimzuſuchen und einige Tage in ihrer Mitte zu ver⸗ weilen. Ich hatte meinen Enkel, einen munteren wißbe⸗ gierigen Knaben, mitgenommen und machte ihn auf die außer⸗ ordentliche Fruchtbarkeit in Flur und Wald nach der großen Noth aufmerkſam, wies ihn auf den gütigen Schöpfer hin und erzählte ihm dann noch Düvals Leben, wobei ich nicht unterließ, ihn beſonders darauf aufmerkſam zu machen, wie viel glücklicher der Menſch ſei, welcher abgehärtet wäre und wenig bedürfe, als der, welcher an Wohl⸗ leben gewöhnt ſei. So ſchwand der Weg unter unſern Füßen und wir gelangten raſcher, als ich bei dem Kleinen erwartete, zu unſern Freunden, mit denen ich den Abend in traulichem Geſpräche mit jenem Behaglichkeitsgefühl ver— brachte, das über uns kommt, wenn wir bei guten, uns beſonders lieben Menſchen verweilen.
Den andern Tag läuteten die Glocken gar einladend zum Gottesdienſte; ich ergriff das Geſangbuch und wanderte am Arm meines Freundes zur Kirche. Die Glocken hatten nicht umſonſt ſo einladend für mich geläutet; ich hörte eine Predigt, worin nach Math. 18, 8—9 die rechte Herrſchaft dargeſtellt wurde, zu welcher wir uns als Chriſten erheben ſollen.
In dieſer Predigt wurde gezeigt, dieſe rechte Herrſchaft beſtehe darin, daß man die Forderungen des Körpers im Zaume zu halten, ſeinen Widerſtand zu überwinden, ſeine Schmerzen geduldig zu ertragen und ſeinem Ende ruhig entgegen zu gehen im Stande ſei. Bei der Frage, wie man ſich zu einer ſolchen Herrſchaft über den Körper erheben könne, wurde unter anderm vor Ueberſchätzung des Körpers und daraus hervorgehender Ver wöhnung und Verweichlichung deſſelben gewarnt.„Dieſe Verwöhnung und Verweichlichung, hieß es da ungefähr,„iſt es, welche den Körper bei Vielen zur Herrſchaft bringt; welche ihn, indem ſie ſeine Bedürfniſſe ſteigert, in ſeinen Forde— rungen immer unmäßiger und ungeſtümer macht; welche ihn Alles, was er im Dienſte des Geiſtes und der Pflicht vollbringen ſoll, zu ſchwer finden läßt; welche ihm Scheu vor jedem Schmerz einflößt und ihm jeden Schmerz doppelt fühlbar macht; welche ihn mit Furcht und Schrecken vor dem Tode erfüllt. Darum gehen auch aus einer Erziehung, wobei es darauf abgeſehen iſt, dem Körper jede mögliche Bequemlichkeit und Annehmlichkeit, jeden möglichen Genuß zu gewähren und durch welche der Körper verwöhnt und verweichlicht wird, gewöhnlich Menſchen hervor, welche ihren Körper durchaus nicht be— herrſchen konnen, welche ihm vielmehr immer dienſtbarer werden und zu bedauernswerthen Sclaven der niedrigſten Lüſte und Begierden des Fleiſches herabſinken. Je mehr man dieſes erkennt, je mehr man bei der Erziehung der Kinder darauf ausgeht, ihren Körper zu berückſichtigen und abzuhärten, ihn auch an Entbehrung und Entſagung zu gewöhnen, um deſto gewiſſen wird es in dieſer Hinſicht beſſer werden. i In ſo ferne haben auch die Leibes⸗
übungen, welche in unſerer Zeit von der Jugend
angeſtellt werden, eine höhere Bedeutung, einen chriſtlichen Werth, denn ſie ſind dazu geeignet, den Körper an Gehorſam und Dienſtbarkeit zu gewöhnen, ihn zu einem brauchbaren, bereit⸗ willigen, keine Mühe, keine Anſtrengung, keine Beſchwerde, keine Gefahr und keinen Schmerz ſcheuendes Werkzeug für den unſterblichen Geiſt zu machen.,—— Dieſe Worte, lieber Leſer, habe ich in mich aufgenommen und ſie werden, wills Gott, Frucht tragen. Wenn dieſe Mittheilung auch dieſelbe Wirkung bei Dir hervorbringt, dann iſt erreicht die Abſicht des Alten vom Berge.


