Ausgabe 
28.4.1847
 
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ſonſti⸗

nen des ſo daß s hatten es und n pigte ſchoͤnen n waren

usnahme r Gebe⸗ erfolgte

ibrig ge⸗

inzelnen jedem amterlöß

* 137.

Möchten Alle, wenn ſie einmal

ſelbſt Rath oder Hülfe in den Wechſelfällen des menſchlichen Lebens bedürfen, nicht vergeblich ſich nach Huͤlfe umſehen!

Hungen den 15. April 1847. Hunſinger.

Kießling. Schaaf.

Gemeinden 3. an den Tag gelegt haben. kx. ex. Uebertrag 559 6 617 Wölfersheim 11 11 Hof Albach und Kolnhauſen 2 8 Für arme Tagloͤhner daſelbſt 2 Von Auswärtigen 40 54 Baar von Laubach, Ruppertsburg, Holzheim) und Einartshauſen 22 8 Für verſteigerte Gewinnſte des Vereins 22 36 Für 6 arme Kinder, welche die hiervon gebacken. Looſe zogen 6 Druckkoſten ꝛc. 21 55 ½ Zuſammen 657 55% 657 55 ½

Man bittet nun die verehrlichen

die ihnen zugefallenen Beträge baldgefälligſt Montags oder Donnerſtag bei dem unterzeichneten Rentamtmann Kießling

gegen Quittung abholen zu laſſen.

Rechnet man zu dieſem Ertrage der Verlooſung den

Ertrag der Geldſammlung, ſo ergibt 1998 fl. 6 ½ kr., eine Summe,

werden wird, eine Summe, welche trägt: den Empfängern Stunden der

das Bewußtſein, eine heilige Pflicht erfüllt zu haben.

Indem wir ſomit Rechenſchaft

dem Erfolg unſerer Bitten müſſen wir in wärmſter Dank⸗ barkeit aller Derjenigen gedenken, welche die Sache ſo Beſonders ſagen wir

freundlich und thaͤtig unterſtützten. innigſten Dank den Frauen, welche die

einzelnen Orten die Sammlung der Arbeiten zu leiten und all den Frauen und Jungfrauen, welche ſo bereitwillig ihre Gaben der Liebe auf den Altar der Mildthätigkeit nieder⸗

legten. Wir ſagen herzlichen Dank welche durch Sammlung der bringen der Looſe, durch Geldſpenden nützige Thätigkeit entwickelt, eine ſo

) Unter dieſem Betrag iſt der Erlöß von vier alten Münzen, welche von einem Unbekannten zu Holzheim geſpendet wurden, enthalten.

mit welcher die Noth gar manches Armen gelindert wurde und noch gelindert

Armen⸗Commiſſionen, und Gerſte

ſich die Summe von die ſchönſten Zinſen Freude, den Gebern

gegeben haben von

Güte hatten, in den

1 Dieburg, 22. April.

Nachdem der hieſigen Gemeinde kürzlich ein Theil der durch die weiſe Fürſorge unſerer höchſten Staatsregierung angekauften Brod-Frucht, Behufs der Armenunter⸗ ſtützung, abgegeben worden, wurde heute das erſte Brod

Die gute Qualität dieſes Korns machte

eine beſondere Vorſicht in Bezug auf das zu gewinnende

Brod um ſo mehr nothwendig, als bereits ein hieſiger Ein⸗ wohner, der Großh. Beigeordnete Jacob Fäth, feſt behauptet hatte, daß das von

ſeinen eigenen Brodfrüchten Korn

gemahlene Mehl weit mehr Brod geliefert habe, als er früher, geben, von dieſen erhalten hätte. Der hieſige Orts vor⸗ ſtand hat deßhalb, in löblichem Eifer für die gute Sache, eine genaue Controle eintreten laſſen. den Wohnungen hieſiger Ortsvorſtandsperſonen zu Teig gemacht, wurde letzterer von einem Bäcker, welcher ſchon ſeit mehreren Jahren ſein Gewerbe niedergelegt hatte, in Gegenwart von vier hieſigen Ortsvorſtandsperſonen zu Brod gebacken. Das Reſultat war, daß 163 Pfund Roggenmehl 262 Pfund ganz gutes Brod lieferten; ein Reſultat, was um ſo auffallender erſcheint, als bekanntlich ſeither in der Regel 3 Pfund Mehl zu 4 Pfund Brod gerechnet, in dem vorliegenden Falle aber von gutes Brod gebacken wurden. Möge dieſes Reſultat auch andern Gemeinden, welche von der fraglichen Brodfrucht

empfangen haben, zur beſonderen Vorſicht und den Armen zu größerem Nutzen dienen.

wo er das Mehl den Bäckern über⸗

Als das Mehl in

3 Pfund Mehl 4% Pfund

(Großh. Ztg.)

all den Männern,

Geldbeiträge, durch Unter⸗

ꝛc. eine ſo uneigen thätige Nächſtenliebe

Anfrage.

Worin iſt der Grund zu ſuchen, daß in Friedrichsdorf die 2 kr. Weißbrode 2 Loth mehr wiegen als in Friedberg? und: daß der Waizen und das Korn in Mainz ſeit 14 Tagen 3, 4, 5 Gulden billiger iſt, als in der Mitte der Wetterau, der ſ. g. Fruchtkammer Heſſens?

Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.

d ιτιτιιιννννν Bekanntmachung.

7) Die zur Concursmaſſe des Ludwig olk zu Niederohmen gehörigen Liegen⸗ ſchaften, beſtehend aus V/bds Grdbch. 95[J Klftr. Hofraithe, die Kirſchmühle, nebſt Mühlgeräthſchaften, 17443 Grdͤbch. 30[] Klftr. Grabland, der Keilsgarten, f 7/649 Grdb. 2049[] Klftr. Wieſe hinter der Kirſchmühle. XI/57 Grdb. 340[] Klftr. Aecker vor dem Krummacker, XLI/4 Grdb. 336[] Klftr. Aecker auf der See, 52 Grdb. 111] Grabland auf der Glock⸗ wieſe,

ollen

Montag den 26. d. M., Vormittags 10 Uhr, tuf dem Gemeindehauſe zu Niederohmen urch das unterzeichnete Gericht unter an⸗ 9% Bedingungen öffentlich verſteigert werden.

An die Verſteigerung der Liegenſchaften wird ſich unmittelbar die der nicht unbedeu⸗ tenden Mobilien anreihen.

Indem man Kaufliebhaber hiezu einladet,

und die Grßh. Bürgermeiſter um möglichſte Verbreitung dieſer Bekanntmachung in ihren reſp. Gemeinden hiermit erſucht, fügt man die Bemerkung an, daß zum Mitbieten auf die werthvollen Liegenſchaften nur ſolche Per⸗ ſonen zugelaſſen werden können, deren Zah⸗ lungsfaͤhigkeit entweder offenkundig iſt, oder die ſich ſofort in der genannten Beziehung auszuweiſen vermögen.

Grünberg den 8. April 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ.

Welcker.

Aufforderung an die Schuldner der Pfand⸗ und Leihanſtalt zu Friedberg.

(608) Die Schuldner der Friedberger Pfand⸗ anſtalt, deren Pfaͤnder bis jetzt verfallen ſind, werden aufgefordert, dieſelben bis zum 15. Mai l. J. einzulöſen oder zu prolongiren, als ſonſt deren Verſteigerung ſtattfinden ſoll. Bemerkt wird noch beſonders, daß die Aus⸗ löſung, ſowie die Renovation nur an den dazu beſtimmten Tagen, Montag, Mittwoch und Samſtag geſchehen kann. Friedberg den 17. April 1847. Für die Pfandhaus Verwaltung Faatz. Carl Klein.

Bekanntmachung.

(6110 In der Nacht vom 10. zum 11. De⸗ cember v. J. wurde in der Gemarkung Fried⸗

berg an der von Friedberg nach Homburg füh⸗ renden Staatsſtraße ein junger Birnbaum boshafter Weiſe abgebrochen. Desgleichen in der Nacht vom 3. zum 4. Februar l. J. in der Gemarkung Aſſeubeim an der von Nieder⸗ wöllſtadt nach Sornaſſenheim fübrenden Staats⸗ ſtraße. Da die ſofort eingeleitete Unterſu⸗ chung zur Ermittelung der Thäter nicht ge⸗ führt hat, ſo ergeht andurch, in Gemäßheit der Landesverordnung vom 3. Februar 1797, öffentliche Aufforderung zur Namhaftmachung der reſp. Thäter, unter Zuſicherung einer Belohnung von 30 fl. aus den betreffenden Gemeindecaſſen für jeden einzelnen Fall. Friedberg den 11. April 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daf. Hofmann. Dr. Gilmer.

Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn.

(628) Mittwoch den 28. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll das Abheben der Bauerde von der Mittelhoble bis zum grauen Steinweg in der Gemarkung Fauerbach II., veranſchlagt zu 803 fl. 2 kr. an Ort und Stelle, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an die Wenigſtneh⸗ menden verſteigert werden. Friedberg den 20. April 1847, Der Grotb. Heſſ. Sections-⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgefand.