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dict eingeladen.
n l. rat Schneider! Ga mitth.
Intelligenz-BBlatt
für die
Provinz Oberheſſen
im Allgemeinen,
die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen
und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
Sonnabend, den 20. Maͤrz
1347.
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Die Branntwein⸗ und Bierfabrication im Verhältniß zur Landwirthſchaft mit beſonderem Hinblick auf die Mäßigkeitsvereine. Von Adminiſtrator Weller in Wölfersheim.
Fortſetzung.)
Damit aber auch der Herr Pfarrer Strack erfähet, daß auf ärztliches Princip geſtützte Autoritäten Deutſchlands den mäßigen Genuß des Branntweins nicht verdammen, ſondern im Gegentheil ihn ſchützen und für die arbeitende Klaſſe, ſo lang nicht ein Surrogat gereicht werden kann, mentbehrlich halten, nenne ich ihm folgende Phyſiologen: Profeſſor Fr. Tiedemann. Seine Unterſuchungen über das Nahrungsbedürfniß, den Nahrungstrieb und die Nahrungs— mittel 1836 S. 329. Profeſſor K. F. Burdach. Seine Blicke ins Leben 3. Band 1844 S. 16. Profeſſor K. H. Schulz, welcher die Einwirkung des Alkohols auf die menſch— iche Organiſation ſo ſorgfältig verfolgt hat.(Behandelt dieſen Gegenſtand in ſeiner geiſtreichen und an Experimenten o reichhaltigen Schrift). Die Verjüngung des menſchlichen Sebens 1842 S. 180. Hierzu findet ſich noch angeführt: Die klaſſiſche Abhandlung von Röbbelen,(in ſeiner Diätetik) welch Letzterer ganze Seiten entlehnt ſind, weil in derſelben, wie es dort heißt, Wiſſenſchaftlichkeit, achte Humanität und viefer Humor aufs ſchönſte verſchmolzen ſind. Nicht weniger zeißt es dort weiter, hat der berühmte Chemiker Liebig in einer organiſchen Chemie in Anwendung auf Phyſiologie und Pathologie den Alkohol emancipirt und dadurch den Antibranntweinvereinen den rechten Todesſtoß gegeben. Es würde mich zu weit führen, wenn ich die von Dr. Stoll⸗ mann vorgeführten wiſſenſchaftlichen Abhandlungen vollſtändig tachführen wollte, auch würde dieſes überhaupt gegen den Zweck meines Aufſatzes ſein, da ich nur praktiſche Erfah— tungen, nicht aber Abſchriften von gelehrten Abhandlungen m verbreiten die Abſicht habe. Ich rathe daher dem Herrn Ofarrer Strack, wiewohl ich überzeugt bin, daß Hunderte von ärztlichen Zeugniſſen in der Mäßigkeitsliteratur für ſein Princip aufgeführt ſind, daß aber in der Wiſſenſchaft weder „ie Köpfe noch die Gründe gezählt, ſondern gewogen werden, nieſe angegebenen Schriften anderswo zu leſen und wird er ſich durch das Urtheil der kräftigſten Phyſiologen unſerer Zeit überzeugen können, daß der Branntwein in mäßigen Portionen zenoſſen, weder Menſchen vergiftet noch demoraliſirt.
Zum Schluß wird dann von dem Herrn jenſeitigen Berfaſſer noch der Einfluß des Branntweins auf die Sitt—
lichkeit geſchildert und gebe ich ihm, ſo bald er erklärt, daß er nur den Trunkenbold vor ſich habe, und nicht alle Leute, die Branntwein trinken für Säufer hält, ganz recht. Ich habe mich in meinem früheren Aufſatze über den Säufer und das Unglück, das er ſich und Anderen bereitet, hinläng⸗ lich ausgeſprochen und will ich hier noch aus der mehrer⸗ wähnten Schrift des Dr. W. Stoll mann Folgendes anführen: „Das Verdammungsurtheil, welches über den Branntwein ausgeſprochen wird, gründet ſich auf den Schaden, welchen er anrichtet, und daß dieſer bedeutend iſt, wer wollte und könnte das leugnen? Sein Genuß iſt verführeriſch. Das rege Kraftgefühl, welches er hervorruft, will ſich immer höher ſteigern, und die heitere Lebensluſt, welche er weckt, verleitet leicht zum Unmaße; dann aber verſetzt er in einen Zuſtand der Aufregung, in welchem die Klarheit des Geiſtes getrübt, die Beſonnenheit geſchwächt, die Selbſtherrſchaft be— ſchränkt iſt, ſo daß der Menſch ſich ſelbſt entfremdet von wilder Naturgewalt getrieben, ſich ſelbſt und Andern ſchadet, ja, von erwachenden wilden Trieben zu gewaltthaͤtigen Handlungen, und ſelbſt zu Verbrechen hingeriſſen werden kann, wenn er nicht gar in ſchändlicher Sinnloſigkeit Gegen— ſtand des Eckels wird. Und die Gewohnheit ſolchen Un— maßes beraubt den Menſchen aller Herrſchaft über ſich, zer⸗ rüttet die häuslichen und bürgerlichen Verhältniſſe, verleitet zu manigfachen Vergehungen, ſtumpft das ſittliche Gefühl ab, ſchwächt den Geiſt, und ſtürzt in unheilbares Siechthum und Wahnſinn. Führwahr, von den Verbrechen, welche begangen werden und von dem Elende, welches wir er— blicken, ſtammt ein großer Theil aus dem Mißbrauch des Branntweins.— Aber nur aus dem Mißbrauch! Das ſteht unerſchütterlich feſt.“—
(Schluß folgt.)
ueberſicht.
Das im Jahr 1846 von den Metzgern und Wirthen zu Heldenberg geſchlachteten Viehes: 6 Ochſen, 87 Kühe, 92 Rinder, 147 Schweine, 34 Hämmel, 57 Schafe, 34 Kälber, 22 Ziegen. Aufgeſtellt Heldenbergen den 2. Januar 1847. Der Fleiſchbeſchauer, Anton Pauly.


