Friedberg auf längere Zeit für einen Arbeits— platz zu mietben geſucht. Das Näbere zu erfragen bei Metzger L. Kreuter dahier.
Faͤſſer-Verkauf.
(1502) Eine große Parthie Fäſſer, be⸗ ſtehend in Stück-, Zulaſt-, 3 Ohm, 2 Ohm, 1½ Ohm, 1 Ohm, ½ Ohm, ½ Ohm meiſtens noch ganz neu, theils in Eiſen und theils in Holz gebunden, ſtehen aus freier Hand zu verkaufen bei
Hirſch Mayer Söhne
in Butzbach.
Ein Logis (15040) für eine kleine Haushaltung oder
für einen einzelnen Herrn ſteht zu vermiethen bei Tapezier Klein.
Beſten Cypriſchen Vitriol!
(1536) bei Wilhelm Fertſch.
Aepfel-Verſteigerung.
(1337) Donnerſtag den 16. September, Vormittags 10 Uhr, ſollen die freiherrlich von Löwiſchen Aepfel zu Wiſſelsheim, etwa 60 Malter vorzügliche Sorten, meiſtbietend an Ort und Stelle verſteigert werden. Friedberg den 12. September 1847. Die freiherrlich von Löwiſche Vormundſchaft.
Verlorenes.
(15380 um vergangenen Donnerſtag, den 2. dieſes Monats, wurde zwiſchen Nieder mörlen und Friedberg ein Sack mit verſchie— denen Kleidungsſtücken verloren. Der red— liche Finder wolle denſelben gegen eine Be— lohnung von fünf Gulden bei Herrn Gaſt— wirth H. Walz in Friedberg abgeben.
Blauen Vifriol
948390 beſter Qualität verkauft außerſt illig Friedberg im September 1847.
H. Hahn, Materialiſt.
Annonce.
(1540) Für die uns unterm 1. d. M. von einem Ungenanuten übermachten 15 fl. ſagen wir hiermit unſern herzlichſten Dank und be— merken noch, daß wir von den Anempfeblungen des gütigen Gebers ſ. Z. den beſten Gebrauch machen werden.
Hungen den 7. September 1847.
Im Namen des Liebbabertheaters Das Comité, Rühl J. Kaichen.
Ein Brandweinkeſſel
(136110 von 151 Maas darmſtädfiſch, nebſt Huth und Schlangenrohr, im beſten Zuſtande befindlich, iſt bei mir billig zu verkaufen. Ferner empfeble ich mich beſtens zur An— fertigung Schwarziſcher Dampf⸗Brennappa⸗ rate, wie zur Anfertigung neuer und Repe— ratur alter Feuerſpritzen. J. J. Waldſchmied, Kupferſchmied und Spritzenmacher in Wetzlar.
200 Ohm
(15120 gut gehaltene Fäſſer in allen Größen und mit Eiſen gebunden hat zu verkaufen Alsfeld den 10. September 1847. Iſage Spier jun.
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Leere Fäſſer. (15713) Bei M. Kitz in Mainz ſteht eine Parthie 3 bis 4½ Ohm haltende faſt neue, in 8 eiſerne Reif gebundene, Fäſſer zu ver— kaufen. Beſonders billige Preiſe werden bei Abnahme des Ganzen geſtellt.
Es werden zu kaufen geſucht (1544) zwei Einmaiſchbütten, jede ohnge—⸗ fähr 2½ bis 2% Ohm haltend, ſodann ein Kartoffelfaß 1½ Malter haltend. Wo? ſagt die Expedition d. Bl.
Allgemeine Renutenanſtalt zu Darmſtadt.
Bekanntmachung.
(1845) Der Rechenſchaſtsbericht dieſer Anſtalt für das Jahr 1845 iſt im Druck erſchienen und kann dahier bei dem Hauptbureau, ſowie auswärts bei den Herren Bevollmächtigten der Anſtalt“) unentgeltlich bezogen werden.
Die in dem letzten Quartal d. J. zahlbare Jahresrente für 1847 beträgt von
einer vollen Einlage à 100 fl.
PCC C CC. e . ange d er enn Geſell—⸗
. II. II. Iv. v. VI. vn. vin. IX. x. XI.
fl. 2 kr. fl. kr. fl. kr. fl. 7 0 tr. fl. kr. fl. kr. fl. kr. fl. kr. f. kr. 1844 3 43343 343 34334313 43 343 343 3 43 3 52355 1845 3 30 300 36 3 363 305 363036 3636336336
Den verehrlichen Mitgliedern ſteht es frei, ihre Renten entweder dahier bei dem Hauptbureau oder bei den betreffenden Geſchäftsſtellen zu erheben. Die in dem oben ge⸗ dachten Termin unerhoben bleibenden Renten können eeſt im letzten Ouartal k. J. bezogen werden.
Hierbei bemerken wir noch, daß die von der ordentlichen am 29. Mai d. J. abgehaltenen Generalverſammlung beſchloſſenen Abänderungen einiger Beſtimmungen der Statuten die lan— desherrliche Genehmigung erhalten haben. Von der in Folge deſſen veranſtalteten neuen Aus— gabe der Statuten werden Exemplare an die verehrlichen Mitglieder der Anſtalt durch die Geſchäftsſtellen unentgeltlich verabfolgt.
Eine beſondere Ueberſicht dieſer Abänderungen wird gleichzeitig mit abgegeben.
Wir knupfen hieran die Einladung zur Betheiligung bei der ſeit 1. Februar d. J. eröff⸗ neten 4. Jahres- Geſellſchaft, welche am 31. Dezember d. J. geſchloſſen werden wird.
Darmſtadt, 30. Auguſt 1847. Die Direction.
&) In Friedberg: bei Hrn. Joh. Ph. Fritz, in Butzbach: bei Hrn. Bürgermeiſter Seippel, in Grünberg: bei Hrn. Dec.-Rechner zung, in Hungen: bei Hrn. Rentamtmann Kieß⸗ ling, in Laubach: bei Hen. Stadtrechner Zöckler, in Lich: bei Hrn. Gemeinde-Ein⸗ nehmer Dietrich, in Vilbel: bei Hrn. Friedrich Grosholz.
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Die Haupt⸗Agentur
der i regelmaͤßig gehenden Poſtſehiffe nach Newyork empfiehl dieſe fuͤr das Großherzogthum Heſſen von hoͤchſtpreidlicher Staatsregierung coneeſſionirte, ſichere und ſolide Gelegenheit den
Auswanderern nach Nordamerika.
(1546) Durch den Dienſt der regelmäßig, jedesmal am 6., 13., 21. und 28. eines jeden Monats, gehenden Poſtſchiſfe zwiſchen London und Newyork iſt den deutſchen Auswanderern eine Gelegenheit geboten, beſtimmt und unausgeſetzt befördert zu werden.
Die Garantieen, die durch die Poſtſchiffe nach Newyork geboten ſind, ſowohl durch Be⸗ quemlichkeiten und gute ausreichende Lebensmittel, als durch äußerſt billige Trausportkoſten, frei ab Friedberg oder Mainz bis Newyork können andere Ueberfahrts-Gelegenheſten nicht bieten, 6
Die geſtellte Kaution von fl. 3000 bei hoher Staatsbehoͤrde gibt den Auswanderern gußerdem eine Bürgſchaft für die genaue Vollziehung der übernommenen Verbindlichkeiten, Seitens der Poſtſchiffs inhaber. g
Herr Stiftsrechner Faatz zu Friedberg hat die Gefälligkeit den Auswanderern dortiger Gegend jede gewünſchte Auskunft zu ertheilen, und iſt bereit Schiffsgecorde abzuſchließen, weß⸗ halb man ſich daher an denſelben wenden wolle. 8
Heidelberg am 8. September 1842. a Georg Bindernagel, bevollmächtigter alleiniger Hauptagent für das Großherzogthum Heſſen.
Auf den Grund vorſtehender Veröffentlichung bin ich recht gerne bereit, auf frankirte oder mündliche Anfragen jede gewünſchte Auskunft zu ertheilen, ſowie zur Abſchließung von
Friedberg am 9. September 1847.
Gedruckt und verlegt unter Verantworklichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.
Schiffsaccorden für obige Poſtſchiffe mich zu empfehlen. Faatz, Stiftsrechner.
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