Ausgabe 
14.8.1847
 
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* 260 Großes Scheibenſchießen zu Bad Nauheim.

(1279) Zur Verherrlichung des Geburtsfeſtes Sr. Königlichen Hoheit des Kurprinzen⸗Mitregenten hat die unterzeichnete Direction nach zuvor einge⸗ holter Erlaubniß Kurfürſtlich Heſſiſchen Kreisamts Hanau auf den 20. und 23. Auguſt d. J. ein Hauptſchießen zu veranſtalten beſchloſſen, und ladet hierdurch zur Theilnahme ein Bad Nauheim den 1. Auguſt 1847. Die Direction: Raabe. Rieß. D. Fritz, Platzmeiſter.

Die Branntwein und Bier fabrication im Verhältniß zur Landwirthſchaft mit beſonderem Hinblick auf die Mäßigkeitsvereine. a

Von Adminiſtrator Weller in Wölfersheim.

und der ſtolze Prieſter Behalt das Feld nicht! f Schiller. (1818) Der Herr Pfarrer Strack hat nun ſein Schlußwort zu dieſer Sache abgegeben, und erlaube ich mir darauf hierdurch eine kurze Entgegnung niederzulegen. Ich wußte es wohl ſchon bei Abfaſſung meiner Artikel über rubricirte Angelegenheit, daß mir eine gewiſſe Kaſte,(in der es aber auch die rühmlichſten Ausnahmen gibt), die ſich gerne in Alles miſcht und keinen Widerſpruch verträgt, meine der Oeffentlichkeit übergebene Anſichten uͤbel nehmen würde, allein dieſes konnte mich nicht abhalten, die Wahrheit zu ſagen, zumal da es eine Wahrheit aus meinem Fache und aus dem allgemeinen Leben iſt, die nicht in das Bereich irgend eines bequemen beliebten Heuchelſyſtems fällt und dem Publikum, aus verſchiedenen Gründen, niemals vorenthalten werden ſollte. Es kann mich daher Niemand eines unbe⸗ rufenen Einmiſchens beſchuldigen, da ich von dem Standpunkte der Landwirthſchaftswiſſenſchaft aus Grundſätze vertheidigte, die das Wie nicht zu würdigen weiß oder vielleicht gar aus ſtrafbarer Tendenz zu verdächtigen ſucht. Mit vieler Ruhe kann ich daber vor dem Richter. ſtubl des Publikums die Aburtheilung dieſer Sache geſcheben laſſen, und bemerke ich noch ſpeciell, daß mein Herr Gegner vergeſſen zu haben ſcheint, daß ich nicht ihn, ſondern er mich provocirte, daß meine Sprache, die ich gegen ihn führte, verdientermaßen ſcharf allein nicht beleidigend war und daß ich ſtets den Grundſatz, ſowiel wie möglich vor Augen hatte: der Sache und nicht der Perſon als Feind zu erſcheinen. 5 Dieſem Grundſatz hat jedoch mein Herr Gegner nicht gehuldigt, denn er hat, ohne

Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 11. Sonntag n. Trinitatis d. 15. Auguſt.

Pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Sell.

Vormittags predigt in der Stadtkirche:

Herr Candidat Schaffnit. Nachmittags predigt in der Stadtkirche: Herr Stadtpfarrer Eröß mann. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Baur II. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Saalfeld.

Fruchtpreiſe.

12. Aug.] 6. Aug.] 4. Aug.

Gattung. Fried⸗ Groß⸗ berg Mainz gerau

kx. fl k. 1011107111 30 411 6 444 7/ 1815 1 530 101 51511 5116

Waizen pr. Malter inn 5 Gerſte 7. Hafer,

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Polizei⸗Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 14. bis 20. Auguſt 1847.

Zweifel zum allgemeinen Bedauern ſchimpfend, ſeine Retirade vollzogen. 5 Fried⸗ Butz⸗ Bei dieſer Gelegenheit will ich mir denn auch noch erlauben, dem Herrn Verſaſſer auf] 8 Brod⸗ Preiſe. berg.] bach. jenen offenen Brief in Nr. 25 zu antworten, daß in demſelben Nichts geſagt, von der Sache 8 kr. pf. kr. pf. abgeſtanden, und ſich der Lüge und Verläumdung in die Arme geworfen worden iſt. Wird 15 der Herr Verfaſſer ſeinen Namen nennen, allein auch nur unter dieſer Bedingung, ſo ſoll ihm 1 Leib⸗Roggenbrod 3614 31 ſeine weitere Abfertigung nicht vorenthalten werden. Auch für einen gewiſſen Schneemann 2, 7 6 1161 gilt dieſe Bemerkung, und ſoll es mich wabrbaft freuen, mit dieſen re ee 1 Ahnen 44 7. 12 210 12 75 i ir nicht uL ei üchtige ehrlich ausfechten zu können.. winkel mir nicht unbekannt ſind inen tüchtigen Kampf hrlich chten z* Ruge, 1 37% 137% 5 Waſſerwe 4 Tanzmuſik. ace en e en Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 1 4½¼ 1¼½ (1321) uUnterzeichneter will Montag den beiſch⸗ l (1319) Sonntag den 15. Aug. findet Tanz. 156. d. M., Vormittags 9 uyr, in ſeiner Be⸗ Fleiſch-Preiſe. pf. pf. muſik ſtatt, wozu höflichſt einladet 5 hauſung in der Hirſchgaſſe, öffentlich meiſt-] 1 Ochſenfleiſch 14 14 Burggräfenrod. Traband, Gaſtwirth. bietend, gegen gleich baare Zablung verſteigern Kühfleisch ſgemaſtene 11 1 Kapitale n 19 16 verſchiedene Fäſſer von 1-4 Ohm, J Ku ungemäſtetes l 9 5 2) eine ſich noch in gutem Zuſtande befind⸗ Rindfleiſ gemaſtetes 10 10 (12360 in verſchiedenen Größen, von 100 liche Kelter mit Mahltrog, Rindfleiſch ungemäſtetes 8 bis zu 6000 fl., ſind zum Ausleihen disponſbel 3) Einen Branntweinkeſſel von 92 Maas,[, Kalbfleiſch 8 und werden gegen genügende unterpfänder mit Wärmebütte und Schlangenrohr, Schweinenfleiſch 1713 172 zu verſchiedenem Zinsfuß theils gleich, theils 4) Drei Maiſchbutten, Hammelfleiſch 111211 aber bis zum Oktober d. J. ausgegeben. 5) Drei große Wirthstiſche und mehrere Schaaflleiſch 8 18 Friedberg den 27. Jull 1847. Bänke, Wurſtvon blos Schweinen 18 18 5 J. A.: 6) Eine zweiſpännige Chaiſe und Wagen[ Gemiſchte Wurſt 42223 Johann Philipp Jung. mit eiſernen Achſen. 1 Bratwurſt 20 20 1 den 9. Augu. en Gelegenheit nach Bremen. e, wage Seis Sede (43200 um 18. d. M. und am 3. Sep.[. Schinken 9* 70 5 tember d. J. geht unſer Wagen mit einer Dörrfleiſch Geſellſchaft ſolider Auswanderer, begleitet von Frankfurter Gold-Cours Schweinenſchmalz, 15 2 einem unſerer Brüder, der für die Bequem⸗ ausgelaſſen 24 2 lichkeiten der Auswanderer auf's Beſte ſorgt, vom 13. Auguſt. f unausgelaſſen 2* wieder nach Bremen und können Auswan⸗ Nierenfett 20 derungsluſtige dieſe Gelegenheit benutzen; wire fl. kr. Hammelsfett 5 5 verſichern dabei die reellſte und billigſte Be⸗ 25 1 Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg dienung, indem wir als Agenten eines der 3 1 15 30 Küchler. erſten Schiffsrheder in Bremen immer zu den[ Friedrich 5 Die Polizei⸗Taxe für die Stadt Butzbach de ee See,, ee e de e. ou Schzell den 9. Auguſt 1847. 20 Frankſtücke 934 Der Gr. Heſſ. Kreisrat) d. K. Echzelt den e. Auger. Schwarz. Eugliſhe Souberaine 11155 r

Blgttes iſt. ö

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in F riedberg. 2 11 Herrn Aehle beſcheinige ich hiermit, daß er nicht der Einſender derFreundlichen Bitte in Nr. 60 dieſe

C. Bindernagel.