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ntelligenz- Blatt
Provinz Oberheſſen
im Allgemeinen,
die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen
und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
Amtlicher Theil. Die Großherzoglich Heſſiſchen
Kreisraͤthe der Kreiſe Gruͤnberg und Hungen
an ſaͤmmtliche Gr. Buͤrgermeiſter dieſer Kreiſe.
Betreffend: Die Abhaltung des diesjährigen Ludwig ⸗ Markts zu Grünberg.
Sie haben in Ihren Gemeinden alsbald zur oͤffent⸗ lichen Kenntniß zu bringen, daß der auf den 1. September 1. J. dahier fallende Vieh⸗ und Krämermarkt nicht an dieſem Tage, ſondern Donnerſtag den 2. September abgehalten werde.
Grünberg und Hungen den 9. Auguſt 1847.
Ouvrier. Follenius.
Fruchtmarkt zu Friedberg. 5(Frankf. Jour.)
„ Friedberg in der Wetterau, 5. Auguſt). — In Folge der weiſen Verfügung unſerer Staatsre⸗ gierung, daß alle Früchte zum Verkauf auf den Markt gebracht werden müſſen, haben wir hier ſeit dem 12. Mai d. J. jeden Mittwoch einen Fruchtmarkt, der nicht allein zahlreicher als alle andere Fruchtmärkte der Provinz Oberheſſen befahren wird, ſondern auf dem auch Händel abgeſchloſſen werden, die deſſen Bedeutsamkeit beurkunden und beweiſen, wie unſere Stadt, in Mitte der fruchtreichen Wet⸗ terau, ganz beſonders zum Fruchtmarkt ſich eignet. Es wird ſich dieſes in einigen Jahren noch mehr herausſtellen, wenn die Main-Weſer⸗Eiſenbahn, welche durch unſere Stadt führt, den Verkehr mit entfernteren Gegenden erleichtert. Käufer von Gießen, Uſingen, Siegen, Offenbach, Frankfurt, Flörsheim, Bieberich u. ſ. w. ſind faſt auf allen hieſigen Fruchtmärkten, deren wir ſeit dem 12. Mai dreizehn hatten, geweſen und haben bedeutende Einkäufe gemacht. In welche Categorie unſer Fruchtmarkt gehört, koͤnnen Sie aus fol⸗ genden Angaben erſehen. Auf dem zweiten Markt, den 19. Mai, wurden verkauft(aufgefahren war bedeutend mehr): 338 Malter Waizen 26 fl. 55 kr., 32 M. Korn 22 fl. 16 kr., 14 M. Gerſte 17 fl. 25 kr., 21 ¼ M. Hafer 8 fl. 2 kr.)— den 16. Juni: 632 M. Waizen 20 fl. 56 kr., 246 M. Korn 17 fl. 20 kr., 188 M. Gerſte 14 fl. 18 kr., 111½ M. Hafer 7 fl. 55 kr.;— den.
Sonnabend, den 14. Augu
wo 948 M. Waizen und 317 M. Korn aufgefahren waren: 547 M. Waizen 17 fl. 38 kr., 163 M. Korn 14 fl. 54 kr., 136 M. Gerſte 11 fl. 36 kr., 68 M. Hafer 7 fl. 11 kr.;— den 21. Juli: 504 M. Waizen 18 fl. 22 kr., 346 ¼ M. Korn 10 fl. 21 kr., 69 ½ M. Gerſte 10 fl. 21 kr., 28 M. Hafer 6 fl. 51 kr.;— den 28. Juli: 327 M Waizen 16 fl. 50 kr., 683 M. Korn, zum Theil von diesjähriger Ernte, 9 fl. 23 kr., 37 M. Gerſte 8 fl. 51 kr., 25 M. Hafer 6 fl. 31 kr.;— geſtern: 1388 ½ M. Waizen, von welchen 1839 M. aufgefahren waren, 9 fl. 52 kr., 230 ¼ M. Korn 6 fl. 27 kr., 54½ M. Gerſte 5 fl. 2 kr., 4 M. Hafer 5 fl.— Daß aber unſer Frucht- markt auch ferner fortbeſtehen und zahlreich beſucht werden wird, ſelbſt wenn oben erwähnter Zwang aufhört, bezweifle ich keinen Augenblick; denn wenn es auch jetzt noch einzelne Oekonomen in unſerer Wetterau gibt, welche mit Wider— ſtreben ihre Früchte hierher zu Markte bringen, ſo werden ſie für die Folge doch noch zu der Ueberzeugung kommen, daß das Befahren des hieſigen Marktes ſowohl in ihrem eigenen, als auch im Intereſſe des Allgemeinen liegt. Es iſt doch wahrlich keine Kleinigkeit und der Beachtung werth, wenn ein Oekonom 212 Malter Waizen auf ein Mal ver— kaufen und mit ſeinem Gelde vergnügt nach Hauſe fahren kann, wie das geſtern der Pachter Schultheis von Wiſſels— heim gethan und zwar zu einem Preiſe, der bei der ſo reichen Ernte(es war ſchon dies jähriger Waizen) wahrlich nicht niedrig genannt werden kaun.— Unſere Stadt kann ſich übrigens zu der neuen Geſtaltung der Dinge gratuliren; denn es iſt an den Markttagen ein un⸗ geheurer Conflurus hier. Der Stadtvorſtaud ſieht auch die Wichtigkeit dieſes Fruchtmarktes ein und damit die Verkäufer nicht in die Lage kommen, ihre Waare um jeden Preis ver— kaufen oder ſolche wieder heimfuͤhren zu müſſen, will er, wie ich höre, die Einrichtung treffen, daß jeder Verkäufer auf ſeine eingeſtellten Früchte ꝛc. einen entſprechenden Geld⸗ vorſchuß auf kurze Zeit unverzinslich erhalten kann.— Wir ſind nun, Gott ſei Dank, über die Zeit der Noth hinaus
und kaufen von nächſter Woche an 4 Pfund Brod für 9 ½¼ kr.
Mittel gegen das Zerſpringen der gußeiſernen Oefen.
Reibt man nach ſchwacher Erwärmung des Ofen— kaſtens oder ſeiner einzelnen Theile den Boden und die inneren Wände deſſelben ſorgfaͤltig mit einem Fett, vorzugs⸗ weiſe mit Unſchlitt ein, beſtreut man ſodann die eingeriebenen


