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Intelligenz-Blatt
ſür die
Provinz Oberheſſen
im Allgemeinen,
die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen
und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
19.
Sonnabend, den 6. Maͤrz
Amtlicher Theil.
Die Großherzoglich Heſſiſchen Kreisraͤthe der Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen
an ſaͤmmtliche Gr. Heſſ. Fuͤrſtl. und Graͤfl. Solmſ. Buͤrgermeiſter dieſer Kreiſe.
Betreffend: Die zu Darmſtadt erſcheinende Zeitſchrift:„Der deutſche Auswanderer.“
In der Verlagsbuchdruckerei von C. W. Leske dahier erſcheint ſeit Anfang dieſes Jahres eine, von den Gymna— ſiallehrern Haas und Dr. Künzel dahier und von Dr. Malten zu Mainz redigirte Zeitſchrift unter dem Titel:
„Der deutſche Auswanderer. Centralblatt der deutſchen
Auswanderung und Koloniſirung, welche die Tendenz hat, Belehrung und Aufſchluͤſſe über das Auswanderungs⸗ und Anſiedelungsweſen zu ertheilen.
Da dieſe Zeitſchrift, nach den vorliegenden Nummern, überhaupt unterrichtend und insbeſondere für Diejenigen, welche ſich zur Auswanderung entſchloſſen haben, von In— tereſſe iſt, ſo empfehlen wir Ihnen, die Verbreitung derſelben zu fördern.“) 8
Friedberg, Grünberg und Hungen den 15. Februar 1847.
Küchler. Ouvrier. Follenius.
„) Zur Beſorgung dieſer Zeitſchrift, von welcher Probenummern zu baben ſind, emyfeht cg 3465 9 5 die Buchhandlung von C. Bindernagel.
Auszüge aus dem Regierungsblatte.
Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 7 von 1847.
1. Verordnung, die in der Schweiz beſtehenden Handwerker⸗ Vereine betr. LUDWIG I. von Gottes Gnaden Großherzog von Deſſen und bei Rheln ꝛc. ꝛc. Da ſich in der Schweiz Vereine gebildet And überhaupt Beſtrebungen kund gethan haben, die dahiu zielen, die Lehren des Communismus unter den daſelbſt ſich aufhaltenden deutſchen Hand⸗ werksgeſellen zu verbreiten, und ſo den Umſturz aller verfaſſungsmäßigen Verhaltniſſe und die weſentlichſte Gefährdung der Sicherheit der Perſon Ind des Eigenthums herbeizuführen, ſo ſehen Wir Uns veranlaßt, auf den Grund des Art. 73 der Verfaſſungsurkunde, zu verordnen, wie folgt: — Art. 1. Alle inländiſchen Handwerkogeſellen, welche ſich dermalen in
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der Schweiz befinden, haben dieſes Land unverzüglich zu verlaſſen.— Art. 2. Allen inländiſchen Handwerksgeſellen iſt von nun an und bis auf weitere Verfügung das Reiſen in die Schweiz und der Aufenthalt in derſelben verboten. Dieſes Verbot ſoll in allen abgegeben oder viſirt werdenden Wanderbüchern und in allen für Handwerksgeſellen auszuſtellen⸗ den Heimathsſcheinen oder Päſſen bemerkt werden.— Art. 3. Derjenige inländiſche Handwerksgeſelle, welcher ſich, dem in Art. 2. enthaltenen Verbot zuwider, in die Schweiz begibt, ſoll bei ſeiner Zurrückkehr in das Großherzogthum, an der Grenze, oder wo er ſonſt betroffen wird, ſo— gleich verhaftet, an den Kreis- oder Landrath ſeiner Heimath abgeliefert, und wenn keine Gründe vorliegen, welche die Einleitung eines gericht lichen Verfahrens gegen denſelben rechtfertigen, zwei Jahre lang in ſeinem Heimathsorte unter beſondere poltzeiliche Aufficht geſtellt werden. Während dieſer zwei Jahre darf er nicht als Meiſter aufgenommen und ihm kein Gewerbspatent ertheilt werden. Zuwiderhandlungen gegen die ihm von der Polizeibehörde ertheilten Vorſchriften werden mit polizeilichem Ge⸗ fängniß bis zu 14 Tagen beſtraft.— Art. 4. Inländiſche Handwerks⸗ geſellen, welche ſeit dem 1. Januar 1844 ſich kürzere oder längere Zeit in der Schweiz aufgehalten haben und erſt nach dem 1. Mai dieſes Jahres in das Großherzogthum zurückkehren, ſollen eben ſo, wie im Art. 3 vorgeſchrieben iſt, behandelt werden Unſer Miniſterium des Innern und der Juſtiz iſt jedoch ermächtigt, nach Umſtänden zu Gunſten derjenigen inländiſchen Handwerksgeſellen eine Ausnahme von vorſtehender Beſtimmung zu geſtatten, die nicht unmittelbar aus der Schweiz in das Großherzog— thum zurückkehren, ſondern nach Verlaſſung derſelben längere Zeit in einem anderen Staate ſich aufgehalten haben.— Art. 5. Die Eltern, Geſchwiſter, ſonſtigen nächſten Verwandten, Vormünder oder Curatoren der inländiſchen Handwerksgeſellen, welche ſich dermalen in der Schweiz oder ſonſt im Auslande befinden werden hierdurch aufgefordert, dieſelben von den Be— ſtimmungen dieſer Verordnung in Kenntniß zu ſetzen.— Art. 6. Auslän— diſche Handwerksgeſellen, welche ſich ſeit dem 1. Januar 1844 längere oder kürzere Zeit in der Schweiz aufgehalten haben, ſollen an der Grenze des Großherzogthums zurückgewieſen werden. Müſſen dieſelben, um auf geradem Wege in ihre Heimath zu gelangen, durch Gebietstheile des Großherzogthums gehen, ſo iſt ihnen eine Marſchroute, welche die zu be— rührenden Orte und die Zeit für die Reiſe enthalt, vorzuſchreiben. Werden ſolche Handwerksgeſellen innerhalb des Großherzogthums betroffen, ſo ſind ſie in gleicher Art in ihre Heimath zu verweiſen.— Art. 7. Fabrikanten oder Handwerker, welche ohne desfalls eingeholte polizeiliche Erxlaubniß einem in- oder ausländiſchen Handwerksburſchen Arbeit gegeben haben, aus deſſen Wanderbuch, Paß oder ſonſtigen Legitimationspapieren erſicht⸗ lich war, daß ſich derſelbe ſeit dem 1. Jan. 1844 kürzere oder längere Zeit in der Schweiz aufgehalten hat, ſollen mit einer Polizeiſtrafe von 1 bis 7 Gulden Geldbuße beſtraft werden. Derſelben Strafe unterliegt derjenige Fabrikant oder Handwerker, welcher einen in- oder ausländiſchen Handwerksburſchen, der ſich über ſeinen früheren Aufenthalt nicht ausge wieſen hat, ohne eingeholte polizeiliche Erlaubniß Arbeit gibt.— Urkund— lich unſerer eigenhändigen Unterſchrift und des beigedrückten Staatsſtegels. Darmſtadt, am 19. Februar 1847.(L. S.) Lu Wack.— du Thil.
VI. Dienſtnachrichten: Am 5. Februar wurde der Receptur⸗ Viear Sior zu Kürnbach zum Receptor der Receptur Wimpfen ernannt; 7. dem Fr. Leiſtert aus Grünberg das Patent als Geometer 1 Cl. für den Kr. Heppenheim, dem H. Heineck aus Radmühl als Geometer 1. Cl. f. d. Kr. Friedberg, Bauaufſeher 1. Cl. Berle aus König als Geo— meter 2. Cl f. d. Landrathsbezirk Breuberg, Ph. Sturmfels Il. zu Semd als Geometer 3. Cl. f. d. Kr. Dieburg, ſodann am 8. dem Geometer


