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Intelligenz-GBlatt
für die
Provinz Oberheſſen
im Allgemeinen,
die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen
und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
Amtlicher Theil.
Der Großherzoglich Heſſiſche Steuercommiſſaͤr des Stenerbezirks Hungen an ſaͤmmtliche Gr. Heſſ. Fürſt, und Gräafl. Solmſ.
Buͤrgermeiſter des Steuerbezirks Hungen. Betreffend: Die Beſchlüſſe der 6. Generalconferenz in Zollvereinsan⸗ 0 glegenheiten, insbeſondere den§. 44 wegen Aufſtellung einer Gewerbeſtatiſtik des Zollvereins.
Gelegentlich der nächſten Regulirung der Perſonal— und Gewerbſteuer, welche ich Ende dieſes oder zu Anfang des nächſten Monats vornehme, werde ich auch die erfor⸗ derlichen Notizen zum Behufe der Aufſtellung einer Ge— werbeſtatiſtik einziehen, da dieſe Arbeit der Art iſt, daß vor— Zusſichtlich der Weg mündlicher Beſprechung ſchneller und Heſſer zum Ziele führt, als der der ſchriftlichen Erkundigung. Damit ſie jedoch im Stande ſind, die erforderliche Auskunft zu geben, erſuche ich Sie, einſtweilen genaue Erkundigung darüber einzuziehen, wie viel Perſonen(männliche und weibliche) in ihrer Gemeinde ſich beſchäftigen,
1) als Gehülfen, Geſellen und Lehrlinge der verſchiedenen Handwerke, nach Gewerbsarten getrennt;
2) als Taglöhner, Holzhauer, Chauſſee- und Eiſenbahnar— beiter, Nätherinnen, Wäſcherinnen ꝛc., und zwar als ſolche, welche ſelbſtſtäandig, d. h. für ſich, auf eigene Rechnung, arbeiten, demnach unter Ausſchluß der Sohne und Töchter, welche ihren Lohn an ihre Eltern abgeben;
3) als Bediente, Kutſcher u. ſ. 16050
4) als Knechte, Handlanger und Jungen bei der Land— wirthſchaft und bei andern Gewerben;
5) als Kammer- und Stubenmädchen, Koͤchinnen, Wärte— rinnen, Ammen ꝛc.;
6) als Mägde und Mädchen bei der Landwirthſchaft und bei andern Gewerben.
Bei Ausmittelung der Geſellenzahl ꝛc. kommt es zu em vorliegenden Zweck nicht, wie bei der Beſteuerung, garauf an, wie viel Gehülfen ein Meiſter durchſchnitt— lich beſchäftigt, ſondern wie viel ſolcher Gehülfen Einhei— niſche und Auswärtige, Ledige und Verheirathete) ſich ge— ſenwärtig in ihrer Gemeinde aufhalten, und zwar wie viel von einer jeden Gewerbsart..
Das übrige auf Fabriken und Gewerbe Bezügliche
G60. Mittwoch, den 4. Auguſt
werde ich mündlich mit Ihnen beſprechen und iſt eine darauf bezügliche Vorarbeit nicht erforderlich. Hungen den 2. Auguſt 1847. Ga fiinen
Auszuͤge aus dem Regierungsblatte.
Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 28. von 1847. (Schluß.)
V. Beſtätigungen von Stiftungen und Vermächtniſſen m erſten halben Jahre 1847: 1. der Erben des Domdecan Dr. Wer⸗ ner zu Mainz von 500 fl. an die daſige Dompfarrfabrik zur Abhaltung eines Jahrzeitamtes; 2. des Ackermanns Thaddäus Sauz und ſeiner Ehefrau Barbara, geb. Mplius, zu Nackenheim von 500 fl. der kath. Kirche daſ. für Abhaltung von 6 Engelämtern und 4 Jahrgedächtniſſen; 3. Schenkung des Barons v. Rothſchild zu Frankfurt a. M. von 100 fl. an die iſraelitiſche Religionsgemeinde zu Niederurſel; 4. Vermächtniß der Ehefrau des Hofgerichtsadvocaten Trapp III., Charlotte, geb. Frantz, zu Friedberg, von 300 fl. an die Ortsarmen daſ.; 5. Legate des Adam Herpann zu Wimpfen von 200 fl. und der Wittwe deſſelben von 100 fl. an den evang. Collecturfonds daſ.; 6. Schenkung der Wittwe des Kreis- richters Kraus zu Mainz von 110 fl. an die kath. Kirche von St. Em⸗ meran daſ. zur Abhaltung eines Jahrzeitamts; 7. der Mitglieder des vormaligen Stadtraths zu Alsfeld an den daſigen Armenfonds von einem dem ehemaligen Rathsregiſter zugehörigen Acker; 8. des Philipp Kerz 1. zu Nackenheim an die kath. Kirche daſ. von 100 fl. für Abhaltung von 2 Engelämtern; 9. Vermächtniß des Frhrn. v. Horneck zu Mainz der kath. Kirchengemeinde zu Niederſaulheim von einem dieſer Gemeinde ſchon früher zur Abhaltung ihres Gottesdienſtes eingeräumten Hauſe; 10. des Anton Schneider zu Pfaffenſchwabenheim von 200 fl. an die kath. Kirche daſ. zur Stiftung von 2 Jahrgevächtniſſen; 11. der Joh. Boxheimers Wittwe vom Boxheimer Hof, von 200 fl. an die Landes waiſenanſtalt.
VI. Bekanntmachung Grßh. Miniſterlums der Finanzen vom 8. Juli, die Beweiskraft der gegen Uebertreter der Trankſteuerver⸗ ordnung erhobenen Denunciationen betr.
VII. Bekanntmachung Grßh. Oberpoſtinſpection vom 9. Juni, welche bezüglich des Frankfurt-Lauterbacher Poſtwagen-Cour— ſes für ſolche Reiſende, welche in den Unterwegs-Orten von demſelben Gebrauch machen wollen eine mit dem 1. dieſes Monats in Ausübung gebrachte veränderte reſpeetive ermäßigte Perſonen-Taxe veröffentlicht.
VIII. Promotionen der Grßh. Landesuniverſität Gießen. Die philoſophiſche Doctorwürde haben erhalten: am 16. Febr. 1846 Wilh. Kopp aus Gundernhauſen; 26. Carl Koch aus Alsfeld; 11. März


