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ſleglinge Unter⸗
anfeit daneu⸗ es bie it Wahr, nes nun, nen aͤhn⸗ lach, ſon⸗ Rechen⸗ %, wenn Vereins⸗ gleich Reſul⸗ zeugung, nachhal⸗ 18 Mög⸗ hohem Nen.
b Jahres gingen
606 fl. für 1845: ner noth⸗ ind Die⸗ nichts zu
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dten und dabenden vermögen, „ als die undſtüde, i ſei⸗ Vaters iedigung
einkunft beigetreten ſind, aufgefordert, ſolche im Termine 5
9 Don den 14. Mai d. J.,
Vormittags 9 Uhr, 1
ſo gewiß dahier anzumelden und zu begrün⸗ den, widrigenfalls den Kaufbriefen über das von den Gläubigern verkaufte Immodiliar⸗ Vermögen, ſowie den Theilzetteln über die mütterlichen Grundſtücke der Brüder des
Schuldners die gerichtliche Beſtätigung ertheilt,
auch die Vertheilung des abgetretenen Ver⸗ mögens nach Maßgabe der fraglichen Ueber⸗ einkunft unter die aufgetretenen Gläubiger bewirkt werden ſoll. 5. Grünberg den 31. Maͤrz 1846. f Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker. Bücking.
Holz⸗Verſteigerung.
(876) Dienſtag den 28.(. M., Vormittags 10 Ühr, ſoll in dem Gräflich Solms⸗Rödel⸗ heim'ſchen Bainhardswald bei Roßbach das nachfolgende Holz, nämlich:
29 Stecken eichen Stockholz,
4„ Stangenholzreiſer, 8%„„ Prügel holz, 75 Wellen— Aſtreiſer,
700„ gemiſchte Reiſer, 2 Stück Nutzholz, zu Hau- und Hack⸗ klötzer geeignet, 3000„ eichene Bobnenſtangen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Aſſenheim den 18. April 1846. 5 Gräflich Solms-Rödelheim'ſche Forſtverwaltung. Bekanut machung. (887) Freitag den 1. Mai l. J., Nach⸗ mittags um 2 Uhr, werden in dem Domanial⸗ walddiſtrict Kellerberg bei Oberrosbach, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert: 1% Stecken eichen Scheidholz, 5„7 77 Prügelholz, 2„„ Stockgolz, 75 Wellen eichen Reiſerholz, 8 Wagen voll Leſeholz, 1950 Gebund Ginſtern zu Backholz. Oberrosbach den 21. April 1846.
Der Großh. Heſſ. Revierförſter
des Reviers Oberrosbach Bingmann.
Holz⸗Verſteigerung.
(888) Dienſtag den 28. d. M., Vormittags
9 Uhr, werden
4 in bieſigem Schloßbofe liegende Eichen⸗ werkholzſtämme von zuſammen 115 Cub.
Fuß und 775 Cub. Fuß Nadel., Bau- und Werkholz,
von 5—11 Zoll Durchmeſſer u. 15— 45
Fuß Länge, zur öffentlichen Verſteigerung, die im hieſigen
Schloßhofe beginnt und ſodann im Diſtrikte
Tannenwieſe fortgeſetzt wird, aufgelegt. Ockſtadt am 22. April 1846.
Freih. v. Frankenſtein'ſches Rentamt f
Angerer. Holz⸗Verſteigerung. (889) unmittelbar nach der auf Dienſtag den 12. Mai d. J., Morgens 10 Uhr, und den folgenden Tag beſtimmten Holzverſteige⸗ rung der Gemeinde Wehrheim, werden in demſelben Gemeindewald, im Diſtriet Mark or Theil: 53 eichen Bauſtämme von 2861 Cubikfuß, 15 Klftr. eichen Scheidholz, 77 buchen 17
1„ kiefern Holz,
6„ birken 0%
16„ erlen„ 1300 Stück eichen Wellen, 350 7 buchen„ 4400— gemiſchte Wellen,
* 129.
20 Stück Gerüſthölzer nnd 16 Klftr. Stockholz verſteigert. 8 10 Uſingen den 18. April 1846. a Herzogl. Naſſ. Landoberſchultheißerey Sch a pop e r.
Holz Verſteigerung.
890) Donnerſtag den 14. Mai d. J., Mor⸗
gens 10 Uhr, und etwa den folgenden Tag werden in dem Michelbacher Gemeindewald, im Diſtriet Eichen hardt: 40 eichene Bauſtämme von 2200 Cbfß. 30 Klftr. eichenes Scheidholz, 4*„ Prügelholz, 18„ Erdſtöcke, 1200 Stück eichen Wellen und 4 Karrn Spähne verſteigert. 1 b. Uſingen den 18. April 1846. e Herzgl. Naſſ. Landoberſchultheißerey Sſchapper.
Holz ⸗Verſteigerung. (891) Mittwoch den 29. d. M. Vormittags 10 Ubr, ſollen in den hieſigen Walddiſtrieten Buchwald und Haide: g 1) 15 Klafter erlen und birken Prügelholz, 2) 925 Stück erlen u. birken Wellen, ſowie 3) 7900 buchen Wellen, öffentlich an den Meiſtbietenden unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht wer— denden Bedingungen verſteigert werden. Auf Verlangen wird gegen genügende Buͤrg⸗ fchaft Zahlungsfriſt bis zum 1. September l. J. verwilligt. e Schloß Ilbenſtadt den 22. April 1846. Gräfl. von Leiningen W. Rentei Bernhardt.
Edietalladung.
(892) In den Gerichts, und Ortsbypothe⸗ kenbuchern der Gemeinden Traishorloff,
Inheiden und Utppe, ſowie in der Gemar⸗
kung Feldheim ſtehen noch die in der Bei⸗ lage zu Nr. 99 der Grobß. Zeitung vom 9. April 1846 näher bezeichneten Hypothek⸗Ein⸗ träge offen, obgleich es ſehr wahrſcheinlich ge⸗ macht iſt, daß die Capitalien abgetragen und die Verpfändungen alſo erloſchen ſind.
Wer daber aus dieſen Verpfändungen, be— ziebungsweiſe den desfallſigen Urkunden, noch Rechte ableiten zu können glaubt, bat dieſel— ben ſogewiß binnen ſechs Wochen von heute an hier geltend zu machen, als ſonſt jene Ein⸗ träge für erloſchen erklärt und im Hypothe⸗ kenbuche geſtrichen werden.
Gleichzeitig werden alle Diejenigen, welche nicht ſchon früher von dem be⸗ ſtellten Commiſſär, Actuariatscandi⸗ daten Sartorius, ſpeciell aufgefor— dert worden ſind, oder demſelben ihre Urkunden vorgelegt haben, gleichwohl eine rechtsgültige, auf irgend ein Object in den Gemarkungen Traishorloff, Inhei— den, Utphe und Feldheim radicirte Pfand— urkunde beſitzen, hiermit vorgeladen, ſolche ſo gewiß binnen obiger Friſt im Original oder in beglaubigter Abſchrift dabier vorzulegen, als ſonſt etwaige Verpfändungen in die neu zu errichtenden Hypothekenbücher nicht aufge— nommen werden und ſie ſich alle des fallſigen Nachtheile ſelbſt zuzuſchreiben haben.
Laubach den 18. April 1846.
Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht Brum hard.
Bekanntmachung.
(893) Es wurden an den jungen Linden⸗ und Pappel⸗Stämmen, welche an den Rand des Banguets der Staatsſtraße zwiſchen Ober— mörlen und Ziegenberg gepflanzt ſind, von dem verfloſſenen Spatherbſte bis zur neueſten Zeit, mehrfache Beſchädigungen durch Abbre—
chen der Baumkronen, Ausziehen der Stamme, Aus reißen der Baumſtützen und dergleichen mehr verübt, ohne daß es bis jetzt gelungen wäre, Denjenigen zu ermitteln, deſſen verbre⸗ cheriſche Hand dieſe verabſcheuungswürdigen Thaten verübt hat. Man ſieyt ſich daher ver— anlaßt, Alle, welche etwa im Stande ſind, Thatſachen anzugeben, die zur Entdeckung des Urhebers jener Vergehen dienen könnten, hier⸗ mit aufzufordern, dieſelben um ſo mehr dem unterzeichneten Gerichte zur Anzeige zu brin⸗ gen, als die nachtheiligen Folgen jener Be⸗ ſchädigungen, nach bekannter geſetzlicher Be— ſtimmung, die einzelnen Einwohner der frag⸗ lichen Gemeinden treffen. Zugleich ſagt man dem, deſſen Mittbeilung die Entdeckung des Verbrechers herbeiführt, hiermit eine Beloh⸗ nung von 30 fl. zu. a Butzbach den 18. April 1846. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Mosler.
Bekanntmachung.
(590 Am 9. v. Mts. gegen Abend wurde ein Juden⸗Burſche von Niederweiſel, welcher von Frankfurt zurückkehrte, auf dem Fußpfad, der von der Chauſſee ab, hinter dem Orte Niedermörlen her, nach der ſogenannten Mör⸗ ler Höhe und dort wieder auf die Chauſſee führt und ſehr freguent iſt, durch eine ihm unbekannte Mannsperſon räuberiſch angefallen. Es wurden ihm ſeine in beiläufig zwanzig Kreuzern beſtebende Baarſchaft, zwei Taſchen⸗ tücher und ein blauer leinener Kittel abge— nommen. Der Räuber, welcher ein arbeit⸗ ſuchender Dienſtbote oder Taglöhner zu ſein ſchien, wird beſchrieben als ein Mann, bei⸗ läufig 25— 35 Jahre alt, mehr als mittlerer Größe; er trug an einem Ohr, vielleicht auch an beiden, einen gelben Ohrring; ſeine Klei dung beſtand in einem blauen Kittel, in einer abgetragenen Tuchkappe, von grünlicher Farbe mit Schild und in Stiefeln, von welchen der linke binten ſchief getreten war. Eine nähere Beſchreibung der Perſon und Kleidung ſtand nicht zu erlangen. Das Geld beſtand in Sechs⸗ kreuzerſtücken und Groſchen, ein ausgezeichne⸗ tes Stück war nicht unter demſelben. Von den beiden baumwollenen Taſchentüchern war das eine dunkelroth, durch ſchwarze Streifen gewürfelt, noch ganz neu und nicht geſäumt; das andere ſtark gebraucht, von gräulichem Grund mit gelben Blümchen. Der leinene Kittel war blau gefärbt, ſchon ziemlich aus⸗ gewaſchen, vornen zu; er hatte vornen, unten, außen, zwei Taſchen, an dem einen Aermel war ein gelbes meſſingenes, an dem andern ein blau überzogenes Knöpfchen.
Da die ſeitherigen Nachforſchungen ohne günſtigen Erfolg geblieben ſind, ſo bringt man das verübte Verbrechen biermit zur öffent— lichen Kenntniß und erſucht alle Behörden, ſowie alle Privatperſonen, welche im Stande ſein ſollten, Aufſchlüſſe über die Perſon des Räubers zu ertheilen, dieſelben im Intereſſe der öffentlichen Sicherheit möglich ſchleunig hierher gelangen laſſen zu wollen.
Butzbach den 18. April 1846.
Großh. Heſſ. Landgericht das. Mos ler.
A ef Dede rung.:
895) In der Allee junger Obſtbäume, welche in der Gemarkung Pohlgöns an dem Vicinal⸗ wege zwiſchen Pohlgöns und Ebersgöns ge— pflanzt ſind, wurden zwiſchen dem 21. und 23. v. M. von drei Stämmen die Kronen abge⸗ brochen. Da es bis jetzt nicht gelungen iſt den Urbeber dieſes Verbrechens zu ermitteln, ſo for— dert man Alle, die etwa im Stande ſind, Auf— ſchlüſſe zu geben, welche die Entdeckung des Thäters herbeizuführen vermögen, hiermit auf, dieſe Aufſchlüſſe ſchleunig dabier machen zu wollen, damit es moͤglich werde der verruch—


