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elbſt
9) Die Cbefrau des Buchdruckers Friedrich Reith zu Malnz, 10) Friedrich Schäfer zu Wiesbaden,
11) Die Erben des Karl Schäfer daſelbſt haben mebrere in der Rendeler Gemarkung gelegene Immobilien, welche auf den Namen der Pfarrer Schäfers Erben im Flurbuch ſtehen, verkauft, können aber weder nachzeigen, daß ihre Vorfahren Eigenthümer des verkauf⸗ ten Geländes geweſen, noch, daß ſie die allei— nigen Erben des Pfarrers Schäfer ſind. Auf Antrag werden daher Alle, welche Anſprüche auf jene Immobilien bilden, aufgefordert, ihre Rechte ſogewiß binnen vier Wochen da⸗ bier geltend zu machen, widrigenfalls der Kauf⸗ vertrag gerichtlich beſtätigt werden wird. Der Flurbuchsextract über jene Immobilien liegt bei unterzeichneter Stelle zur Einſicht offen.
Groskarben den 11. Februar 1846. „Großh. Heſſ. Landgericht daſ.
Jäger. Emmerich.
A uf forderung.
(249) Anſprüche an den unbedeutenden Nachlaß der Georg Gröningers Eheleute da— hier, welcher von Seiten des Curators der minderjährigen Erben ausgeſchlagen worden iſt, ſind Freitag den 13. März, Vormittags 9 Uhr, bei der unterzeichneten Behörde anzuzeigen. Ausbleibende Gläubiger werden den Erſchei— nenden beitretend angeſehen und nach Beſtim— mung der Letzteren über die Maſſe verfügt. Friedberg den 16. Februar 1846. 5 Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Hofmann. Löw.
Edietaflla dung.
(250) Cigentbums- oder ſonſtige dingliche Anſpruche an die von Heinrich Möſer dahier ſeinen Gläubigern abgetretenen in den Ge⸗
markungen von Ulrichſtein und Feldkrücken
gelegenen Grundstücke, worüber Grundbuchs⸗ Auszuͤge in der Landgerichts-Regiſtratur zu Jedermanns Einſicht oſſen liegen, ſind binnen vier Wochen dahier zu begründen, widrigenfalls die Kaufbriefe über die bereits veräußerten Grundſtücke beſtätigt und bezüglich der ubrigen den vorerwähnten Gläubigern eine Eigen⸗ thums⸗Urkunde zugefertigt werden wird. Ulrichſtein den 18. Februar 1846. Großh. Heſſ. Landger icht daf. Zimmermann.
Frucht⸗Verſteigerung.
(251) Montag den 2. März. Nachmittags
um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe von
dem Fruchtvorrathe des vereinigten Armen—
fonds 50 bis 60 Malter Korn und 20 Mal⸗
ter Gerſte zweimalterweiſe öffentlich meiſtbie—
tend verſteigert.
Friedberg den 20. Februar 1846.
Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.
Verſteigerung. (262) Donnerſtag den 26. l. M., Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die Unterhaltungsarbeit des Schäfereipferches, be⸗ ſtehend in Schreinerarbeit, verüberſchlagt zu 10 fl. 58 kr. öffentlich wenigſtnehmend ver⸗ ſteigert.
Der Ueber ſchlag liegt bei dem Unterzeichneten zur Cinſicht offen. Friedberg den 20. Februar 1846. Der Grßh. Pp rgermeiſter n
Ber feigerung.
(253) Donnerſtag den 26. l. M., Nachmit⸗ tags um 2 Uhr, wird an Ort und Stelle das Aus hauen der Wurzeln und Geſtraͤuche
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von den entfernten Garten-Zäundn, ſowie
das Planlren an verſchiedenen Stellen in
ſchicklichen Abtheilungen öffentlich wenigſtneh— mend verſteigert. Der Anfang wird am Ende der Langgaſſe zunächſt der Hokenmühle ge— macht. Friedberg den 20. Februar 1846. ö Der Grßh. Heſſ. Burgermeiſter Bender.
Holz Verſteigerung (2571 Donnerſtag den 26. I. M., des Mor- gens um 9 Uhr, ſollen in hieſigem Gemeinde⸗ wald: 39 eichene Bauſtämme, 48 Stecken buchen Scheitholz, 2377 Ku⸗ bikfuß haltend,
58„„ Prugetholz, 14%„ eichen„ 30„ buchen Stockholz,
74„leichen 1 1375 buchene Wellen, 325 eichene„ meiſtbietend verſteigt werden. Die Zuſammen⸗ künft iſt bei der Waldhütte.
Wölfersheim den 20. Februar 1846.
Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter
Allwohn. Gaſthaus Verpachtung. (255) Mittwoch den 25. März, des Vor⸗
mittags 10 Uhr, ſoll das hieſige Stadtwirths
haus auf drei Jahre und zwar von Johanni 1846 bis dahin 1849 an den Meiſtbtetenden verpachtet werden. Daſſelbe beſteht in einem zweiſtöckigen Wohnhaus, worin ein Tanzſaal, eine Gaſtſtube, Wirthsſtube, Wohnſtube, zwei Ställe, Heuboden, Holzſchoppen, ſowie in einem Keller zur Aufbewahrung der Getränke c., auch ſind Wieſen zu zwei Wagen Heu bei demſelben.
Cs ſteht an der Hauptſtraße neben dem Gr. Landgericht. Unbekannte Steigerer haben eine Caution von 200 fl. in baarem Gelde, oder 400 fl. in Immobilien zu ſtellen, ohne ſolches können ſie als Steigerer nicht zugelaſſen werden.
Ulrichſtein am 18. Februar 1846.
Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Rühl.
Holz-⸗Verſteigerung in dem Gemeindewald Fauerbach I., Reviers Hochweiſel.
(256) Montag den 2. März d. F., Vor⸗
mittags 9 Uhr, ſollen in hieſigem Gemeindewald,
Diſtrikt Fülzhart, nachbenannte Holzſortimente
nach den vor der Verſteigerung bekannt ge—
macht werdenden Bedingungen dem Meiſtge— bote ausgeſetzt werden, als:
1 1 Stecken buchen Scheitholz,
2 1„ Prügelholz,
3) 104„„ Stockholz J. Klaſſe,
2) 3100 buchene Aſtreiſer,
5) 265 Weichholzwellen,
6) 11 buchene Werkſolzſtämme, 199 Kubik⸗ fuß haltend, beſonders für Metzger zu Hackklötzer geeignet.
Fauerbach I. den 21. Februar 1846. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Werner.
Verſteigerung.
(257) Donnerſtag den 26. l. M., Morgens
um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe das
Pflanzen der Weidenſetzlinge an den ſtadtiſchen
Weidenanlagen öffentlich wenigſtnehmend ver⸗—
ſteigert.
Friedberg den 20. Februar 1845. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.
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Privat ⸗ Bekanntmachungen.
Bekanntmachnng.
(285) Kranbeitsbalber ſind die Adam Kehrt Cheleute geſonnen, Dienſtag den 3. März l. J., Morgens um 10 uhr, in hieſigem Rath⸗ hauſe ihre Hofraithe, beſtehend' in Wohnhaus (Gaſthaus zum goldenen Anker) Brauhaus, Brennhaus mit einer Pumpe mit hinreichen⸗ dem Waſſer, 2 Scheuern, Stallung für un— gefähr 80 Pferde mit Heuboden, Schweinſtall, Chalſenremiſe, großem Hofraum und großem Hausgarten, ſowie ungefähr 80 Morgen Aecker, Gärten und Wieſen auf 9 Jahre durch Gr. Bürgermeiſter öffentlich meiſtbietend verpach⸗ ten zu laſſen.
Sollten ſich Pachtliebhaber zur Uebernahme des Ganzen finden, ſo iſt der Eigenthümer geneigt, daſſelbe bis zum Verſteigerungstag aus der Hand zu vergeben. Die deßfallſigen Bedingungen können bei mitunterzeichnetem Gerbermeiſter Fr. Müller angeſehen werden.
Sodann ſollen Donnerſtag den 5. März d. J., Vormittags um 10 Uhr, in der Woh⸗ uung der Kehr'ſchen Eheleute nachſtehend ver. zeichnete Mobilien einer freiwilligen Verſtei⸗ gerung gegen gleich baare Zahlung ausgeſetzt werden: 2 Wallachpferde, dreijaͤhrig, 1 desgl., Sjaͤhrig, 5 Kühe, wovon 3 trächtig und 2 friſchmil⸗ chend ſind, 1 einjäbriges Rind, 3 trächtige Rinder, 3 fette Schweine, 10 Zuchtſchweine, 2 Mutterſchweine, wovon eins trächtig iſt, 1 Trupp Hübner, Waͤlſchhuͤhner, Enten u. 1 Flug Tauben, 7 Stückfäſſer, 3—4 Zulaſtfäſſer, 1 Obſtkelter mit Stein und Trog, 1 Stück ſehr guten Aepfelwein, circa 100 Mltr. Kartoffeln, 20 Fuder ver— ſchiedenes Strob, eine große Quantität Heu und Grummet— 1 vollſtändiger Wagen, vierſpännig, 1 desgl., zweiſpännig, mehrere Pflüge, Eggen und ſonſtige Oeco— nomie und Hausgeräthſchaften. Friedberg den 18. Februar 1846. J. A.: F. Müller. A. Vogk.
Dampf⸗ u. Paquet⸗Schifffahrt von Mainz über Rotterdam nach den vereinigten Staaten von Nordamerika.
(219) Bey Unterzeichnetem können Ueber— fabrtsverträge nach Amerika zu den billigſten Preiſen geſchloſſen werden. Die Fahrt ge— ſchieht auf holländiſchen Dampfſchiffen ohne Ausladung von Maiuz bis Rotterdam, wo die Paſſaglere ſogleich das Seeſchiff reſp. ameri— kaniſche Dreimaſter beſteigen und ohne Aufent— halt abfahren.
Eine beſondere königlich niederlandiſche Ver⸗ ordnung garantirt den Auswanderer die ſichere Erfüllung der ſämmtlich im Vertrage enthal⸗ tenen Verbindlichkeiten.
Gießen im Februar 1846.
J. P. Appel, Agent.
Ein junger Burſche,
(258) welcher die Wagner⸗Profeſſion und das Pumpenmachen erlernen will, kann ſo— gleich in die Lehre treten. Auch kann ein Wagnergeſell daſelbſt in Arbeit treten. Wo? ſagt die Expedition d. Bl.


