Ausgabe 
24.10.1846
 
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Intelligenz-Olatt

ſür die

Provinz Oberheſſen

im Allgemeinen, a

die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen

und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.

V 383. Sonnabend, den 24. Oktober 1846.

Amtlicher Theil.

Bekanntmachung. Betreffend: Das Mathildenſtift.

Nach Beſchluß der Generalverſammlung ſollen von den Zinſenüberſchüſſen des Mathildenſtifts im laufenden Jahre gemäß F. 2. der Geſetze des Stifts 800 fl. zur Vertheilung kommen, nähmlich:

19 500 fl. zur Unterſtützung für hochbetagte, mindeſtens 80 Jahre alte, ſittlich würdige Arme und

2) 300 fl. zur Belohnung braver treuer Dienſtboten, welche ununterbrochen wenigſtens 15 Jahre bei einer Herrſchaft gedient haben, mit Ausnahme jedoch der jenigen, welche bei der letzten Vertheilung berückſich tigt worden ſind.

Diejenigen, welche ſich um die eine oder andere dieſer Unterſtützungen bewerben wollen, haben über die betreffen den thatſächlichen Verhältniſſe Zeugniſſe der Herrn Bürger meiſter und insbeſondere über ihr Alter und ihre ſittliche Würdigkeit Beſcheinigungen der Herrn Geiſtlichen ihrer Gemeinde bis zum 20. Nov. d. J. anher beizubringen. Spätere Anmeldungen können nicht mehr berückſichtigt werden.

Friedberg den 15. Oktober 1846.

Der Großh. Heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg als Präſident des Mathildenſtifts Ki ch Leer.

Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg

an ſämmtliche Großh. Bürgermeiſter dieſes Kreiſes.

Betreffend: Ein dem Heinrich Damm, Müller zu Merlau, entkom⸗ menes Pferd.

Dem Heinrich Damm, Müller zu Merlau, iſt in der Nacht von geſtern auf heute aus ſeinem Stalle ein Pferd entkommen, und zwar wahrſcheinlich durch Entwendung. Dieſes Pferd von dunkelbrauner Farbe, zwiſchen 1516 Fauſt hoch, hatte am linken Hinterfuße oberhalb des Hufes einen 23 Zoll großen weißen Flecken, und auf dem rech ten Auge einen Stopfen. Sie werden, wenn Sie Spuren in Betreff dieſes Pferdes ermitteln, alsbald Anzeige machen.

Grünberg am 19. Oktober 1846.

Ser

Auszuͤge aus dem Regierungsblatte. Auszug aus dem Regierungsblatt Nr. 32 von 1846.

I. Bekanntmachung, die Ergebniſſe der Rechnung der Ein⸗ ſtandskaſſe auf die Periode vom 1. April 1845 bis zum 1. April 1846 betr. Hiernach betrugen in der gedachten Periode J. die Einnahmen: 1) Rezeß aus voriger Rechnung 11,884 fl. 53¼ kr. 2) Vertretungs⸗ ſumme für Militärpflichtige u. Soldaten 113,050 fl. 3) Verfallene Ein⸗ ſtandsſummen und Prämien 1209 fl. 18 kr. 4) Vermögensbeträge von ſolchen, welche in Folge erlittener Strafen zum Militärdienſte unfähig ſind, 317 fl. 41 kr. 5) Zinſen 26,634 fl. 59 kr. Zuſammen 153,096 fl. 51½ kr. II. Die Ausgaben beſtanden 1) in den an die Einſteher von 1837 bis 1845 geleiſteten Zahlungen, 141,590 fl. 1 kr. 2) in den bei der Staatsſchuldentilgungskaſſe angelegten 10,000 fl. und 3) in den Verwaltungskoſten, 1251 fl. 21 kr. Zuſammen 152,841 fl. 22 kr. III. Es blieb alſo ein Kaſſevorrath von 255 fl 29½ kr. IV. Das Vermögen der Einſtandskaſſe(beſtehend in den Einſtandsſummen und ſtehen gebliebenen Prämien der noch dienenden Einſteher) beträgt 630,255 fl. 29½ kr. Für 1846 ſind 486 Einſteher geſtellt worden. Die Prämie betrug für einen Excapitulant-Einſteher mit Patent 45 fl. 20 kr., für einen ſolchen ohne Patent 22 fl. 40 kr. Die Zahl der erſteren war 124, der letzteren 294, zuſammen 418, und es konnten daher nur 68 unge diente Einſteher verwendet werden.

II. Bekanntmachung Gr. Oberpoſtinſpection, vom 28. Auguſt, daß in Homberg a. d. O. verſuchsweiſe eine Poſtexpedition vom 1. Sept. an errichtet worden.

III. Desgl., vom 9. Sept., daß in Michelſtadt im Odenwalde eine Poſtexpedition errichtet worden, vom 15. Sept. an.

IV. Desgl., vom 24 Sept., daß in Hir ſchhorn proviſoriſch eine Poſthalterei errichtet worden, mit der Beſtimmung der Extra poſt⸗Diſtanzen zwiſchen Hirſchhorn und Heidelberg auf Stationen, Eberbach /, Weinheim(pr. Langenthal), Fürth(pr. Langenthal) 2%, Fürth(pr. Beerfelden) 2, Erbach 1/86.

V. Desgl., vom 26. Sept., daß mit dem erſten Oet. zwiſchen Wetzlar und Gießen eine tägliche Localpoſt-Verbindung zur Beförderung von Briefen, Päckereien und Perſonen in Wirkſamkeit tritt. Abgang in Gießen Abends 6 Uhr, aus Wetzlar Morgens 7 Uhr. Per- ſonentaxe im Inneren des Wagens und in Beichaiſen 18 kr., Außenplätze 14 kr. per Meile.(Schluß folgt.)

Offener Brief an einen Volksfreund vom Hüttenberg. (Schluß.)

Schließlich muß ich Ihnen bemerken, daß Ihre Vorſchläge wegen Errichtung von Leſevereinen für uns nicht etwas Neues ſind. Schon vor Jahren haben einzelne von uns für dieſelben gewirkt, und wir hörten auch von Manchem das Bekenntniß, daß er jetzt lieber zu Hauſe bleibe und weniger das Wirthshaus beſuche. Deſſen ungeachtet haben wir dadurch noch keinen Säufer bekehrt, dergleichen Leute ſind ſchwer zum Leſen zu bewegen. Helfen Sie nur nützliche Volksſchriften