Ausgabe 
21.10.1846
 
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* 2333 in der Gemarkung Friedberg gepflückt worden war, auf dem dieſes Jahr Waizen geſtanden hatte.

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Weine. Nach einem halben Jahre ſagten die Glieder ſeiner Gemeinde:Wir ſind glücklich, ſeit dem wir den Feind in unſerer Mitte beſiegt haben. Trinken Sie nur Ihr Gläs chen Wein wie früher; es iſt etwas Anderes damit, wie mit dem verderblichen Schnapps., Es iſt wahr, ich und viele meiner Glaubensgenoſſen arbeiten nicht von Peters tag bis Herbſt in dem Freien, bei Wind und Wetter, und magerer Koſt. Aber das thun doch einige Millionen Schwe⸗ den, Irländer, Norddeutſche u. ſ. w., die dem Branntwein entſagt haben. Iſt dorten vielleicht der Himmel freundlicher, das Klima milder, die Nahrung beſſer, die Arbeit leichter? Soviel ich noch aus der Erdbeſchreibung weiß, iſt keins von Allen der Fall. Noch weniger findet es auf den Schiffen ſtatt, welche die Eismeere durchſtreifen um Wall⸗ fiſche und dergl. zu fangen; und dennoch haben viele Leute daſelbſt die Arbeiten ohne Branntwein verrichtet, und zwar, wie ſie geſtehen, mit leichterer Mühe, mit größerer Ge ſundheit als zuvor. Doch es iſt ſchon öfters in dieſem Blatt hiervon die Rede geweſen. Wer es nicht annehmen will, dem kann ich nicht helfen. Er hindere es wenigſtens nicht, daß auch ſeine Mitbürger, wenn auch nur einzelne unter ihnen den Verſuch machen, ob ſich es nicht aus halten läßt, wenn man das Branntweingeld auf beſſere Nahrung verwendet, allenfalls ein Glas geſundes Bier, oder in andern Jahren Aepfelwein, auch vielleicht bis⸗ weilen ein Gläschen guten Wein genießet. Hunderte könnten auch das Letzte, wenn ſie ihre Schnappskreuzer zu Rathe halten wollten. (Schluß folgt.)

Verſchiedenes.

Dem Schwäb. Merk. ſchreibt man aus Balingen, 13. Oktober: Ein hieſiger Bürger ließ mich dieſen Morgen ein köſtliches weißes Brod koſten, das aus Pfund ſchöͤnem Mehl und einem ſtarken Pfund Boden-Kohl⸗ raben beſtand, und das 2 Pfund Gewicht hatte. Ohne Zweifel iſt dieſe Maſſe noch beſſer, als die von Burgunder Rüben, weil ſie nicht ſo wäſſerig iſt. Jeder Verſuch, bei dem theuren Preis der Früchte, ein geſundes, wohlfeiles und nahrhaftes Surrogat zum Brod aufzufinden, iſt von höchſter Wichtigkeit, und ſo halte ich es für Pflicht, ſogleich eine öffentliche Anzeige davon zu machen.

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In dem Hausgärtchen des Verlegers dieſes Blattes ſteht ein Traubenſtock, an welchem eben zum Zweitenmal dieſes Jahres kleine blaue Früh⸗Trauben reifen.

Auch wurde demſelben am 17. Oktober d. J. eine kräftige blühende Waizenähre gezeigt, welche auf einem Acker

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Am 17. October, Abends um halb ſieben Uhr wurde von zwei in Friedberg wohnenden Herrn zwiſchen Steinfurth und Münzenberg eine feurige Lufterſcheinung ge ſehen.) Dieſelbe war ſo groß wie eine dicke Kegelkugel, machte ſo hell, daß man den kleinſten Druck hätte leſen konnen, fuhr von Weſten nach Oſten und verſchwand plötz lich, nachdem ſie 2 bis 3 Minuten ſichtbar geweſen war.

*) Daſſelbe Phänomen iſt auch hier in Friedberg geſehen worden. Die Redaktion.

Sonderbare Anfrage.

Wenn ein Seiltänzer in irgend einer Stadt, und zwar auf offener Straße, ſein Weſen treibt, darf er denn da un⸗ geſtraft Verübergehende mit gemeinen Schimpfworten ver⸗ höhnen oder arme Knäbchen unbarmherzig mißhandeln? Und iſt in ſolchen Fällen Niemand, der ſich der Verhöhnten und Mishandelten annimmt? Icksypſilon.

An die Mitglieder des Grünberger Zweigvereins der Guſtav-Adolf- Stiftung.

Montag den 2. November d. J., Vormittags 10 Uhr, findet in dem Saale des Gaſthauſes zum Hirſch in Grünberg eine Hauptverſammlung des Zweigvereins der Guſtav⸗Adolf⸗Stiftung für das Decanat Grünberg ſtatt, wozu einladet

Grünberg den 14. October 1846.

Der proviſ. Vorſtand.

Die Sonntagsſchule

nimmt Sonntag den 1. November wieder ihren Anfaug in dem bekannten Lokal. Wegen der Aufnahme, reſp. der Theil nahme am Unterricht, wolle man ſich an Herrn Profeſſor Dieffenbach wenden. Friedberg den 19. Oktober 1846. In Auftrag des Hülfsvereins: C. Bindernagel.

Für die Brandbeſchädigten zu Betzenrod

ſind mir weiter nachgenannte milde Gaben zugekommen: Von U. V. 1 fl. von W. 1 fl. 45 kr. Der Geſammtbetrag bis heute iſt 23 fl. 58 kr.

Friedberg den 17. Oktober 1846. Ben ß

Leder ꝛc., ſodann Reitzeug und Caſerne-Requi.] Felda haben mehrere, in dortiger Gemarkung

Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.

N νιιν

(Butzbach.) Verkauf getragener Mon- tirung und Reitzeugs. (1480) Montag den 26. und Dienſtag den 27, dieſes Monats, des Vormittags von 912 und des Nachmittags von 15 Uhr, wird in der hieſigen Reitercaſerne eine große Quantität getragener Montirung, als: Män⸗ tel, Collets, Spencer, Reithoſen mit und ohne

ſiten mit einer großen Anzahl Teppichen, meiſt⸗ bietend gegen gleich baare Zahlung verſteigert. Man bringt dies hiermit zur öffentlichen Kennt niß und erſucht zugleich die Herren Bürger⸗ meiſter dieſen Verkauf in den unterhabenden Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Butzbach den 11. Oktober 1846. In höherem Auftrage: Cellarius, Oberquactiermeiſter.

Edietalla dung. (1507) Heinrich Stamm's Cheleute von

gelegene, Grundſtücke verſteigert. Da kein urkundlicher Eigenthumsnachweis vorliegt, ſo fordert man alle diejenigen, weiche Anſprüche an dieſe Grundſtücke, worüber Grundbuchs⸗ Auszug dahier eingeſehen werden kann, zu haben glauben, hiermit auf, ſolche ſogewiß bin⸗ nen 4 Wochen, von heute an, dahier anzu⸗ zeigen und zu begründen, widrigenfalls die Kaufbriefe beſtätigt werden. Ulrichſtein den 13. Oktober 1846.

Großh. Heſſ. Landgericht daſ.

Zimmermann.