(139830 Zu 19 dem bevorſte⸗ henden Kirch⸗ 7 A weih⸗Feſt zu DOſſenheim, Sonntag den
ich mir böflichſt ein.
Oſſenheimer Waͤldchen.
ſuchen. Aehle. Ein Weinchen hab' ich zu verkaufen
Und für die Frau'n ſo zart und ſüß, Der muß von ſelbſt hinunterkaufen Bis in die kleinen, netten Füß'; Und auch der Tanz der wird ſo ſchön, Wie ihn Paris noch nie geſeh'n. D'rum Freunde kommt in großer Zahl, Es iſt ja doch das Letztemal!
Blauer Vitriol,
(13900 vorzüglicher Güte, billigſt bei Gebrüder Grödel. Lebe wohl!
(1395) Allen unſern Freunden und Bekann⸗ ten, die wir vor unſerer Abreiſe nicht mehr ſprechen konnten, ſagen wir hiermit ein herz— liches Lebewohl.
Ib. Schlottner
und Familie.
(43900 Auf nächſten Mon⸗ tag und Dienſtag als den 21.& 22. d. M. fallen israelitiſche Feyertage.
Zwei ſehr gute Webſtühle
(1397) ſind zu verkaufen in Kleinkarben von Johs. Walles.
Dorheimer Kirchweihe.
(1398) Bei Gelegenheit des hieſigen Kirch⸗ weihfeſtes am Sonntag den 20., Montag den 21. und Sonntag den 27. September iſt bei mir gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu ich höflichſt einlade. l Dorheim. W. Bingel.
Literariſche Anzeige.
(1399) Verlag von H. L. Brönner in Frankfurt g. M., zu haben in allen Buch⸗ handlungen, in Friedberg bei C. Binder⸗
nagel: Metzger,
der Jauernſpiegel oder Peter Lang, der vollſtändige Bauer und Bürgermeiſter. Geh. Preis fl. 1. 12 kr. Inhalt: Wie ſoll man in den Dörfern
bauen.— Die Backſteinbrennerei auf dem Felde.— Die Kalkbrennerei.— Die Dung⸗ grube und der Abtritt.— Kein Gewerbe
bringt mehr ein, als der Grund und Boden. — Die Obſtſaatſchule.— Der Werth des Obſt⸗
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baumes.— Welche Obſtarten ſoll der Land⸗ wirth pflanzen?— Das Einſchlagen und Ab⸗ ſtecken der Obſtbäume.— Das Anfertigen der Baumlöcher und Setzen und Beſchneiden der Bäume.— Das Anlegen der Gartenzäune.— Das Anbinden und Schützen der Obſtbäume. — Die Winterbeſchäftigung.— Der Weinbau in den Dörfern.— Das Keimen der Oybſtkerne und die Behandlung der Obſtſaatſchule.— Die Anlegung einer Baumſchule.— Die Sommer⸗ getreideſaat.— Die Behandlung der Obſt— bäume im Obſtgarten.— Die Kartoffelkrank⸗ heit.— Wann werden die Pfropfreiſer ange⸗ ſchnitten?— Das Veredeln der Obſtbäume überhaupt.— Die Benutzung der Zeit.— Das Einſtreuen des Sandes in den Kuhſtall. — Das Pfropfen oder Zweigen.— Das Ko⸗ puliren.— Die Bereitung des Baſtes.— Das Okuliren oder Aeugeln.— Die Behandlung der Obſtbäume in der Baumſchule im erſten Jahre nach der Veredlung.— Die Behand⸗ lung der Obſtbaͤume im zweiten und dritten Jahre nach der Veredlung.— Wie es in P. Langs Haus, Hof, Stall und Feld ausſieht.— Peter Lang wird zum Bürgermeiſter erwählt. — Der Bürgerm. ſorgt für eine beſſere Faſ⸗ ſelhaltung.— Die Viehverſtellung im Orte hört allmälig auf und wird den Juden ent⸗ zogen.— Der neue Schullehrer unterrichtet mit Beihülfe ſeiner Frau die Jugend.— Ein vernünftiger Vorſchlag des Lehrers, wie man Holz erſparen und eine Bücherſammluug ohne beſondere Koſten anſchaffen kann.— Wann iſt das Halten von Schweinen, Federvieh und Pferden am Platze und wie kommen wir am beſten zu pferden?— Wie ſtark ſoll unſer Viehſtand fein?— Wie müſſen die Kühe der Kuhbauern beſchaffen ſein?— Wie ſoll man das Rindvieh füttern und geſund erhalten?— Wie der Bürgermeiſter die Bettler zur Arbeit bringt.— Wie der Bürgermeiſter den Feld— und Waldfrevel einſtellt und eine verbeſſerte Waldwirthſchaft einführt.— Die Errichtung eines Gemeindebackofens, verbunden mit der Wachtſtube, Obſtdörre und einem Waſchhauſe.— Die neue Güter- und Feldwegeintheilung.— Die Verſchönerung des Dorfes.— Der Bür⸗ germeiſter ſorgt für ein beſſeres Hypotheken⸗ weſen.— Die Trockenlegung eines Sumpfes und Einführung einer geregelten Wieſencul⸗ tur.— Die künſtliche Kopfholzzucht.— Die Weidenkultur.— Wie können unfruchtbare Sandhügel nutzbar angelegt werden? Wie es jetzt in der Gemeinde ausſieht und wie die Verdienſte des Bürgermeiſters von der Re- gierung und der Gemeinde anerkannt werden. — Wie ſoll man einen Friedhof anlegen.— Die letzten Lebensjahre des Peter Lang.
Nro. 20. des Wetterauer Sonntagsblattes (von 14 zu 14 Tagen erſcheint eine Nummer und koſtet das Semeſter hier 18 kr., durch die Bezirksboten 24 kr.) wird mit dem heu— tigen Intelligenzblatte ausgegeben.
Inhalt: Jeſus führt zum Vater.— Die kirchliche Reform.— Fortſchritt.
Frankfurter Gold-Cours vom 18. September.
1 Neue Louisd'or 11 5 Friedrichsd'or 9 47 ½ Holländiſche 10 fl. Stücke 9 55 Rand⸗Ducaten 5 35 20 Frankſtücke 9 29 Engliſche Souverains 11157
Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 15. Sonntag n. Trinitatis d. 20. Sept.
Pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Sell. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Pfarrvicar Baur.
Früchtp re
Gattung. Fried⸗
s ff. ü kr. A r. kr. Waizen pr. Malter] 13 40 14 57 14 45 Korn„„ 12 3012 5012—
8 9— 1 9121 8130 Haffk 5 41 301 41501 4 30
Polizei⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 20. bis 26. September 1846.
Fried⸗ Butz⸗
2 . Brod ⸗ Preiſe. berg. bach. 5 kr. pf. kr. pf. 13; Leib⸗Roggenbrod 4114 44 1 21„ 7 84 21 84 2 44„, 2 17 17 171— th. Lth. Milchbrod 1 5 1 37 — Waſſerweck 4 3% —Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 14 14 Fleiſch-Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 105155 25 5 121— 1 gemäſtete 84 2 „Kühfleiſch kae 55 ; z 0% gemäſtetes 8— 81— N Rindfſeiſch ungemäſeetes 7 „ Kalbfleiſch 2 „Schweinenfleiſch 134— 13— „ Hammellleiſch 8— 4.81— 7 Schaaffleiſch 7— 61— „ Wurſtvon blos Schweinen 14— 14— „Gemiſchte Wurſt 10——— „ Bratwurſt 16— 16— „ Schwartenmagen 16— 16— „Geräucherter Speck 24— 24— „ Schinken 17— 17— „ Doörrfleiſch 17— 17— „Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 23— 23— unausgelaſſen 22— 21— „ Nierenfett 22— 20— „ Hammelsfett= Der Gr. Hefſ. Kreisrath d. K. Friedberg aer.
Die Polizei⸗Taxe für die Stadt Butzbach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen . Follenius.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg,


