Ausgabe 
16.12.1846
 
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. 396 K

mermann vom 1, zum Oberlieut, in dieſem Regiment(23. Oct.) Am 29. Oct. wurde Oberwachtmeiſter Lang von der Gardeducorps mit dem Rang und der Uniform eines Unterquartiermeiſters zum Laza⸗ rethverwalter im Lazarelh zu Darmſtadt ernannt; 31. dem Unterarzt Dr. Schweickart im Lazareth zu Worms der Abſchied ertheilt; ſodann der Dr. der Medicin und Chirurgie Plagge zum Unterarzt ernannt und dem Lazareth zu Worms zugetheilt; 4. Nov. der penſ. Oberſtlieut. Frhr. v. Cramer auf ſein Nachſuchen zur Suite der Infanterie verſetzt; der Oberſtlieut. Frhr. v. Nordeck zur Rabenau von der Gardeducorps auf ſein Nachſuchen in den Ruheſtand verſetzt, mit dem Charakter als Oberſt und der Erlaubniß, die Uniform ſeines früheren Regiments, des 1. Infanterieregiments, tragen zu dürfen; 11. Nov. der charakteriſirte Hauptmann Hiſſerich, zweiter Officier bei der Militärſtrafanſtalt zu Babenhauſen, zum wirklichen Hauptmann ernannt, und der wechſelſeitige Tauſch der Oberlieutenante Glock vom 3. und Becker vom 4. Inf. Reg genehmigt. g

IV. Concurrenz für: die evang Pfarrſtelle zu Florſtadt mit jährlich 1514 fl. Gehalt(Präſentation der Frhrn. Löw von und zu Steinfurth); die evang. Pfarrſtelle zu Dalsheim mit 539 fl.

SDankſagün g.

Mit Bezugnahme auf den in Nr. 74 von dem Grßh. Domänenrath Herrn Buß zu Friedberg, ſowie in Nr. 79 d. B. von Grßh. Pfarrer Herrn Rahn zu Oberrosbach erlaſſenen Hülferuf für die Abgebrannten zu Betzenrod, er manglen wir nicht den Empfang der uns zugekommenen Liebesgaben hiermit zu beſcheinigen und im Namen der Ab⸗ gebrannten unſern herzlichſten Dank auszuſprechen.

Von Großh. Domänenrath Buß zu Friedberg gingen ein 36 fl. 2 kr., in welcher Summe 5 fl. aus der Kaſſe des ſchon ſeit circa 30 Jahren in der Stadt Friedberg beſtehenden Hülfsvereins enthalten ſind, von Großh. In⸗ ſpector Ebel zu Grünberg gingen ein: 45 fl. 42 kr. (nach Abzug von 2 fl. 30 kr. beim Einſammeln entſtan⸗ denen Koſten) in welcher Liebesgabe 5 fl. von der Wittwe Dornemann zu Keſſelbach, welche in Schotten geboren iſt, enthalten ſind. Und von dem Herausgeber des Intelli genzblattes zu Friedberg, Herrn Bindernagel gingen ein: 8 fl. 15 kr.

Schotten am 7. Dezember 1846. Das Comité.

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Für den verunglückten Steinbrecher Heinrich Emme rich zu Villingen gingen folgende Beträge bei mir ein: Mit dem Poſtzeichen Friedberg 1 fl. 30 kr., von Frau B. 12 kr., von H. 1 fl., von Hrn. W. zu R. 6 kr., von Hrn. Decan H. zu G. 1 fl. Ich ſage hierfür herzlichen Dank.

Hungen im Dezember 1846.

Hunſinger.

Empfangsbeſcheinigung.

i Für Caspar Heidt in Grünberg iſt ferner bei mir eingegangen: Mit dem Motto: wer barmherzig iſt, der wird Barmherzigkeit erlangen 18 kr., von S. H. 1 fl. Geſammteinnahme 25 fl. 37½ kr.

Friedberg den 14. Dezember 1846.

C. Bindernagel.

Kirchenbuchsauszug vom October 1846. Grünberg.

Getraute:

11. Karl Georg Siegfried, des weil. Johann Daniel Sleg⸗ fried, Bürgers und Metzgermeiſters, ehelicher Sohn, Bürger und Metzgermeiſter dahier, und Anna Katha⸗ rina Spieß, des Heinrich Spieß, Ortsbürgers und Gr. Bürgermeiſters, zu Leuſel, im Kreiſe Alsfeld, eheliche Tochter.

25. Johann Adam Schönhals, des Bürgers und Acker manns, Johannes Schönhals, ehelicher Sohn, Burger und Maurer dahier, und Suſanna Kurz, Tochter der Johannette Kurz..

Getaufte:

4. Dem Buͤrger und Schloſſermeiſter, Jakob Knieriem, eine Tochter, Marina, geb. den 10. Septbr.

4. Dem Bürger und Schreinermeiſter, Chriſtoph Hart⸗ mann, eine Tochter, Eliſe, geb. den 20. Septbr.

4. Ein unehelicher Sohn, Philipp, den 20. Septbr.

19. Dem Bürger und Steindeckermeiſter, Auguſt Eger, ein Sohn, Guſtav, geb. den 6. Oktober.

23. Dem practiſchen Arzte, Dr. Georg Wilhelm Schlott⸗ hauer, ein Sohn, Georg Ludwig, geb. den 8. Sept.

25. Dem Bürger und Schuhmachermeiſter, Nikolaus Frank, ein Sohn, Philipp, geb. den 10. Oktober. 8

25. Dem Buͤrger und Wagnermeiſter, Philipp Röhm, eine Tochter, Margaretha, geb. den 6. Oktober.

25. Dem Bürger und Tuchmacher, Johannes Hartmann, ein Sohn, Georg Chriſtian, geb. den 12. Oktober.

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6. Dorothea Walther, des weiland Joh. Peter Walther, Bürger und Rothgerbermeiſter dahier, eheliche Tochter, alt 74 Jahre, 1 den 4. Oktober.

12. Ernſt Frank, Bürger und Schuhmachermeiſter dahier, alt 62 Jahre, 1 den 9. Oktober.

30. Johann Rupert Schildwächter, Bürger und Bäckermei⸗

ſter, alt 60 Jahre, 1 den 27. Oktober.

Bekanntmachungen von Be⸗

Privatperſonen, denen etwa Thatſachen zur für das geſetzlich berechnete Ablöſungscapital Kenntniß kommen ſollten, 8

welche über die von 4039 fl. 39 kr. im Ganzen.

hoͤrden.

NN νε Oeffentliche Bekanntmachung.

1708) Dem Reinhard Klingelfuß zu Stein⸗ furt iſt in der erſten Hälfte des letzt verfloſ⸗ ſenen Monats aus ſeiner Behauſung ſein Jahre lang erſparter Gelderwerb, im Betrag von 130 fl., geſtohlen worden.

Unter dem geſtohlenen Gelde befanden ſich 36 Guldenſtücke, 8 ganze preußiſche Thaler, 3 Fünffranken⸗Thaler, 2 halbe Kronenthaler, zwei Viertel⸗Kronenthaler und beiläufig zwölf Sechsbätzner. Da es der gerichtlichen Unter⸗ ſuchung bis jetzt nicht gelungen iſt, den Dieb zu ermitteln, ſo richtet man auf dem Weg öffentlicher Bekanntmachung an Behörden und

Verübung des Diebſtahls Aufſchluß zu geben geeignet wären, das Erſuchen, von ſolchen möglichſt ſchleunige Mittheilung hierher machen zu wollen. Butzbach den 24. November 1846. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Mosler.

Aufforderung. Betreffend: Grundrentenablöſung.

(1740) Nachfolgende Grundrenten ſollen nach den beſtehenden geſetzlichen Vorſchriften im achtzehnfachen Belrage abgelößt werden: 1. In der Gemarkung Wind hauſen: die dem Gr. Heſſ. Miniſterialrath Freiherrn Schenk in Schweinsberg zu Darmſtadt in daſiger Gemarkung zuſtehenden Grundrenten

II. In der Gemarkung Feldkrücken: die dem Königl. Preußiſchen 8 Freiherrn Seebach zu Langenſalza in daſiger Gemarkung zuſtehenden Grundrenten für das geſetzlich berechnete Ablöſungscapital von 20 fl. 15 kr,

Alle bei dieſen Ablöſungen Betheiligten. mit Ausnahme des Gr. Lehnsfiscus rückſicht⸗ lich eines Theil's der Grundrenten sub I. deſſen Anſprüche von dem Herrn Berechtig⸗ ten in Anſebung dieſes Theils des Ablöſungs capitales mit 771 fl. 49½ kr. anerkannt ſind, werden hierdurch aufgefordert, ſo gewiß binnen.

zwei Monaten a dato ihre allenfallſigen Rechtsanſprüche dahier anzu · zeigen, als ſonſt, nach Ablauf dieſer Friſt, die Auszahlung der Abkaufscapitalien an die

Rechts