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mit zerknirſchtem Herzen das Gebet zu ſprechen wagte: „Gott ſei mir Sünder gnädig!“ Er ſchenkte mir auch das Bibelbuch, welches ich ſeit dieſer Zeit immer bei mir getra⸗ gen habe. Von meinen Kindern ſagte er mir, daß er ſie bei meinen Verwandten in einem entfernten Dorfe unter— gebracht habe. Als ich ihn znerſt wieder nach meinem Jüngſten gefragt, hatte er bloß geſagt, daß er noch lebe und bald ganz wieder geheilt ſein würde. Endlich, nach faſt einem Jahre, hatte mich der Doctor anf den Punkt gebracht, wie ihr mich jetzt ſehet— da begehrte ich eines Tages von dem Prediger, er ſolle doch meine Kinder zu mir bringen, daß ich ſie wieder einmal ſaͤhe nach ſo langer Zeit, und am folgenden Morgen führte er die drei alteſten zu mir und ich ſah ſie zum erſten Male wieder nach jener entſetzlichen Nacht und mußte viel weinen. Darauf ſprach ich zum Prediger:„Wo iſt aber der Vierte, mein Jüng⸗ ſter? /) Da hob der Prediger auch an zu weinen, machte die Thür auf und führte ihn herein und ſagte:„Ihr werdet ihn nicht wieder erkennen. Sehet alſo hat ihn der Brant⸗ weinsteufel durch die Hand ſeines eigenen Vaters zuge— richtet.“ Da war's mir noch einmal, als müßte ich ver⸗ ſinken, als könne Gottes Gnade nicht mehr bis zu mir reichen, ich taumelte zurück und das Kind floh von mir und klammerte ſich feſt an den Prediger an— plötzlich aber fuhr es wie ein Strahl durch meine Seele und ich ergriff den Knaben und zog ihn zu mir in die Höhe und
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herzte ihn lange. Danu aber ſprach ich zu dem Paſtor: „Herr Paſtor, gebet mir den Segen des Herrn zu meinem Vorhaben. Meine andern Kinder hinterlaſſe ich euch, neh— met euch ihrer auch noch ferner an; aber mit dieſem meinem Jüngſten, den ich zum Krüppel geſchlagen, und mit meinem Bibelbuch will ich mich von Dorf zu Dorf ſchleppen und um dieſes Kindleins willen werden ſie mich nicht Hungers ſterben laſſen. Gott hat mich geſetzt zu einem warnenden Beiſpiel fur meine Brüder, ob ich ihre Seelen nicht herum hole vom Verderben.“ Da ſprach der Diener Gottes: „Alſo ſei es!“ und er hat mich geſegnet zu einem Prediger wider den Branntwein und hat mir dieſes Wäglein bauen laſſen und mir dieſe Krücken gegeben, und ich ziehe nun umher von Land zu Land, vornehmlich aber an die Eiſen— bahnen und zeige mein ſieches Kindlein und rufe laut: „Sehet, das hat der Branntwein gethan, ſagt euch los von dem ſchändlichen Giftel“
Schluß folgt.)
Beſchei nigung.
Hiermit zeige ich den Empfang von fünf Gulden für die armen Taubſtummen vou einem edlen ungenannten Menſchenfreunde an. Der Herr, der in's Verborgne ſieht, möge es ihm im Stillen oder öffentlich e
Ni on lie
Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
c ννν Verpachtung. (1573) Folgende, dem Hoſpital zum hei— ligen Geiſte, nunmehr dem vereinigten Armen— fonds dahier gehörende, in den Gemarkungen Bauernheim, Dorheim, Schwalheim, Nauheim, Ockſtadt und Blofeld liegenden, Petritag 1847 leihfälligen Güter, werden in folgenden Ter— minen, in hieſigem Rathbauſe, jedesmal Mor⸗ gens um 9 Uhr anfangend, auf zwölf nach einander folgenden Jahren öffentlich meiſtbie—
tend verpachtet, als: 8
1 Montag den 23. Nov,, die Güter in den Gemarkungen Nauheim, Dorheim und Schwaͤlheim,
2) Dienſtag den 24. Nov., die in den Ge⸗ markungen Bauernheim, Ockſtadt und Blofeld liegenden Güter.
Sodann kommt unmittelbar nach dieſer Ver— ſteigerung ein in der Gemarkung Ockſtadt lie⸗ gendes, 1 Vrt. 81[IKlft. haltendes Grabland auf einen Zeitbeſtand von ſechs Jahren zur Verpachtung.
Friedberg am 31. Oktober 1846.
Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.
Hofraithe-Verſteigerung. (1496) Montag den 16. November, Vor⸗ mittags um 11 Uhr, wird in hieſigem Rath—⸗ hauſe die den dahier verſtorbenen Wagner⸗ meiſter Adam Ruppel'ſchen Eheleuten gehörende in der Schirmgaſſe ſich befindliche Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus, Hinterbau und Grund an Karl Kiefer und Adam Rauſch J. gelegen, erbvertheilungswegen öffentlich meiſtbietend verſteigert. 1
Friedberg am 2. Okteber 1846. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.
Verſteigerung. (1603) Donnerstag den 19. und Freitag den 20. d. M. beabſichtigt die Frau Pfarrer Buß Witt. dahier mehrere Haus und Oero⸗ nomiegerathe, worunter namentlich ein ſchoͤ⸗
ner kupferner Waſchkeſſel, ein vollſtandiger Kochheerd, eine gute Strohbank, eine Schnitz— bank, ein Kleiderſchrank, ein noch ziemlich gutes Klavier, Tiſche, Stühle, Bettſtellen, Küchengeräthe, als namentlich Küchenſchrank, Züber, Bütten, ſodann Fäſſer, Dielen und Holzwerk; ferner einiges Futterſtroh- etwas Kartoffel, 10 Stecken buchen Scheit und etwas Reisholz und eine Partie Zwetſchbäume, welche ſich beſonders für Holzdrechsler eignen, durch Unterzeichneten meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verſteigern zu laſſen.
Die Herrn Bürgermeiſter werden dienſt— freundſchaftlichſt erſucht, dies in ihren Ge⸗ meinden auf ortsübliche Weiſe bekannt ma— chen zu laſſen.
Wölfersheim den 7. November 1846.
Der Grßh. Heſſ. Burgermeiſter Allwohn.
Edicetal ladung.
(1612) Cigenthums- oder ſonſtige An⸗ ſpruche an die von Johannes Joſt's Cheleu—
ten zu Stumpertenrod veräußerten und die
in deren Beſitz befindlichen, im Grundbuch theils auf dem Namen des Peter Holz, theils dem des Johannes Joſt ſtehenden, Immobi— lien, worüber Grundbuchs Auszüge in der Landgerichts⸗Regiſtratur zu Jedermanns Ein⸗ ſſcht offenliegen, ſind binnen vier Wochen, von heute an, dahier anzumelden und zu be— gründen, wibrigenfalls die bereits ausgefer⸗ ligten Kaufbriefe beſtätigt, beziehungsweiſe den Johannes Joſt's Cheleuten eine, ihr Ei— genthum an den betreffenden Grundſtücken be— ſcheinigende, Urkunde zugefertigt werden wird. Ulrichſtein, den 7. November 1846. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Zimmermann. Verſteigerung.
(16183) Montag den 23. und Dienſtag den 24. d. M., Vormittags von ½9 und Nachmittags von 2 Uhr an, werden in dem Zimmer des Küchenbaues der Kloſterkaſerne, dahier, namhafte Quantitäten getragener Mi⸗ litaͤr⸗Montirungsſtücke, als: Mäntel, Röcke, Handſchuhe, Spencer, Mützen, wollene und leinene Pantalons, Hemden, Schuhe, Tzacos, dergleichen Schirme, Tzacofilſe, Torniſter ꝛc. ꝛc. ſodann verſchiedenartige ausrangirte Kaſerne⸗
und Compagnieſpielrequiſiten, wobei ſich ua⸗ mentlich Trommelfelle befinden, gegen gleich baare Zablung verſteigert.
Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend Friedbergs werden erſucht, dieſe Verſteigerung geeignet bekannt machen zu laſſen.
Friedberg den 11. November 1846. *.
2— 5 8 Gölz, Obergnartiermeiſter.
Bekanntmachung.
(16120 Das Reinigen der Straſſe vor beiden Seiten der Synagoge ſoll pro 1847 Mittwoch den 18. 5. M. Morgens 9 uhr,
in der Wohnung des Unterzeichneten, öffent—
lich an Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 12. November 1846..
Der Vorſtand der israel. Gemeinde
Mayer Hirſch.
Verſtei gerung.
(1615) Donnerſtag den 19. November, Vor⸗ mittags um 11 Uhr, werden auf hieſigem Rathhaus 6 Malter Kirchenkorn verſteigert.— Kaichen am 11. November 1846. Für den Kirchenvorſtand daf. Fertſch, Pfarrer.
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(16160) Durch die Erbauung einer neuen Orgel für unſere Kirche haben wir in dem Orgelbauer, Herrn Förſter in Lich, einen Meiſter kennen gelernt, der unter billigen Be— dingungen uns ein ſehr ſolides, wohlgelungenes Werk geliefert, und dadurch die vollkommene Zufriedenbeit und den aufrichtigen Dank der ganzen Gemeinde erworben bat. Indem wir uns noch auf das Zeugniß eines competenten Richters, des Herrn Seminar— lehrers Thurn in Friedberg, der die Gefällig⸗ keit hatte, das Werk einer genauen Prüfung za unterwerfen, beziehen, können wir Herrn Föſrſter aus voller Ueberzeugung als Meiſter in ſeinem Fache empfehlen. Langenhain den 10. November 1846. Für den Kirchenvorſtand: Der Pfarrer Der Bürgermeiſter
Draudt. een Beigeordneter Huth. NN


