Ausgabe 
14.10.1846
 
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ches mit Reiskörnern, Fadennudeln oder dergleichen weit käufig zu belegten, und dann das Aufſpritzen der Farbe vorzunehmen, welche Letztere natürlich die von den genann⸗ ten Gegenſtänden bedeckten Stellen nicht erreichen kann, ſo daß entſprechende Flecken oder Adern ausgeſpart werden. K. (Hannöv. Mittheil., 37 Lief., S. 223.)

Hr. W. Callin in Lünneburg gibt mit Bezug auf das Vorſtehende folgendes andere Mittel an:

Die hieſigen Buchbinder haben von Hamburg ein Verfahren ähnlicher Art angenommen, welches bei ungleich wenigern Umſtänden eine feine und hübſche Verzierung lie fert. Sie ſpannen nämlich Tüll gemuſterten oder un⸗ gemuſterten in einem hölzernen Rahmen ſtraff aus, und legen ihn ſo auf den Schnitt des Buches feſt auf. Wird ſodann mit dem Farbenpinſel darüber hin gefahren oder die Farbe darauf ausgeſpritzt, ſo bleiben alle Stellen, die durch die Tüllfäden bedeckt waren, weiß, oder behalten die vorher aufgetragene Grundfarbe, und das Ganze gibt eine ſo feine als hübſche Verzierung.

5 Daß Vergolder von Tüll ebenfalls Gebrauch machen, indem ſie ſolchen der Vergoldung von hölzernen Bildecrah men ꝛc. zur Verzierung unterlegen, iſt ſchon länger allge- mein üblich.

Hannöv. Mittheil., 40 Lief., S. 313.)

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Mannigfaltiges.

Als Beweis, daß ſogar der Vogelsberg in dieſem Jahre in der Vegetation gegen andern Gegenden nicht zu⸗ rückbleibt, wurde den 26. September d. J. dem Verleger dieſes Blattes ein Muſter der diesjährigen zweiten Blüthe eines jungen Aepfelbaums zugeſchickt, welcher in dem Gar ten des Herrn Apotheker Held in Ulrichſtein in unge⸗ ſchützter Lage ſteht.

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Wie wir hören iſt kurzlich ein Schweitzer in Wick ſtadt von einem Bullen im Stalle ſchwer verwundet und in Münſter der Hirt von einem ſolchen getödtet worden. Sind denn dieſe beiden Bullen früher nicht bösartig ge weſen, oder muß erſt ein Menſchenleben in Gefahr kommen, bis. ſich entſchließt, ſolche Thiere unſchädlich zu ma chen?

Für die Brandbeſchädigten zu Betzenrod

find bei dem Unterzeichneten ferner eingegangen: von W. F. 48 kr. Im Ganzen bis heute: 21 fl. 13 kr. Friedberg den 10. October 1846. Bu ß.

Bekanntmachungen von Be⸗ hörden.

rr Bekanntmachung. (1152) Als Zabltag bei graͤflich Solms⸗ Rödelheim ſcher Kammercaſſe dahier iſt der Freitag beſtimmt, was hiermit zur öffent⸗ Kenntniß bringt Aſſenbeim am 1. Oktober 1846. Der Rentamtmann Pedragli a.

Verſteigerung.

(1449) Mittwoch den 14. Oktober l. J., Vormittags um halb 10 Uhr, wird die Ne ferung von 1) 1800 Stück Weißkraut, 2) 1800 Würſing, 3) 500 Maltern Kartoffeln à 240 Pꝓfd., 4) 30 Centner gelbe Rüben, 5) 25* untererdige Kohlraben, 60 2 Zwiebeln und 7 25 Obm Sauerkraut für die hieſige Anſtalts-Menage auf dem Direc torial⸗Bureau dahier an die Wenigſtfordern⸗ den verſteigert. Marienſchloß den 29. September 1846. In Auftrag Gr. Zuchthaus Direction Weigel, Speiſemeiſter.

Ankauf von Lebensmitteln.

(146 Da Montag den 19. dieſes Monats, des Vormittags 10 Uhr, in der hieſigen Rei⸗ tercaſerne die Lieferungen bedeutender Quan⸗ titäten an Kartoffeln, Erkſen, Bohnen, Anſen und Sauerkraut für die Menagen bieſiger Garniſon mittelſt Verſteigerung an den Wenigſt⸗ fordernden in Accord gegeben werden ſollen, ſo ſetzt man die Steigluſtigen hiervon in Kenntniß. Butzbach den 8. October 1846. F. A.: Cellarius, Oberquartiermeiſter.

Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn.

(1465) Montag den 19. Oktober l. F., Vormittags 10 Uhr, wird auf hieſigem Rath⸗ hauſe die Lieferung von 1000 Stück 3 Fuß

langen, 8 Zoll breiten, 6 Zoll dicken Grenz⸗ ſteinen unter den bei der Perſteigerung be⸗ kannt gemacht werdenden Bedingungen, öf fentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert. Friedberg den 6. Oktober 1846.. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand.

Main- Weſer⸗Ciſenbahn. (1466) Der Transport von 4000 Stück Schienen, im Gewichte von etwa 15,000 Centner, von dem Mainufer bei Frankfurt, zur Hälfte nach Butzbach und zur Hälfte nach Friedberg, wird Mittwoch den 14. d. M., Vormittags 9 Ubr, auf dem Rathhauſe dahier öffentlich verſteigert.

Friedberg den 6. Oktober 1846. Der Großh. Heſſ. Sections Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand.

Edictalladung.

(148) Der ſeit vielen Jahren abweſende, zu Köppern am 25. März 1773 geborne Sohn des Joh. Peter See und ſeiner Ebefrau Eva Katharina, geb. Stamm, Namens Conrad See, deſſen Leibes, Teſtaments-, oder Ver⸗ trags-Erben werden andurch aufgefordert ſo gewiſſer binnen 3 Monaten a dato ſich zur Empfangnahme des ſehr geringen bis ber curatoriſch verwalteten Vermögens bei unterzeichnetem Amte zu melden und zu legi timiren, als anſonſten der gedachte Conrad See für tod erklärt, ſein Vermögen aber ſei nen Seitenverwandten in Cigenthum über wieſen werden ſoll. Homburg den 22. September 1846. Landgräflich Heſſiſches Juſtiz Amt. Dr. v. Haupt.

Verpachtung.

(1467) Donnerſtag den 15. Oktober, Mor⸗

gens 9 Uhr anfangend, werden in hieſigem

Ratbhauſe, nachſtehende, der Stadt gehörende

Grundſtücke, auf ſechs Jahre öffentlich meiſt⸗

bietend verpachtet, als:

1) die vordere Pfingſtweide, in 15 Abtheil., (hierunter iſt ein Theil der Pfingſtweide begriffen, welcher noch nicht urbar war,)

2) hintere Pfingſtweide, in 13 Abtheilungen, 3) die Sauweide, in 11 Abtheilungen,

4) das ſogenannte Dreieck,

5) der Straßbachsgraben,

6) der Kirchhofsacker,.

7) die Haingrabenſtücke, in 6 Abtheilungen, 8) ein Stück an der Landſtraße,

9) ein Stück am grauen Steia, 10) der Acker am grünen Weg, in 9 Abth. 11) ein Stück am Holzpförtchen, 12) am Riedweg ein Stuck Land, 13) zwei Aecker von den ſ. g. Schützenäcker, 14) ein Stück am Dachapfad.

Friedberg am 8. Oktober 1846. 8

Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.

Bekanntmachung.

(1477) Montag den 26. Oktober, Mor⸗ gens um 8 ½ Ubr, wird in hieſigem Rathbauſe in Auftrag der Philipp Schmidt'ſchen Ehe⸗ leute, deren Hofraithe, beſtehend in Wohnbaus, Stall und Hofraum, in der Wilheminenſtraße, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 12. Oktober 1846. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.

Holz ⸗Verſteigerung. (1478) Freitag den 16. Oktober J. J., Por⸗ mittags 9 Uhr, ſollen im Oberrosbacher Ge⸗ meindewald, im Diſtrict Loosbolzſchlag und Sang, nachſtehende Holzſortimente öffentlich verſteigert werden:

1 3% Stecken Nadel⸗Scheidholz,

2 Prügelbolz und i Stockbolz, 4) 150 Wellen Hainbuchen ⸗Reiſerholz, 59) 1406 Nadel⸗-⸗Reiſerholz, 6) 147 Haide zu Backholz,

7) 789 Cubikfuß Nadel⸗Stammholz, 8) 36. Stangenbolz, Die Zuſammenkunft iſt vorm Wald an der Sang. Oberrosbach den 9. Oktober 1846. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Bleche r.

Verſteigerung.

(1479) Montag den 26. Oktober, Morgens um 9 Uhr anfangend, werden in hieſigem