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bringt die lobspoſt. Am Abend kommen die ehrſamen Nachbarn zuſammen, und am andern Tag fliegt ſchon eine Taube u. nd zwar mit voller Börſe nach der Reſidenzſtadt hin, um mit einhundert Thalern einen Stellvertreter zu kau⸗ fen. Aber auch dieſe ausgeſandte Taube kam ohne Oelzweig zurück; es fehlten noch Zeugniſſe, welche zur Befreiung des Lehrers nothwendig ſchienen. Da harrte die Gemeinde Metzebach noch andere drei Tage und ließ abermals eine Taube ausfliegen mit den verlangten Zeugniſſen. Und ſiehe, nach acht langen Tagen um die Vesperzeit kam der Bote zurück und brachte den Lehrer heim, und es war große Freude bei Eltern und Kindern.“
Erklärung der Ortsnamen Södel und Echzell.
Söodel hieß vor Alters Sodila, 1149 Sodela. Die⸗ ſer Name zeigt an, daß an dem Orte in älteſter Zeit eine Salzquelle geweſen ſein mag, wonach er benannt worden iſt. Prälat Schmidt ſagt in ſeiner Geſchichte des Großher— zogthums Heſſen Bd. 2. S. 145., daß vor Alters noch ein andrer Ort Sodila geheißen habe, der liege bei Salmünſter und heiße jetzt Soden. Dieſer Ort hat jetzt noch eine Salzquelle.
Das an der flutenden Horloff liegende Echzell wird um das Jahr 800 Achaz, 817 Echezila, 591 Achizuvila, 1235 Echezil, 1311 Echtzil geſchrieben. Die eigentliche Entſtehung dieſes Ortsnamens zeigt am Deutlichſten die Benennung Achizuvila, welche man Achizwila(d. i. Achaz-wila), zu leſen hat und woraus ſchon frühe auch Echezila geworden iſt“). Der Name iſt Zuſammenſetzung 10 aus Achaz, Echez, welches von dem von unſern Vor⸗ fahren für Fluß, fließendes Waſſer gebrauchten Worte die acha(d. i. aha), ſpäter in Fluß⸗ und Ortsnamen auch
welches ein Dorf bedeutet(ſ. Intelligenzblatt Nr. 11). Echzell will demnach ſo viel ſagen wie:„Dorf(Ort) am fließenden Gewäſſer“.— Prälat Schmidt in ſeiner oben angeführten Geſchichte S. 111 glaubte, Achaz bedeute Eiches, Eichwäldchen. Das iſt aber ein Irrthum; denn das Eich— wäldchen hieß bei unſern Vorfahren vor 1000 Jahren nicht Achaz, ſondern Eichahi, und ſo heißt der Ort nicht.
WI. Kirchenbuchs-Auszug vom Maͤrz 1846. Laubach. Getraute: Keine.
Getaufte:
6. Dem Gr. Heſſ. Hofrathe und Phyſicatsarzte Dr. Köh⸗ ler ein Sohn, Friedrich Ludwig Georg, geb. 23. Jan.
15. Von Anna Eliſabetha Neunobel eine Tochter, Marga— retha Eliſabetha, geb. 25. Feb.
15. Dem hieſigen Buͤrger und Zimmermann Joh. Konrad Caut ein Sohn, Johann Georg, geb. 17. Feb.
15. Dem Gräflichen Mundkoch Joh. Heinrich Leonhardt Pfannſchmidt ein Sohn, Friedrich Ferdinand Johann Heinrich, geb. 15. Feb.
22. Dem hieſigen Bürger und Taglöhner, Mathäus Bourree ein Sohn, Heinrich, geb. 24. Feb.
29. Dem hieſigen Bürger, Bäcker und Gemeinderathsgliede Georg Hartman Kreicker eine Tochter, Maria, geb. 28. Feb.
29. Dem hieſigen Bürger und Ackermann Johs. Lauth II. eine Tochter, Maria Dorothea, geb. 4, März.
Beerdigte:
eche(ehe) lautend, abgeleitet iſt“); und 2) aus wila, 2.
*) Das W als Anfangslaut des letzten Wortes in einem zuſammen⸗ 5 Set Worte wird auch bei andern Wörtern verwiſcht.
Kahwrina Röder, des hieſigen Bürgers und Acker— mannes Johs. Röder eheliches Töchterchen, alt 5 Jahre, 10 Monate, 23 Tage, 1 27. Feb.
o heißt z. B. ein Fluß in Schwaben Echaz, Echetz, mit latei⸗ 27. Johs. Jäger, Bürger und Taglöhner dahier, alt 44 Jahre, 3 Monate, 1 Tag, 7 24. März.
niſcher Endung Achatius.
Bekanntmachungen von Be⸗ hörden.
NN NN Edictalla dung.
(608) Gegen Johannes Lang von Boben⸗ hauſen iſt von Großh. Heſſ. Hofgerichte zu Gießen der förmliche Concursproceß erkannt worden. Es werden daher ſowohl die bekann⸗ ten als auch die unbekannten Gläubiger des Jo— hannes Lang hiermit aufgefordert, ihre For— derungen an denſelben in dem auf den 26. Juni l. S., Morgens 8 Uhr, anberaumten Liquidatſonstermin ſogewiß dahier anzuzeigen, widrigenfalls ſie damit, ohne ein beſonders zu erlaſſendes Präcluſipdecret, von der Maſſe ausgeſchloſſen werden. Ulrichſtein am 21. April 1846. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Zimmermann. Ber üſck
Edictalladung.
(606) Nachſtebende Grundgefälle, als:
1) die dem Herrn Fürſten Ferdinand zu Solms— Braunfels Durchlaucht, in der Gemarkung Holzheim zuſtebenden und durch Verein⸗ barung auf ein Abkaufkapital von 36,500 fl. beſtimmten;
2) die dem Großh. Poſthalter Daniel Bender zu Butzbach in der Gemarkung Gambach zuſtehenden und übereinkünftlich auf ein Ablöſungskapital von 3,016 fl. feſtgeſetzten
) die der Wilhelm Seulbergers Wiktwe zu Butzbach in der Gemarkung Gambach,
zuſtehenden, übereinkünftlich auf ein Ab⸗
kaufkapital von 3,224 fl. beſtimmten; und 4) die dem Konrad Schmidt I. zu Gambach
in der Gemarkung Gambach zuſtehenden
durch Uebereinkommen auf ein Ablöſungs—
kapital von 1560 fl. feſtgeſetzten Gefälle ſollen abgelöſt werden.
Es werden daher nach Maßgabe des Ge— ſetzes vom 27. Juni 1836 alle bekannte und unbekannte Betheiligte aufgefordert, etwaige Rechtsanſprüche binnen 2 Monaten um ſo gewiſſer dahier anzuzeigen, als gegenfalls die Auszahlung der Ablöſungskapitalien an die be— zeichneten Berechtigten geſtattet werden wird.
Hungen den 22. April 1846. Gr. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Bekanntmachung. (682) Freitag den 22. l. M., Morgens um 10 Uhr, wird in hieſtigem Rathhauſe das An— liefern von ſechs bis acht Straßenlaternen, nach dem Muſter der neuen Armlaterne, öffent— lich wenigſtnehmend verſteigert.
Die Bedingungen liegen bei dem Unterzeich— neten zu Jedermanns Einſicht offen.
Friedberg am 14. Mai 1846.
Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter De ee
Oeffentliche Aufforderung. (683) Der Herr Graf von Solms-Röͤdel—
heim und die freie Stadt Frankfurt befinden
ſich in der Gemarkung Steinbach, Kreiſes Friedberg, im Bezug einer Zehntgrundrente und zwar
1) der Herr Graf von Solms-Rödelheim von Mltr. Sr. Kpf. Geſch. Mäsch. 2 1 Waizen, 2 3 3 2% Korn, 3 5 3 1% Gerſte, 1 3 3 0%, Hafer, 2) die freie Stadt Frankfurt von Mltr. Or. Kpf. Geſch. Mäsch. 2 3 1 11 A180 Waizen, 3 2 3 500 88 Korn, 1 5 2 1 3% Gerſte, 1 3 1 2 0s Hafer. Da die betreffenden Pflichtigen die Abloͤſung dieſer Rente, gegen die vertragsmaͤßig be— ſtimmten Ablöſungs-Kapitalien, für den Herrn Grafen zu Solms-Rödel— heim von 303 fl., für die freie Stadt Frankfurt von 375 fl. nach Maasgabe der beiden Geſetzen vom 27. Juni 1836 beantragt haben, ſo werden die bei Ablöſung dieſer Grundrenten bekannten und unbekannten Betheiligten hiermit aufge— fordert, ihre etwaigen Rechtsanſprüche ſo ge— wiß binnen zwei Monaten bei dem unterzeich— neten Gericht anzuzeigen, als ſonſt unter Ausſchluß derſelben mit Einwendungen, die Auszahlung an die oben genannten Berechtig— ten und zwar für den dermalen unter Vor⸗ mundſchaft ſtehenden minderjährigen Herrn Grafen von Solms-Rödelheim an die Vor— münder und Mitvormünder deſſelben, nämlich an die verwittwete Frau Gräfin Amalie von Solms-Rödelheim, geborne Gräfin von Er— bach Schönberg, ſo wie die Herrn Grafen Franz zu Solms-Rödelheim und Otto zu


