Ausgabe 
12.12.1846
 
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chtigt, eßten Herrn brliche Billets Kaſſe

desgl. J in der Höchſt, pachlel tenntniß

5.

ntmeiſtet

1845. theißeleh

1

jaͤhriger

um 9 Ubr anfangend,

.

r Ernte, zwei Malter weis öffentlich

meiſtbietend verſteigert. driedberg am 10, Dezember 1846. Der Gr. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.

Verſteige rung.

Montag den 21. l. Mts., Morgens 91 500 läßt Herr Gaſtwirth Simon dahier folgende Mobilien öf⸗ freiwillig meiſtbietend verſteigern, als: Leinengeräthe, Bettwerk, Bett⸗ federn, geſteppte Strohſäcke, Kaffeebrenner, Lichtputzen, Lampen, ein kupferner Deſtilleur⸗ apparat, eine gußene Kräuterpreſſe. einen Moörſer von zwei Centner, eine Windbüchſe

und dergleichen.

Friedberg am 10. Dezember 1846. Der Gr Heſſ. Bürgermeiſter e n

Martin fentlich Gebrauchtes

deer.

Bekanntmachung.

17117 Nachſtebende Bedürfniſſe für die dieſige Anſtalt auf das Jahr 1847 ſollen an die Wenigſtfordernden vergeben werden und

zwar:. 5 1. Im Wege öffentlicher Verſteige⸗ rung. 10 der Bedarf an Ochſen⸗ und Schweine fleiſch ꝛc. für die Zuchtlinge und das Militair Commando, Montag den 14. Dezember l. J., Vormittags 10 Uhr, 2) die Lieferung von 170 Stecken Buchen⸗ Scheitholz, 3) die Anfuhr von 5000 Centner Braunkob⸗ len⸗Klötze vou dem Bergwerke bei Wöl⸗ fersheim und 4) die Lieferung des erforderlichen Sandes und Lehms, Mittwoch den 16. Dez. I. J., Vormittags 10 Uhr.

II. Im Soumiſſionswege: die Lieferung der nötbigen harten und Schmierſeife, ſowie der gezogenen Lichter, 6) die Lieferung des Leinöls und Thranes, die Lieferung der Milch, von 1500 Stuck Reiſerbeſen, die Lieferung der verſchiedenen Rohma⸗ terialien und Arbeits ⸗Utenſilien, als; a) Ciſen und Stabl⸗ Meſſing⸗ und Eiſenblech, Meſſing; und Eiſendraht, Stiften, Nieten und Schrauben, ver⸗ ſchiedener Gattungen, alle Arten von Holzſorten, Fournie⸗ ren, Dielen Latten, Rähmlinge in allen Gattungen und Dimenſionen, Reißhölzer, nach dem Heſſiſchen Cu⸗ bikfuß, am Zopfende von mindeſtens

12 Zoll Durchmeſſer,

alle Gattungen von Leder,

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b)

e) d) Leinen⸗ und Baumwollengarne, un⸗ gebleichte, gebleichte und gefärbte, da⸗ runter, auch Hanfgarn, Nähſeide, Zwirn, Zeichengarn, Schnur, Band,

Perlmutter und Beinknöpfe u.

ſ. w., verſchiedene Farbe und Firniß⸗ ſtoffe, Pinſel, Leim, Wachs, Stuhl⸗ rohre ꝛc. 10. f) Soda und Pottaſche, Seilerwaaren, Canephas, 1) Stein und Holzkoblen, Fenſterglas, Glaskugeln und Glas⸗ glocken, 1 Arbeits ⸗utenſilien von Eiſen und Stabl, Wollſchlumpen und Streichen, Nadeln und Fingerhüte ꝛc. c., Lieferungsfäbige Bewerber haben ih re deß⸗ fallſigen Soumiſſionen über ſämnitliche von Nr. 5. bis 9. a. 1. aufgeführten Gegen⸗ ſtände, oder auch über jeden Einzelnen der⸗ ſelben, längſtens bis zum 15. Dezember l. 3., Vormittags 10 Uhr, auf dem Directo⸗ Flal⸗Bureau dahier, woſelbſt auch die näheren

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Lieferungs⸗ Bedingungen zuvor eingeſehen werden konnen, verſiegelt und mit der er⸗ forderlichen Aufſchrift verſehen, portofrei ein⸗ zureichen. Marienſchloß am 25. November 1846. A

Der Verwalter Bauer. Edictalladung-

(1765) Nach den gerichtlichen Pfandbüchern der Stadt Grünberg bat Johannes Jöckel, Heinrich Sohn, daſelbſt, das von Commiſ⸗ ſionswegen verkaufte, zu Johannes Botts Vermögen gebörige nun 1% alt% 2 ein- getragene Wohnhaus in der Borngaſſe, an Johannes Jöckel, mit 4 Ruthen 64 Schuh Grundmeſſung laut Kaufbrief vom 7. März 1816 fur 220 fl. baar Geld erkauft und ſind hierauf redicirt* a) 100 fl. Kapital, bei Jacob Heerzen Toch⸗

ter, laut Obligation vom 10. April 1787. b) 400 Gulden Kaufziel für Reinhard

Müllers Erben, von welchen es Georg Caſpar Bott erkauft und noch nicht be⸗ zahlt hat, und

c) 4400 fl. Kaufzieler für die Erbſchafts⸗

maſſe des Georg Caſpar Bott, von welcher Johannes Bott ſolches Haus neoſt einem andern Hauſe erkauft und noch nicht bezahlt.

Das fragliche Kaufgeld von 220 fl., ſowie die sub a. b. c. erwähnten Forderungen ſol⸗ len abgeführt ſeyn, wenigſtens erkennen die Wittwe und Kinder reſp. Erben des Johan⸗ nes Jockel, Heinrich Sohn dahier, ihr Be⸗ ſtehen nicht an und haben um Löſchung der⸗ ſelben in den Pfandbüchern gebeten; ſie ſind indeſſen nicht im Stande, die zur Löſchung nothwendigen Urkunden vorzulegen, können auch ferner nicht das Eigenthum an der von ibnen dem Sohne und Bruder Ludwig Jöckel angeſchlagenen

2%5s bezeichneten und 32/2 Klafter hal⸗ tenden Hofraithe an Johannes Jöckel zum Stern davbier urkundlich darthun und werden deßhalb auf

Antrag der Erben alle diejenigen, welche an die extrahirten Forderungen. ſowie an die bezeichnete Hofraſthe irgend Anſprüche zu bil⸗ den können glauben, hiermit aufgefordert, ſolche binnen 6 Wochen von heute an ſo ge⸗ wiß dahier geltend zu machen, widrigenfalls die fraglichen Forderungen für getilgt erach⸗ tet und in den Pfandbüchern gelöſcht, auch ferner den Kaufbrief über die dem Ludwig Jöckel angeſchlagene Hofraithe gerichtlich be⸗ ſtätigt werden wird.

November 1846.

Grünberg den 16. l Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker.

Holz Verſteigerung. (1766) Montag den 14. d. M. des Vor⸗ mittags 9 Uhr, werden in den Niederros⸗ bacher Gemeindewald, Diſtrikt Waſſerdöll, folgende Holzſortimente, als:

a) Brennholz. Stecken eichen und 27 1 Stecken

Stecken eichen, 1. nadel und Stecken aſpen prügelholz,

1% Stecken nadel

Reisholz,/

½ Stecken buchen, Stecken eichen u. 4 Stecken nadel Stockholz, 325 Wellen buchen, 125 Wellen eichen u. 1462½ Wellen aſpen nadel Reiſerbolz und 14 Läſte allerlei Ge⸗ hölz. p. Bau- Werk und Nutzholz.

6 Stämme eichen Baubolz von 227 Cub. Fuß, 10 Stämme nadel Bauholz von 233 Cub. Fuß, 730 Stangen Nadelholz von 204% Cub. Fuß und 2 eichene Pflugswetter öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Be⸗ merkt wird, daß die Zuſammenkunft vor dem

Wald, am Nadelholzbeſtand, punct 9 Uhr

und die zu Grund gelegten Be⸗ dingungen zugleich publicirt werden ſollen. Niederrosbach den 7. Dezember 1846. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter F. Bullmann.

Accordver gebung.

(1767) Die Lieferung von 150 Stecken Buchenſcheitholz für die Garniſon Friedberg ſoll mittelſt Soumiſſionen und vorbehältlich der Matification, in Accord gegeben werden.

Die bdeßfallſigen Soumiſſionen, welche in das am Eingange des bieſigen Militärverwal⸗ tungsbureaus befindliche Käſtchen einzulegen ſind, werden am 22 d. M. auf dem gedachlen Bureau, Vormittags um 10 Ubr, eröffnet und es können bierbei die Soumittenten oder deren Stellvertreter zugegen ſein.

Bemerkt wird:

1) daß bei den nicht erſcheinenden Soumit⸗ tenten angenommen wird, daß ſolche von ihren Forderungen nicht abgehen,

2) daß die betreffenden Lieferungsbedingun⸗ gen auf dem erwähnten Bureau zur Ein⸗ ſicht offen liegen.

Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend Friedbergs werden erſucht, Dieſes geeignet bekannt machen zu laſſen.

Friedberg den 9. Dezember 1846.

J. A.: Gölz, Oberquartiermeiſter.

Accordver gebung.

(1768) Das Ausleeren der Dunggruben pro 1847 in den beiden Caſernen dahier, wird auf dem Soumiſſionswege in Accord gegeben und es werden die betreffenden Soumiſſionen am 18. d. M., Vormittags um 10 Uher, auf dem Verwaltungs- Bureau des 2. Batt. 4. Inf. Regiments eröffnet.

Dieſe Soumiſſionen ſind in das am Ein⸗ gange des erwähnten Bureaus befindliche Käſtchen einzulegen, und es wird angenommen, daß die bei dem Eröffnungsacte nicht erſchei⸗ nenden Soumittenten eine andere Offerte über den fraglichen Gegenſtand abzugeben nicht Willens ſind.

Die Ratification bleibt vorbehalten und die deßfallſigen Accord Bedingungen können auf dem gedachten Bureau eingeſehen werden.

Friedberg den 9. Dezember 1846.

J A

J. A.. Göl z, Oberquartiermeiſter. A NNNNN NN

Privat Bekanntmachungen.

Empfehlung. (1757) Ich bringe hierdurch zur öffentlichen Kennkniß, daß ich zu bevorſtehenden Weih⸗ nachten mit guten Lebkuchen, ſowie Marzipan und Anisgebackenem beßtens verſehen bin und empfehle ſolches zu den billigſten Preiſen. Vilbel den 6. Dezember 1845. Wilhelm Chriſtian Franz, Conditor und Bäckermeiſter.

½ Morgen Ackerland

(17169) in der Ockſtädter Gemarkung, un⸗

weik der Ziegelhütte gelegen, iſt aus freier

Hand zu verkaufen. Auf Verlangen können

mehrere Jahrestermine gegeben werden. Ausgeber Dieſes ſagt wo?

Ein 1 fl. 8 kr. enthaltender Beutel

o) wurde am Mittwoch von mir ge⸗ funden. Seibert, Polizeidiener.

Ein möblirtes Logis

ſtatt haben

(17170 für einen einzelnen Herrn iſt zu vermiethen bei Joh. Frick.