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glied der menſchlichen Geſellſchaft werde, ſtößt und drängt es an allen Ecken und Enden— und macht ſo ſchlechte Menſchen aus ihnen— zum Schimpfe der Lehrer, zur Laſt des Staates und der Gemeinden und erzieht ſie oft ſchnur— ſtracks für Corrections- und Zuchthäuſer! Und an Allen dem ſollte die Schule Schuld ſein? Gewiß nicht, wirſt Du ſagen. Ich ſage auch ſo. fernen und überall gute Menſchen zu erziehen, dazu will man einen Verein gründen, welcher ſich Peſtalozzi- Verein nennt, nach einem Manne, der ſchon vor 100 Jahren ein edler Freund des Volkes und der Kinder war und ſein gan— zes Leben dazu hergegeben hat, um den Eltern mit Rath
und That beizuſtehen in der Erziehung ihrer Kinder. Der
Verein will dies auch; er will die braven Eltern ermuntern,
fortzufahren auf dem edlen Wege, wie ſie bisher ihre Kin⸗
der erzogen; er will belehren, wie man auch zu Haus er⸗ ziehen müſſe, wenn die Schule etwas Gutes wirken ſoll! er will dadurch den ſchlechtgeſinnten Eltern Gelegenheit geben, ſich zu beſſern, indem ſie auch in den Verein treten und dort Gutes ſehen und hören! Er will endlich den armen,
Um nun ſolch' traurige Beiſpiele zu eut⸗
obdachloſen, der Wildheit preisgegebenen Kindern eine beſſere
Zukunft bereiten, indem der Verein Mittel ſammelt, wodurch ſie unterſtützt werden können und nicht mehr das Harte fühlen ſollen, ohne Eltern zu ſein, da ja Menſchenfreunde genug da ſind, welche ihnen Elternſtelle vertreten.
Siehe, mein freundlicher Leſer, das will der Peſta⸗
lozziverein f er will etwas Schönes, etwas Chriſtliches, und i
da wird ſich jeder rechtlich geſinnte Wetterauer nicht aus⸗ ſchließen wollen. Lieber Landmann! der Frühling naht her⸗ bei, wo Du den Samen ausſtreueſt in die friſchen Furchen! Wie ſchön wäre es, wenn Du auch in dieſem Verein den Anbruch eines Frühlings ſäheſt, wo Du durch Deinen Bei— tritt einen koͤſtlicheren Samen ausſtreuen könnteſt, der da göttliche Früchte trägt in den Herzen der Kinder, von wei— chen der himmliſche Freund aller Kinderfreunde ſagt: laſſet ſie zu mir kommen und wehret ihnen nicht.— Komm da⸗ rum, mein Freund, und unterzeichne! Dies wunſcht herzlich Einer, der nicht dabei war, aber bei der guten Sache iſt.— 12 2
Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
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Bekanntmachung.
(308) Dienſſag den 10. und Mittwoch den 11. März d. J., Vormittags 10 Uhr anfan⸗ gend, läßt Herr Pachter Güngerich dahier durch den Unterzeichneten verſteigern: 4 braune Wallachpferde von 6- 9 Jahren, 4 Zugochſen, 3 Bullen von 2, 1½ und 1 Jahr, 7 Kühe, 4 Rinder, 3 Reiblinge, 1 Eber, 1 Mutterſchwein mit 8 Ferkeln, 2 trächtige Mutterſchweine, 1 fettes Schwein, 15 Springer, 4 Gänſe, 20 Hühner, 3 3 vollſtändige Wagen, 1 Stuhlwägelchen, 4 Pflüge, 3 Eggen, 2 Walzen, eine Partie Ketten, Fäſſer, Pferdegeſchirr und ſon⸗ ſtige Oeconomiegeräthſchaften und circa 300 Malter Kartoffeln. a 5 Die Verſteigerung beginnt mit dem Vieh und wird mit den Pferden der Anfang gemacht. Obe rerlenbach am 26. Februar 1846. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter 5 Ohmeis.
Verſteigerung.
(309) Montag den 9. März, Morgens um 9¼ Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die Erbauung einer neuen Abfahrt an der Staats⸗ ſtraße nach Frankfurt nach dem Krämerfeld und Anlegen eines neuen ſteinernen Stegs am Schützenrain offentlich wenigſtnehmen verſteigert.. Die Ueberſchläge, beſtehend in 23 fl. 55 kr., liegen zu Jedermanns Einſicht offen. Friedberg den 28. Februar 1846. 5 Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Ben
Arbeits⸗Verſteigerung im Baubezirk Friedberg. (272) Montag den 9. März l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen in dem Wirkhſchafts— locale des Herrn Ludwig Hieronimus dahier die Reparaturarbeiten fuͤr 1846 ͤ an den Ka⸗ meral⸗, Grundlaſten⸗, Central- und Forſtge⸗ bäuden zu Friedberg, Butzbach, Ockſtadt, Oher⸗ mörlen, Griedel, Rockenberg, Oppershofen, Büdesheim, Heldenbergen, Burggräfenrod, Vilbel, Rodheim, Winterſtein und Oberau, als Maurer., Steinhauer⸗, Zimmer-, Schrei⸗ ner⸗, Schloſſer⸗, Glaſer⸗, Weißbinder⸗ und
Pflaſterarbeiten, ſodann die Lieferung von 3000 Backſteinen ins Hofhaus zu Büdesheim, 3750 Stück Backſteinen an's Geſammtherr⸗ ſchaftliche Schloß zu Burggräfenrod und 2000 Stück Backſteinen an's Forſthaus zu
Rodheim an die Wenigſtfordernden öffentlich
verſteigert werden. a Es wird dieſes mit dem Bemerken zur Kenntnib gebracht, daß nur geprüfte Meiſter und ſolche, welche ſich als zuverläſſige Leute ſeither gezeigt haben, zum Gebot zugelaſſen werden. Friedberg den 24. Februar 1846, Der Grßh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen. Holz ⸗Verſteigerung. (310) Mittwoch den 11. l. M., von Mor⸗ gens 9 Uhr an, ſoll das nachfolgende Holz, nämlich: e a) im Wickſtädter Wald: 10 Stecken eichen Scheitholz,
25 7, Stockholz, 8 8„„ Stangenprügelholz, 2 7 buchen 75 4½%„ gemiſchtes Stockholz,
165„ gemiſchte Reiſer, 250 Wellen Dorn, b) beim Pachthof zu Wickſtadt: 12 Stecken Kirſchbaumholz, worunter einige zu Schreinerarbeiten dienliche Stämme ſind, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Aſſenheim den 1. März 1846. Gräflich Solms⸗Rödelheim'ſche Forſtverwaltung. PVoeorſteig erung. (8381) In Auftrag des Herrn Steuer⸗ Commiſſärs Bingmann dahier, werden Don⸗ nerſtag den 12. l. M., Morgens um 10 Uhr, nachfolgende Güterſtücke unter vortheilhaften Zahlungs-Bedingungen öffentlich meiſtbietend verſteigert, als: Gemarkung Friedberg: 19 2 Piertel, 8 Ruthen,(171[IKlftr.) Gar⸗ ten am Fauerbacher Thor, Gemarkung Fauerbach II. 2) 1 Morgen, 37½ Ruthen 887[IKlftr.) Acker ohnweit der Schlockergaſſe. Friedberg am 4. März 1845. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.
Hola ye bk a uf.
(312) Künftigen Montag den 9. März
l. J., Vormittags um 10 Uhr, ſollen auf dem Hochgräflich Solms⸗Rödelheim'ſchen Braun⸗ kohlen⸗Bergwerke bei Bauernheim 45 Stecken
gemiſchtes buchen, eichen⸗ und tannen Brenn⸗ holz und 2 Haufen Zimmerſpähne meiſtbietend verkauft werden, wozu Kaufliebhaber hiermit
einladet
Ba uernheimer Bergwerk den 27. Feb. 1845.
8 8 Die Bergverwaltung. Verſteigerung von Bauarbeiten. (810 Montags den 9. März d. F., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen die Arbeiten zur Herſtellung des Rathhauſes in.
a An
nämlich: 1 12 fl. En. 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 599 20
2) Steinhauerarbeit,„ e 3) Zimmerarbeit, 5„ 280 8 4) Dachdeckerarbeit,„ 1% 177 5) Schreinerarbeit,„„„ 426 27 6) Schloſſerarbeit,— 7 55 2³ 7) Glaſerarbeit, 75„ 8) Weißbinderarbeit,„„ 285 9 9) Spenglerarbeit, 7„ 44 42 öffentlich an die Wenigſtfordernden verſteigert
werden.
Indem man dieſes hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringt, wird zugleich bemerkt, daß die Riſſe, Voranſchläge und Verſteigerungs⸗ bedingungen in dem Geſchäftszimmer des Un⸗ terzeichneten zur Einſicht offen liegen.
Staufenberg den 25. Februar 1848.
Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Fiſcher. Holz⸗Verſteigerung. (276) Nechſtehend bemerktes Gehoͤlze im Erbſtädter Staatswalde, Forſtreviers Naum⸗ burg, als: 3218 8 a) im Diſtriet Raubſchloß: 3 Stück Deichſeln, 14 Schock Baumpfähle,
24%„ Fachgerten, 14„ Vohnenſtangen⸗ 64%„ Stammreis und
½ Klafter birken Stangenknüppel, b) im Diſtrict Tiefe⸗See: 24 Stämme eichen Bau- und Werkholz, 11 Stämme buchen Werkbolz, 20 Klafter buchen Scheitholz,
9 Erdſtöcke, 10 Schock buchen Zopfreis, 3„ eeichen„ und
1 Deichſel, ſoll Montag den 9. k. M., Morgens 10 Uhr, in der Behauſung des Gaſtwirths Mör⸗ ſchel zu Erbſtadt verſteigert werden. Windecken am 24. Februar 1846. Kurheſſiſche Renterei Hitzerod.
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