Mai d. J. beginnen und bierzu eine dem dis⸗ poniblen Raum entſprechende Zabl von Theil⸗ nebmern aufgenommen werden kann, worauf insbeſondere diejenigen, welche ſich gründlich zur Meiſterprüfung vorbereiten wollen, auf⸗ merkſam gemacht werden. Die näheren Be⸗ dingungen ſind bei dem Unterzeichneten zu erfahren. a Darmſtadt, den 27. April 1846. In Auftrag des Präſidenten des Orßh. Gewerb-⸗Vereins. Rößler.
Bekanntmachung.
(681) Bei der heute ſtattgehabten Verloo⸗ ſung wurde die Obligation Nr. 16 für 1. Mai l. J. mit 50 fl. rückzahlvar. i Der Inhaber derſelben wird daher aufge⸗ fordert, obige Summe längſtens bis zum 21. d. M. bei dem iſraelitiſchen Gemeinderechner dahier in Empfang zu nehmen, indem von da an die Verzinſung aufhört. Niederurſel den 1. Mai 1846. Der Vorſtand der iſrael. Religions⸗Gemeinde Joſeph Roß bach. Verſteigerung von Bauarbeiten.
(652) Dienſtag den 12. Mai l. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen in dem Gemeindehauſe in Traishorloff die zur Erbauung eines neuen Schulbauſes daſelbſt erforderlichen Arbeiten, namlich: 5
1) Maurerarbeit veranſchl. zu 1949 fl. 27 kr.
2) Zimmerarbeit 986„ 19„ 3) Dachdeckerarbeit 251 751„ 4) Schreinerarbeit 807„ 55„ 5) Schloſſerarbeit 470* 50 6) Glaſerarbeit 176 45„ 7) Weißbinderarbeit 357„43„ 8) Spenglerarbeit 42„ 315
an die Wenigſtfordernden öffentlich verſteigert
werden, welches man mit dem Bemerken zur
Kenutniß bringt, daß Riſſe, Voranſchlag und
Verſteigerungsbedingungen auf dem Bureau
des Gr. Kreisbaumeiſters in Grünberg zur
Einſicht offen liegen.
Traisborloff den 1. Mai 1846.
Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Momberger.
Frucht⸗Verſteigerung.
(653) Donnerſtag den 14. Mai l. J., Vor⸗ mittags 10 uhr, ſollen zu Münzenberg
83 Malter Korn, 38„ Gerſte, 184ör Ernte 57 5 Hafer,
von dem daſigen, Gräflich Solms⸗Rödelbeim'⸗
ſchen Speicher, in kleineren Quantitäten, öf⸗
fentlich meiſtbietend verſteigert werden. Aſſenheim den 30. April 1846. Gräflich Solms⸗Rödelheim'ſche Rentei daſ.
T τπ⏑π⏑.
Privat ⸗ Bekanntmachungen.
A (6013) Bei den unterzeichneten iſt ſtets guter abgelagerter Branntwein in Quantitäten von ½ Ohm und mehr, ſowie gutes Brod und Weißmehl zu den billigſten Preiſen zu haben. Gegen genügende Bürgſcheine wird auch auf Verlangen halbjähriger Credit verwilligt. Groskarben den 27. April 1846. Michael u. Joſeph Strauß. Berlornes. (64) Am Dienſtag den 20. April wurde zwiſchen Vilbel und Butzbach ein Sack mit einem braunen Frauenmantel, einem grauen Bieberkleid und einer blauen Jacke verloren. Der redliche Finder wird gebeten, die Effecten an Hrn. Metzgerm. Hart. Walz in Friedberg gegen eine angemeſſene Belohnung abzugeben.
*.
142.
Heinrich Habicht in Rodheim,
Buchbinder und Schreibmaterialienhändler, (651) empfiehlt ſich wiederholt zu geneigten Auftragen.
Zu ungewoͤhnlich billigen Preiſen
(635) empfehle ich alle Sorten chineſiſche, engliſche und ruſſiſche ſei⸗ dene Sonnenſchirme, ferner brüſſeler und italieniſche Herrn⸗ und
Damen-, Knaben und Mädchen⸗Stroh⸗
hüte, Borde- und Roßhaarhuͤte für Damen, neuſte Mull- und Tüll⸗ ſtickereien, ſowie meine ſchon bekann⸗
ten übrigen Modeartikel. Eine reichhaltige Auswahl geſchmackvoller Waaren und billige Preiſe werden gewiß den Erwartungen meiner verehrlichen Abnehmer
entſprechen. H. B. Grödel. n 5 (6360 Von Montag den 4. Mai d. J. an
fährt der Familienwagen von Grünberg nach Friedberg nicht mehr um 5½ Uhr
Morgens. 3 Grünberg. Flick u. Bott.
Ge ſ u ch. 5 (657) Ein braver und gewandter Bäcker⸗ burſche, der auch zugleich als Schießer be⸗ ſtehen kann, wird in eine Bäckerei zu Fried⸗ berg geſucht. Das Nähere bei der Expedition. Zum Vermiethen. (658) In dem dritten Stock meines Hauſes iſt ein vollſtändiges Logis zu vermiethen und bald zu beziehen.. Friedberg im Mai 1846.. J. Steinhäußer, Bäckermeiſter.
Ein brauner Hühnerhund (689) mit weißer Bruſt und weißen Pfoten hat ſich am Sonntag den 26. v. M. verlaufen. Indem man vor dem Ankaufe deſſelben warnt, wird der redliche Finder gebeten, denſelben bei Polizeidiener Seibert zurückzugeben.
Friedberg im Mai 1846.
Anzeige.
(660) unſern Geſchaftsfreunden zeigen wir hiermit an, daß wir unſer Comptoir aus der Wohnung des Herrn G. C. Morell in unſer, in der Burg der Kirche gegenüber gelegnes, Fabrikgebäude verlegt haben.. Friedberg den 1. Mai 1846. Morell 8 Hertwig. Ein möbelirtes Zimmer
(661) iſt zu vermiethen, wo? ſagt Ausgeber dieſes Blattes.
Kurheſſiſche allgemeine Hagel verſicherungs⸗ Geſellſchaft für Deutſchland zu Caſſel.
(662) Dieſe auf Gegenſeitigkeit begründete, mit Corporations⸗Rechten verſehene, von einem Geſellſchafts⸗Ausſchuſſe kontrolirte und einem
landesherrlichen Commiſſär beaufſichtigte An⸗ ſtalt verſichert: 41 Halm⸗ und Hülſenfrüchte zu Oel⸗ und Handelsgewächſe zu 1 Wein und Obſt zu 2 Procent und Tabak und Hopfen zu 4 Procent. Statuten derſelben, ſowie Saatregiſter und Reverſe ſind bei dem unterzeichneten Agenten unentgeltlich zu haben, der auch bereit iſt, jede weiter zu wünſchende Auskunft zu geben. Friedberg den 2. Mai 1846, f G. F. Nan.
Ane i g e. (663) Die bekannten Wetzſteine, ſodann Waizenkleye und Schalen ſind wieder vor⸗ räthig bei J. C. ten Brink J a in Vilbel. Ein Logis, (6601) welches ſogleich bezogen werden kann,
hat zu vermiethen N G. Scheibel, Schloſſermeiſter.
rocent, rocent,
Literariſche Anzeigen.
So eben erſcheint und iſt durch alle Buch⸗ handlungen, in Friedberg durch C. Bin⸗ dernagel, zu beziehen:
Die vierte höchſt niedliche Cabinets⸗Ausgabe von
Wilhelm Hauff's ſaͤmmtlichen Werken.
5 In 18 Bändchen. Mit des Dichters Leben von Guſtav Schwab. Preis pro Bändchen 12 kr.(Wird in die⸗ ſem Jahre vollſtändig.)
Ferner iſt bei Carl Bindernagel in Friedberg vorräthig: 5
Worte,
5 zur dreihundertjährigen Gedächtnißfeier des Todestages
Luthers,
am Abende des 18. Februars 1846 im Leſe⸗ Caſino zu Petterweil, Kreiſes Friedberg, vorgetragen von Heinrich Chriſtian Flick, ehehinigem Großh. Heſſiſchem Pfarrer allda. (Preis: 12 kr.) 5 In der Didaskalia Nr. 104 wird von die⸗ ſer Broſchüre geſagt:„Eine in dieſen Tagen im Druck erſchienene Schrift:„Worte zur drei⸗
hundertjaͤhrigen Gedächtnißfeier des Todesta⸗
ges Luthers“, geſprochen von dem ehemaligen Pfarrer Heinrich Chriſtian Flick zu Petter⸗ weil am 18. Februar im dortigen Caſino, dürfte unter die beſſeren der bei dieſer Gelegen. heit ſo zahlreich zu Tage geförderten literariſchen Producte zu zählen ſein. Die geſchichtliche Entwickelung des Chriſtenthums von ſeinem Urſprung bis auf unſere Tage darſtellend und die menſchlichen Zuſaͤtze und Entſtellungen, welche daſſelbe im Fauf der Jahrhunderte bis auf Luther erdulden mußte, aus der heiligen Schrift ſelbſt widerlegend, bietet uns dieſelbe zugleich eine vollſtändige Beſchreibung des Lebens und Wirkens Luthers und wird daher den Verehrern des großen Reformators eine nicht unwillkommene Erſcheinung ſein.“
g Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg
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