zu Wörrſtadt, auf Nachſuchen, gegenſeitig verſetzt; der Hofg.⸗Secret.⸗ Aceeſſiſt Rudolphp von Schlitz zum Actuar bei dem Landgerſchte zu Schlitz ernannt; am 3. dem Schulvicar Daudiſtel zu Wackernheim die evang. Schullehrerſtelle daſ. übertragen; am 5. der evang. Pfarrer Neuen⸗ biagen zu Umſtadt zum ordentl. geiſtl. Mitgliede der Bezirksſchulcom⸗ miſſion des Kr. Dieburg auf 5 Jahre ernannt; dem Schullehrer Gaß zu Glashütten die 2. evang. Schullehrerſtelle zu Weſthofen, dem Schul⸗ candidaten Winkler von Offſtein die 3. kath. Schullehrerſtelle zu Bens⸗ heim und dem Schulcandidaten Roßmann zu Oberbeerbach die 2. evang. Schullehrerſtelle daf. übertragen; der kath. Pfarrer Zeyh zu Heldenber⸗ gen auf 5 Jahre zum Decan des Decanats Vilbel und der kat 9. Pfarrer Goy zu Dieburg auf 5 Jahre zum Decan in Dieburg ernannt; am 6. dem kath. Geiſtlichen Moufang zu Mainz die Stelle eines kath. Religions⸗ lehrers an dem daſigen Gymnaſfum und dem Lehrer an der Realſchule zu Bingen Schuhmacher eine Lehrerſtelle an der Realſchule zu Mainz; am 10. dem Schulvicar Bang zu Gönnern die evang. Schullehrerſtelle zu Crumbach(Kr. Gießen), und dem Schulvicar Schmidt zu Reddig⸗ bauſen die vereinigte evang. Schullehrerſtelle zu Ober- und Niederhörlen übertragen; am 12. dem Pfarrer Heußlein zu Eppertshauſen die kath. Pfarrſtelle zu Hirſchhorn, dem Pfr. Weniger zu Fürfeld die kath. Pfarr⸗ ſtelle zu Badenheim und dem Pfarrverwalter Blöſinger zu Engelthal die kath. Pfarrſtelle daſelbſt übertragen, ſowie der von dem Hrn. Fürſten
zu Leiningen auf die kath. Pfarrſtelle zu Heſſelbach präſentirte Pfaͤrrver⸗
walter Schauermann zu Erbach für dieſe Stelle beſtätigt; der Rech⸗ nungsprobator bei der 2. Abtheilung der Juſtiſicatur der Rechüungskam⸗ mer Kares zum Rechnungsreviſor und der Revifions⸗Gehülfe Elwert
zum Aereſſiſten dabei ernannt; der von dem Herrn Fürſten Ernſt Caſimir
zu Iſenburg⸗ Büdingen zu der erledigten Lehrerſtelle an dem Gymnaſium zu Büdingen präſenkirte Candidat Bauſch aus Beſſungen für dieſe Stelle beſtätigt; am 16. der ordentl. Profeſſor der kath. Theologie Dr. Schmid zu Gießen zugleich zum professor ordinarius honorarius an der ppiloſophiſchen Facultät der Landesuniverſität ernannt; am 23. Friedrich Nees zu Höchſt als Poſtexpeditor daf. beſtätigt; am 25. der ſeith. Decan, Pfarrer Kühn zu Schotten, zum Decan des Decanats Schotten auf die Dauer von weiteren fünf Jahren ernannt; am 27. dem Schulcandidaten Wahl aus Lauterbach die Hülfslehrerſtelle an dem evang. Schullehrer⸗ ſeminar zu Friedberg und dem Schulvicar Weckerle zu Wöllſtein die kath. Schullehrerſtelle daſ. übertragen, ſowie der von dem Herrn Fürſten zu Löwenſtein⸗Wertheim⸗Roſenberg auf die evang. Schullehrerſtelle zu Waldamorbach präſentirte Schulvicar Schnellbacher daf. für dieſe
Stelle beſtätigtz am 1. Juli dem 2. Lehrer an der Muſterſchule zu Fried⸗
berg, Lauckhard, die I. evang. Stadtknabenſchullehrerſtelle II. Abthei⸗ zung zu Darmſtadt übertragen.— f „IX. Dienſtentlaſſungen. Am 29. Mai der Notar Weber zu Alzey, am 16. Juni der Poſtexpeditor Werckmann zu Reinheim, beide auf Nachſuchen.— X. Verſetzungen in den Ruheſtand. Am 6. Juni der Ge⸗
richtsſchreiber bei dem Friedensgerichte Woöllſtein, Diehl; 27. die Schul⸗
lehrer Fiſcher zu Wernges, Winter zu Herchenhain, Fritzges zu Götzen.—
XI. Concurrenz für: die kath. Pfarrſtelle zu Obererlenbach mit jährlich 1006 fl. 8 kr.(Präſentation des Grafen von Ingelheim); die Nevierförſtersſtelle zu Gladenbach mit der Beſoldung der 3. Klaſſe(bin⸗ nen 4 Wochen bei Gr. Oberforſtdirection); die evang. Pfarrſtelle zu Langen mit jährlichen 1817 fl.; die kath. Pfarrſtelle zu Freimersheim mit 1000 fl., jedoch mit der Verbindlichkeit, an den penſ. Pfarrer Glanzner jährlich 300 fl. abzugeben; die 1. evang. Schullehrerſtelle zu Crumſtadt mit 318 fl., ausſchließlich der zu 28 fl. berechneten Koſten für Heizung des Schullocals.— 0 1
XII. Geſtorben ſind: am 30. April die Penſionärin, Wittwe des Steuercommiſſärs Elbert zu Friedberg; 20. Mai der penſ. Schul⸗ lehrer Neubauer zu Niederklingen; 21. der penſ. Schullehrer Wüſt u Hirſchhorn; 8. Juni der Förſter Will zu Kleinhauſenz Dr. Weckers, rehrer der franz. und engl Sprache an der Realſchule zu Mainz; 10. der penſ. Kreisdiener Thomas zu Bensheim; der Unterförſter Grüne⸗ wald zu Niederbreitenbach; 13. der evang. Pfarrer, Kirchenrath Brod⸗ reich zu Oſſenheim; 21. Steuercommiſſär Schüler zu Gießen; 22. Schullehrer Müller zu Hangenweisheim.—
* 244. 5 1 verſchiedenen Abtheilungen beiwohnten und Höͤchſtſich die
Erklärungen der einzelnen Lehrer gnädigſt gefallen ließen. Ganz abgeſehen davon, daß ee Höhſken Beſiche
und der durch ihn ausgeſprochenen Anerkennung natürli⸗
cherweiſe eine große Aufmunterung für die Lehrer der ge⸗ nannten Anſtalt gelegen iſt, abgeſehen davon, daß Seine Großherzogliche Hoheit bei armen Taubſtummen ein ſehr bedeutendes Geldgeſchenk zu⸗ ſtellen ließen, abgeſehen alſo von dem Nutzen, den die Taub⸗ ſtummenanſtalt ſelbſt aus jenem Beſuche ziehen wird und zog, welch eine Beruhigung für das ganze Volk liegt darin, einem Herrſchergeſchlechte, wie das unſere iſt, unterthan zu ſein, das unſere, deſſen Glieder nicht in den Feſten des nordiſchen Hofes, nicht in den Steppen und in den Bergen des Kaukaſus, nicht in den zauberiſchen Umgebungen der
türkiſchen Kaiſerſtadt das Gefühl verlieren können für die
Noth der Unglücklichen im Heimathlande. Möge auf ihnen
Allen, die, obwohl vom Glanze irdiſcher Majeſtät umgeben, ein
Herz und ein Auge haben für Jeden, auf dem des Lebens Laſt drückend liegt— möge auf ihnen Allen gnadenvoll das Auge ruhen des Allvaters im Himmel!— Dr. M.
5 11 3 Bautz hach den 30. Juli.
Heute hatten wir die Freude, Seine Königliche Ho⸗ heit den Erbgroßherzog, begleitet von ſeinem Bruder, dem Prinzen Alexander von Heſſen in unſrer Mitte zu ſehen. Er kam von Gießen um 11 Uhr Vormittags an und wurde auf dem Markt durch den Muſikverein mit der Hymne: „Heil unſerm Fürſten, Heil!“ begrüßt; er beſichtigte darauf die Reiterkaſerne, in welcher ihm der Gemeinderath, mehrere Beamte und die Geiſtlichen vorgeſtellt wurden. Hierauf fuhr er gegen 12 Uhr nach Friedberg aß...
Die hieſigen Einwohner waren froh, nach 16 Jahren zum erſtenmal ein Glied des großherzoglichen Hauſes begrü⸗ ßen zu können, und überall wurde der Wunſch ausgeſpro⸗ chen, daß öfter ſolch hoher Beſuch ſie erfreuen möchte. Die Bewohner der Provinz Oberheſſen überhaupt haben eine große Anhänglichkeit an das Fürſtenhaus, und in den ent⸗ legenen Theilen wird eine heiße Sehnſucht empfunden, die theuren Fürſtenſoͤhne in ihrer Mitte willkommen zu heißen.
Wir ſahen Leute aus dem Hinterland, Thränen in den Augen, die Blicke nach den hohen Brüdern gerichtet, welche in ihrer Haltung und ihrem Benehmen an ihre trefflichen Ahnen erinnerten.„Ach wenn unſer Großherzog oder un⸗ ſere Prinzen einmal uns beſuchen wollten!“ ſagte der Eine. Sein Begleiter ſagte:„Wir ſind zwar arm, aber wir wür⸗ den ſie auf den Händen tragen!“ Ein Mann, der län⸗ gere Zeit im Hinterland gelebt hatte, entgegnete den Leuten: „Wohl ſeid ihr arm, aber eure Liebe iſt rein, wie eure Luft, euer Wille friſch, wie eure Quellen, eure Treue feſt wie eure Berge!“ 5 5
Möchte der Wunſch der biederen, treuherzigen Men⸗ ſchen bald erfüllt werden! 5 l
Friedberg den 28. Juli 1846,
Wir ſind es zwar nicht anders gewöhnt, als daß die Mitglieder unſeres erhabenen Regentenhauſes an allen menſchenfreundlichen Beſtrebungen der Zeit den innigſten und kräftigſten Antheil nehmen, doch thut es jedesmal dem Herzen wohl, wenn dieſe alte Wahrheit wieder einen neuen Beweis erhält. Einen ſolchen Beweis haben wir darin gefunden, daß Seine Großherzogliche Hoheit der Prinz Alexander von Heſſen heute Morgen (wie dies im Jahr 1838 bereits ſchon einmal geſchehen war) mehrere Stunden in der Taubſtummenanſtalt zubrachten, mit ſichtbarem Intereſſe dem Unterrichte in den
1 1 in ge ſne n dent. 5
Sonntags, den 19. Juli d. J., wurde in dem benach⸗ barten Städtchen Butzbach in dem Saale des Herrn Bei⸗ geordneten Joutz, Gaſtwirths zum heſſiſchen Hof, ein Kin⸗ derball gehalten, dem auch viele Erwachſene beiwohnten. Augenzeugen haben verſichert, es ſei daſelbſt außerordentlich ſchön geweſen. Bei der nächſten Generalverſammlung des Peſtalozzi⸗Vereins, der in Butzbach viel Anklang findet, hofft man einen ausführlichen Bericht über dieſes ſchöne Kinderfeſt aus dem Munde eines bewährten Pädagogen zu hören, da die Anſichten der Erzieher über dieſen Gegenſtand verſchie⸗ den ſind. a— ch.
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