Ausgabe 
4.11.1846
 
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Friedrich Schleuning,(gibt Zins in die Kor⸗

pora kr., desgl. in die Präſenz 40½ kr.)

70 Ruth. 137[IKlft. Garten in der 17. Ge⸗ wann, am Wildkautsgraben, an Chriſtoph Zerling,

184 Rtb. 356[JKlft. Acker im Großwartfeld, an Wilhelm Netz,

157 Rth. 308[IKlft. Acker im Großgalgenfeld, an Heinrich Salzmann II.,

öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 31. Oktober 1846.

Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.

Verpachtung. (1873) Folgende, dem Hoſpital zum hei⸗ ligen Geiſte, nunmehr dem vereinigten Armen⸗ fonds dahier gehörende, in den Gemarkungen Bauernheim, Dorheim Schwalheim, Naubeim, Ockſtadt und Blofeld liegenden, Petritag 1847 leihfälligen Güter, werden in folgenden Ter⸗ minen, in hieſigem Rathbauſe, jedesmal Mor⸗ gens um 9 Uhr anfangend, auf zwölf. nach einander folgenden Jahren öffentlich meiſtbie⸗ tend, verpachtet, als: 1) Montag den 23. Nov., die Güter in den Gemarkungen Nauheim und Schwalheim,

2) Dienſtag den 24. Nov., die in den Ge⸗ markungen Baueruheim, Ockſtadt und Blofeld liegenden Güter.

Sodann kommt unmittelbar nach dieſer Ver⸗ ſteigerung ein in der Gemarkung Ockſtadt lie⸗ gendes, 1 Vrt. 81[IKlft, haltendes Grabland auf einen Zeitbeſtand von ſechs Jahren zur Verpachtung.

Friedberg am 31. Oktober 1846.

Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.

Verſteigerung. (137) Künftigen Donnerſtag den 5. No⸗ vember J. J., Vormittags um 10 Uhr, ſollen im Burggrafiatshofe dahier verſchiedene Bau⸗ materialien öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert werden.

Zu gleicher Zeit wird eine Quantität Pap⸗ pelholzdielen, welche im Burggrafiatshofe lie- gen, mitverſteigert.

Friedberg den 1. November 1846.

Der Grßh. Heſſ, Kreisvaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen.

Verſteigerung. (1575) Künftigen Freitag den 6. Novem⸗ ber l. J., Vormittags um 10 Ubr, werden vor der Stadtkirche dabier alte Thüren und ſonſtige alte Baumaterialien, welche haupt⸗ ſächlich aus Holz beſtehen, an die Meiſtbie⸗ tenden verſteigert.

Friedberg den 1. November 1846. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter des Baubezirks Friedberg Stockhauſen.

Main Weſer⸗Eiſenbahn. Section Vilbel.

(1376) Die Lieferung von 900 Stück 3 Fuß langen, 8 Zoll breiten und 6 Zoll dicken Grenzſteinen ſoll den 9. November, des Vor⸗ mittags 10 Uhr, auf hieſigem Rathhauſe an den Wenigſtnehmenden in Akkord gegeben werden. 0 Vilbel am 1. November 1846. Der Großh. Sections⸗Ingenieur Eickemeyer.

Verſteigerungsanzeige.

(1577) Freitag den 6. November l. J., ſoll in der Behauſung der Philipp Konrad Pfluge Cheleute dahier, nachſtebende Holzſor⸗

350.

timente, beſonders für Wagner brauchbar, an den Meiſtbietenden gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden:

6 Stück Achſen,

19 Pflugeringe, 200 Speichen, ſowohl lange als kurze, 120 Felgen von allen Sorten,

30 Deichſeln,

4 Längwitten, eine Partie langes Gebölz zu Leiterbaͤumen, 6 Stucke Holz zu Naben, ſo wie noch ſon⸗ ſtiges Allerlei-Gehölz. Anfang iſt präcis 10 Uhr. Wölfersheim am 28. Oktober 1846. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Allbohn.

Arbeits ⸗Verſteigerung.

(1578) Freitag den 6. d. M., Vormittags um

10 Uhr, ſollen die bei Anlegen einer Bewäſſe⸗

rung auf der Pfingſtweide zu Jauerbach II.

erforderlichen Arbeiten als:

1) Zimmerarbeit veranſchlagt zu 28 fl. 59 kr.

2) Schloſſerarbeit 1,.

3) Handarbeiten dd fl. 20 kr.

auf dem Gemeindehaus daſelbſt an die Wenigſt⸗

nebmenden verſteigert werden.

Fauerbach II. den 1. November 1846. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Philippi.

rr

Privat- Bekanntmachungen.

Ge ſ uch.

(1357) In einen guten Dienſt nach Fried⸗ berg wird eine brave Köchin geſucht.

Bayeriſcher Hopfen, (1568) Alidörffer 18461 Gewächs, in beß⸗ ter Gute aus erſter Hand bezogen, iſt billig⸗ ſten Preiſes bei mir zu haben und werden auf Verlangen Proben mitgetheilt.

Friedberg den 29. Oktober 1846. G. C. Morell.

Bekanntmachung.

(1339) Dem unterzeichneten iſt am ver⸗ gangenen Sonntag Abend ein eben erſt ge⸗ ſchnittenes Mutterſchwein entlaufen. Daſſelbe war, außer einem ſchwarzen Flecken auf der linken Seite des Halſes, ganz hell. Derjenige, welcher Auskunft hierüber geben kann, oder daſſelbe wieder bringt, erhält eine angemeſſene Belohnung. a

Jacob Wirth von Niederwöllſtadt.

Berliniſche Lebens- Verſiche⸗ rungs-⸗Geſellſchaft.

(1319) Das Geſchaͤft der oben genannten Geſellſchaft bat auch in dieſem Jahre bisher ſeinen ordentlichen gedeihlichen Fortgang be⸗ hauptet, in Folge deſſen bei derſelben gegen⸗ wärtig 6027 Perſonen mit Sieben Mil⸗ N und 193,400 Thalern verſichert ind.

Durch Todesfälle ſind in dieſem Jahre

77 Perſonen, verſichert mit 76,200 Tha⸗

lern, angemeldet worden.

Das Geſellſchafts vermögen beläuft ſich auf

85 Zwei Millionen und 70,000

aler.

Die aus dem Ueberſchuß von 1841 ent⸗ ſprungene Devidende war 21% pro Cent. wovon die VPerſicherten mit/ theilten.

Die Vortheile der Geſellſchaft laden das publikum zum Eintritt in dieſelbe mannich⸗

fach ein und werden Geſchäftsr agramme, 0

Antrags⸗Formulare und ſonſtige Erläuterungen

die Herrn Agenten der Geſellſchaft, ſowie

der Unterzeichnete(im Geſchaͤfsbüreau, Span dauerſtraße Nr. 29) auf Verlangen jederzeit bereitwillig ertheilen. Berlin den 1. September 1846. Lobeck, Generalagent. Porſtehende Nachricht uͤber die bisherige Wirkſamkeit der Berliniſchen Lebens, Verſiche rungs⸗Geſellſchaft bringe ich hiermit zur öf⸗ fentlichen Kenntniß. Friedberg den 29. Oktober 1846. F. Nau, Agent der Berliniſchen Lebens Verſicherungs⸗Geſellſchaft.

Eine parthie junger Aepfelbäumchen, (1380) das Stück zu 24 kr. hat zu ver⸗

kaufen G. Bittſcher.

Zwei Logis, 8

(1881) nebſt Kabinete, ſind zu vermiethen, und konnen ſogleich bezogen werden.

Heinrich Müller, U.

in der Traube.

Einladung.

(1882) alle meine auswärtigen Freunde und Bekannte lade ich hiermit ergebenſt ein, zu dem am Sonntag, den 8. d. M., fallen⸗ de Kirchweihfeſt, und mache dabei aufmerk⸗ ſam, daß bei dieſer Gelegenheit ſowohl gute Speiſen und Getränke, als auch vorzügliche Tanzmuſick, durch die k. k. öſtreichiſche Re⸗ giments⸗Muſik von Mainz ausgeführt, bei mir anzutreffen iſt. 5 petterweil den 1. November 1845. Peter Grein, Gaſtwirth. Ein Notizbüchelchen, (1583) nebſt einer ſich darin befindlichen Quittung uber gekauftes Holz, wurde Samſtag den 31. Oktober. Abends, zwiſchen Oſſenheim und Ockſtadt verloren. Der redliche Finder wird gebeten, daſſelbe gegen eine Belohnun an den Unterzeichneten abzugeben. 5 Ludwig Platz II. in Ockſtadt.

Literariſche Anzeige.

Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt erſchienen:

Uebungs-Aufgaben fuͤr das ſchriftliche Rechnen für Volksſchulen

0 Von

einem Vereine von Lehrern in der Wetterau.

Drei Hefte: à 6 kr. Auflöſungen dazu geh. 6 kr.

Ferner iſt bei demſelben zu haben:

Darmſtadt

von der Weſtſeite

gezeichnet von Markwart und in Stahl ge⸗ ſtochen von Grünewald. Preis auf weißem Papier 42 kr., auf Tonpapier 54 kr.

Dieſe freundliche und vortrefflich ausgefal⸗ lene Anſicht von Darmſtadt mit dem neuen prachtvollen Bahnhofe empfiehlt Unterzeichne⸗ ter allen Heſſen als Erinnerung an Darmſtadt.

L. Papſt, Hofbuchhändler.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.

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