neu angelegten Steinbruchs wird eine Anzahl tüchtiger Steinbrecher, welche namentlich mit dem Schlagen von Pflaſterſteinen umzugehen wiſſen, geſucht. Dieſelben konnten ſogleich in Arbeit treten und das ganze Jahr hindurch Beſchaͤftigung finden. Friedberg den 25. Februar 1846. Die Freih. v. Lo w'ſche Vormundſchaft.
Dampf⸗u. Paquet⸗Schifffahrt von Worms oder Mainz uber Rotterdam nach den vereinigten Staaten von Nordamerika. (280) Bei unterzeichnetem können Ueber⸗ fahrtsverträge nach Amerika zu den billigſten
Preiſen geſchloſſen werden. Die Fahrt ge⸗ ſchieht auf holländiſchen Dampfſchiffen ohne
Ausladung von Worms oder Mainz bis Rot⸗
terdam, wo die Paſſagiere ſogleich das See⸗ ſchiff reſp. amerikaniſche Dreimaſter beſteigen und ohne Aufenthalt abfahren.
Eine beſondere königlich niederländiſche Ver⸗ ordnung garantirt den Auswanderern die ſichere Erfüllung der ſammtlich im Vertrage enthal⸗ tenen Verbindlichkeiten.
Friedberg im Februar 1846.
Ph. Dan. Kümmich, Agent.
Wirthſchafts⸗Verpachtung auf der Friedrichshütte bei Solms⸗ Laubach.
(2610 Dieſelbe ſoll nebſt Brau- Brenn⸗ und Zapfgerechtigkeit, im April d. F. zu be⸗ ziehen, verpachtet werden. Seine Heimaths— rechte muß jeder Pächter behalten und fl. 200 Caution ſtellen.— Nähere Auskunft hierüber ertheilt man auf der Friedrichsbütte.
Ein braver junger Menſch (265) kann als Privatſchreiber und Vor⸗ leſer alsbald eine günſtige Anſtellung finden.
Das Nähere auf portofreie Briefe bei der Expedition d. Bl.
Empfehlung.
3160) Mein Lager von allen Sorten Feld⸗, arten⸗ und Blumenſaamen, welches ich wieder
auf's Beſte aſſortirt habe, bringe ich für dieſes
Frühjahr in empfehlende Erinnerung. Friedberg. M. Jung.
I r Küfe r.
(317) Ein Küfer, welcher ſein Handwerk ge⸗ hörig verſteht und ſich über ſeine Solidität ge⸗ nügend auszuweiſen vermag, kann in einem Fabrikgeſchäft in der Nähe Frankfurts dauernde Beſchäftigung finden.
Auf frankirte Anfragen unter Nro. 317 an die Expedition dieſes Blattes wird nähere Auskunft ertheilt.
Zum Verkaufen. (318) Unterzeichneter will aus freier Hand ſeine Scheuer auf Abbruch verkaufen und ſieht gefälligen Geboten entgegen
Caf pier Fin! in Beienheim.
Cypreſſen-Pflänzlinge,
(319 welche ſich beſonders auf Gräber eig⸗
nen, ſind zu haben bei Joh. Dönges.
Ein Regenſchirm (320) iß Sonntag den 22. oder Mittwoch
e 72.
den 25. Februar in der Burgkirche ſtehen ge⸗ blieben und kann derſelbe von dem Eigenthümer
gegen Erſtattung der Inſeratgebühren bei mir
in Empfang genommen werden. Dambmann, Seminardiener.
Eine brave Hausmagd, (821) welche kochen und melken kann, wird
in hieſiger Stadt geſucht. Ausgeber d. Blattes
ſagt, wo?
A n e ene (322) Bei Wagnermeiſter Karl Schmidt zu Grünberg ſteht ein zweiſpänniger, mit eiſer⸗ nen Achſen verſehener, blau angeſtrichener Pferde⸗ wagen billig zu verkaufen.
2 junge Faſelochſen,
(323) von guter und ſchöner Race, jeder 1¼ Jahre alt, auch trächtige Mucken und 1 Mucke mit Ferkeln werden preiswürdig abgegeben zu Niedererlenbach bei Herrn C. F. Petſch.
Verſteigerung. (32) Der Unterzeichnete beabfichtigt thei⸗ lungshalber ſeine Hausgeräthſchaften u. ſ. w.: ein Paar dreijährige Ochſen, eine Kuh, einen
Stier, einen Anbindling, eine Parthie Stroh, 5 Stück Schaafe mit Lämmer, einen Karrn
und Zugehör, in gutem Zuſtande befindlich
einen Pflug und zwei Eggen, Freitag den 6. März, Morgens 8 Uhr, einer freiwilligen Verſteigerung in ſeiner Wohnung auszuſeßzen.
Obermörlen den 1. März 1846.
8 Mätthäus Krebs.
Beſten Nord Lappertan,
(325) bei ganzem Fiſche pr. Pfund 7 kr.,
bei halbem pr. Pfund 8 kr.; Stockfiſche pr.
Pfund 14 kr. bei H. Hahn. Friedberg im Februar 1846.
Eine Scheuer, 8 von gutem Eichenholz und in gutem
uſtande befindlich, von 36 Fuß Länge und 24
Fuß Weite, hat zu verkaufen den 16. März 1849. 5 5 Friedrich Jung in Bönſtadt.
Alle Sorten Saamen (327) ſind wieder ächt und friſch zu haben bei 7 Wit heln S m dt neben d. Landgericht.
Eine Stube
(828) allein, oder mit Küche, Kammer und Keller hat in der Vorſtadt zu vermiethen E. F. Grünwald.
Agentur Offen bach N
der Hrn. Luͤdering u. Comp., Schiffsrheder und Großh. Heſſ. Konſul in Bremen.
bei dem Kaufmanu E. Kugler.
(829) Den Reiſenden und Auswanderer nach Nordamerika wird hiermit bekannt gemacht, daß vom 14. März d. J. an bis Ende November, regelmäßig alle 14 Tage, ſchnellſegelnde drei⸗ maſtige Bremer Schiffe, auf's Beſte zur Paſſagierfahrt eingerichtet, von Bremen aus ſowohl nach Neufjork und Baltimore, als mitunter nach Neuorleans und Galveſton in Texas abge⸗ fertigt werden, und daß daher jederzeit Paſſagiere, die ſich dieſer billigſten Schiffsgelegenheit bedienen wollen, unter den vortheilhafteſten Bedingungen bei dem Agenten angenommen und bündige Schiffsakkorde mit demſelben abgeſchloſſen werden können, ſowie derſelbe auch jede nähere e die abgehenden Schiffe ſowohl, als auch die gedruckten Ueberfahrtsbedingungen gra⸗ is ertheilt..
Offenbach den 25. Februar 1846.
Berliniſche Lebens⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft.
(330) Die Berliniſche Lebens⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft hat ſich in dem abgelaufenen Jahre eines ferneren angemeſſenen Fortſchreitens zu erfreuen gehabt und durch Todesfälle eine, verhältnißmäßig, nur für gering zu erachtende Einbuße erlitten.
Das Jahr 1844 ſchloß mit 5329, mit der Summe von Sechs Millionen 324,900 Thalern verſicherten Perſonen.— Rechnet man hierzu die im Jahre 1845 aufgenommenen 756 Perſonen, verſichert mit 789,400 Thalern und zieht die im Laufe deſſelben verſtoͤrbenen und ausgeſchiedenen Perſonen und deren Verſicherungs⸗Kapital davon ab, ſo ſtellt ſich am Schluſſe 1845 der Be⸗
ſtand auf 8818 Perſonen, verſichert mit Sechs Millionen 887,600 Thalern.
Die Todesfälle beſchränken ſich auf 92 Perſonen, verſichert mit 90,200 Thalern und über⸗ ſteigen, ungeachtet des Wachsthums im Jahre 1845, das Jahr 1844, an Kopfzahl mit einer Perſon und an eingebüßtem, verfichertem Kapital nur um 1600 Thaler.
Das vergangene Jahr iſt alſo als ein ſehr günſtiges zu bezeichnen und ſteht dem glücklichen Jahre 1844 ſelbſt noch voran, in Folge deſſen eine namhafte Dividende für daſſelbe in Ausſicht ge⸗ ſtellt werden kann.
Nach Abhaltung der vorſtehenden General-Verſammlung wird die Dividende für das Jahr 1841, durch die öffentlichen Blätter bekannt gemacht werden.
„Ein geehrtes Publikum lade ich zur ferneren Benutzung des Inſtituts ein und bemerke, daß Geſchäfts⸗Programme und Antrags⸗Formulare von den Herren Agenten der Geſellſchaft und dem Unterzeichneten(im Geſchäfts-Bureau Spandauer Straße Nr. 29.) bereitwilligſt und unentgeldlich verabfolgt werden. i
Berlin, den 28. Januar 1846 Lobeck,
General⸗Agent der Berliniſchen Lebens-Verficherungs⸗Geſellſchaft.
Vorſtehende Bekanntmachung bringe ich hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, mit dem ergebe⸗ nen Bemerken, daß Geſchäfts⸗Programme bei mir unentgeldlich 7 egeben werden.
Friedberg den 26. Februar 1846.. F. au, a Agent der Berliniſchen Lebens⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichleit von Carl Bindernagel in Friedberg.
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