Zugleich wird Ihnen bemerkt, daß dabei Folgendes zu be⸗ achten iſt:
1) Diejenigen Kriegsreſerviſten, welche in einer in der Liſte enthaltenen Weiſe von Haus abweſend ſind, haben ihre Montirungsſtücke ꝛc. durch Beauftragte vorzeigen zu laſſen, im Falle ihrer Rückkehr aber vor der Inſpi⸗ Kirung, an den für ihre Waffe feſtgeſetzten Tagen und Stunden in Selbſtperſon zu erſcheinen.
Bei dem Vorzeigen der Montur ꝛc. durch Beauftragte iſt im Falle in der beigefügten Liſte nicht die Veran⸗ laſſung des Nichterſcheinens der Kriegsreſerviſten in Perſon enthalten ſein ſollte, zugleich eine Beſcheinigung des Bürgermeiſters über den Verhinderungsgrund des Erſcheinens von dem Beauftragten zu übergeben.
3) Diejenigen Kriegsreſerviſten, deren Montur ꝛc. nach dem Verzeichniß auf der Rüſtkammer aufbewahrt iſt, haben an den für ihre Waffe beſtimmten Tagen und Stunden perſönlich zur Inſpicirung zu erſcheinen.
4) Sollten Kriegsreſerviſten— mit Ausnahme derjenigen, welche in dieſem Jahre zur Kriegsreſerve verſetzt wor⸗ den ſind—, aus anderen Bezirken gegenwärtig in Ihrem Kreiſe verweilen deren Montirungsſtüͤcke ꝛc. in dem Bezirke ihres Heimathsorts durch Beauftragte vor⸗ gezeigt oder auf der Rüſtkammer aufbewahrt werden, ſo haben dieſelben ebenfalls an den für ihre Waffe feſt⸗ geſetzten Tagen und Stunden perſönlich zur Inſpicirung zu erſcheinen.
5) Diejenigen Kriegsreſerviſten, welche mit Säbel, Tzacko oder Casquet beurlaubt ſind, erſcheinen bei der Inſpi⸗ cirung im Säbel und im Rock(Collet) mit tuchenen Ordinanzhoſen, Tzacko oder Casquet gekleidet; ferner nach ihrer Waffe entweder in Stiefeln oder in Schuhen mit tuchenen Gamaſchen. Die nicht armirten oder nicht vollſtändig eingekleideten Kriegsreſerviſten erſchei⸗ nen in Tzackos(Casquets) oder Mützen. Die nicht zur Bekleidung verwendeten Montirungsſtücke nebſt dem vollſtändigen Putzzeug und Verpflegsbüchelchen befinden ſich in dem Torniſter oder Mantelſack.
6) Diejenigen Kriegsreſerviſten, welche am 1. April 1846 ihre Dienſtzeit beendet haben und einzuſtehen beabſich⸗ tigen, haben an den zur Inſpicirung ihrer Waffe feſt⸗ geſetzten Tagen, ſchon vor 8 Uhr des Vormittags zur körperlichen Unterſuchung zu erſcheinen.
Garde⸗-Regiment Chevauxlegers.
1) Joh. Conr. Maurer v. Oberohmen, M Johannes Lang v. Sellnrod, 3) Caspar Sprankel v. Queckborn, 4) Johs. Schleuning v. Ulrichſtein, 5) Hirſch Katz v. Boben⸗ hauſen, 6) Joh. Caspar Unger v. Oberohmen, 7) Heinrich Böcher v. Saaſen, 8) Heinrich Albach v. Lindenſtruth, 9) Johannes Kraft v. Kölzenhain, 10) Johannes Bötz v. Wei⸗ ckartshain, 11) Joh. Caspar Bär v. Bobenhauſen.
Artillerie.
12) Heinrich Becker v. Odenhauſen, 13) Joh. Heinr. Bräuning v. Flenſungen, 14) Joh. Georg Schombert v. Großeneichen, 15) Philipp Röhrig v. Merlau, 16) Ludwig Stritter v. Oberohmen, 17) Ludwig Görnert v. Queckborn.
1. Inf. Regiment.
18) Joh. Heinr. Hörle v. Kleineichen, 19) Conrad Schombert v. Großeneichen, 20) Gg. Heinr. Wagner v. Saaſen 21) Andreas Karl v. Wettſaaſen, 22) Joh. Georg Heß v. Niederohmen, 23) Rühl Schott v. Keſtrich, 24) Johs. Schloſſer v. Niederohmen, 25) Weigand Chriſt v. Wettſaaſen, 26) Joh. Daniel Lein v. Grünberg, 27) Joh. Joſt v. Feldkrücken, 28) Johannes Dapper v. Londorf 29) Joh. Georg Erdmann v. Merlau, 30) Nicolaus Becker v. Atzenhain.
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2. Inf. Regiment.
31) Johannes Goͤrnert v. Queckborn, 32) Joh. Mar⸗ tin Hahn v. Lehnheim, 33) Chriſtoph Repp v. Grunberg, 34) Joh. Heinr. Kämmerer v. Londorf, 35) Johannes Klös v. Stockhauſen, 36) Heinr. Theis v. Lehnheim, 37) Joh. Müller v. Queckborn, 38) Conrad Weller v. Merlau, 39) Heinrich Martin v. Keſtrich, 40) Gg. Heinrich Metzger v. Lich, 41) Joh. Nicol. Kaspar v. Wettſaaſen, 42 Johannes Jung v. Grünberg, 43) Johannes Rühl v. Helpershaiu, 44) Johannes Koch v. Zeilbach, 45) Johannes Velte v. Goͤbelnrod, 46) Joh. Heinrich Knöß v. Schmitten, 47 Joh. Valentin Mohr v. Niederohmen.
3. Inf. Regiment.
48) Peter Schombert v. Großeneichen, 49) Johannes Greb v. Keſtrich 50) Eckhard Merkel v. Cobenhauſen, 51) Georg Kreuzer v. Ulrichſtein, 52) Johann Schombert v. Ruppertenrod 53) Philipp Junker v. Winnerod, 54) Joh. Georg Albach v. Niederohmen, 55) Conrad Neeb v. Stum⸗ pertenrod, 56) Johannes Hünergarth v. Helpersheim, 57 Hch. Wilhelm Dörr v. Rüdingshauſen, 58) Heinrich Schön⸗ hals v. Koͤddingen, 59) Adam Erb v. Flenſungen, 60) Joh. Heinr. Schäfer v. Wohnfeld, 61) Joh. Martin Fauſt v. Großeneichen.
4. Inf. Regiment.
62) Johannes Häußer v. Bobenhauſen, 63) Caspar Bott v. Stangenrod, 64) Heinrich Erb v. Flenſungen, 65) Reinhard Kern v. Geilshauſen, 66) Joh. Heinr. Theis v. Niederohmen, 67) Johs. Schombert I. v. Großeneichen, 68) Joh. Georg Böcher v. Flenſungen, 69) Johannes Schombert II. v. Großeneichen, 70) Johannes Rahn v. Wohnfeld, 71) Joh. Eckhard Welker v. Stockhauſen, 72) Chriſtian Zecher v. Melbach, Kr. Friedberg, 73) Joh. Caspar Kratz v. Ruppertenrod, 74) Joh. Casp. Schmier⸗ mund v. Zeilbach, 75) Joh. Kasp. Kimpel v. Heckersdorf, 76) Peter Schrankel v. Lumda, 77) Joh. Heinr. Kern v. Meiches, 78) Joh. Conrad Schrankel v. Queckborn, 79) Joh. Heinrich Hofmann v. Wohnfeld, 80) Johs. Harfmann v. Merlau, 81) Nicolaus Caſſeli v. Bernsfeld, 82) Johs. Conrad Hofmann v. Wohnfeld, 83) Johann Kratz v. Rup⸗ pertenrod, 84) Johann Heinr. Böchel v. Londorf.
Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Hungen an ſaͤmmtliche Gr. Heſſ. Fuͤrſtl. und Graͤfl. Solmſ.
Buͤrgermeiſter dieſes Kreiſes.
Betreffend: Die in Hungen errichtete Zeichnenſchule für Handwerker.
Dem dahier wohnenden Geometer Henß iſt es ge— ſtattet worden im Zeichnen, Rechnen und Schreiben Unter⸗ richt zu ertheilen um hauptſächlich den jungen Bauhand⸗ werkern Gelegenheit zu geben, ſich die bei ihrer demnächſti⸗ gen Prüfung in dieſer Beziehnng nöthigen Kenntniſſe zu erwerben. Ich beauftrage Sie daher die jungen Handwer⸗ ker hierauf aufmerkſam zu machen und denſelben den Beſuch dieſes Unterrichts, welcher Sonntags, Mittwochs und Sam— ſtags ſtattfinden wird, zu empfehlen.
Hungen den 16. Mai 1845. Follenius.
Der Großherzoglich Heſſiſche Rentamtmann des Bezirks Schotten
an die Gr. Büͤrgermeiſter des Rentamtsbezirks. Betreffend: Die Beitreibung der Forſtſtrafen pro II. Quartal 1845. Sie wollen in Ihren Gemeinden und in deren Inter- eſſe binnen drei Tagen gehörig bekannt machen laſſen, daß die Berichtigung der Forſtſtrafen von obigem Quartale bis
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