Ausgabe 
8.2.1845
 
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Privat Bekanntmachungen.

Großh. Heſſiſches Anlehen von 2 Million 375,000 fl. Ziehung am 15 Februar 1845.

(182) mit 1000 Haupttreffer von fl. 20000, 4000, 2000, 1000, 2 à 400, 2 à 200, 2 à 100, 20 à 50.

Bei unterzeichnetem Handlungshaus kann man ſich auf billige Art betheiligen. Es wer⸗ den nämlich Origemallooſe à 35 fl. ausgegeben, die ich nach der Ziehung à 33 fl. wieder zu rücknehme, daher zur Porto, und Mubeer⸗ ſparung die Eincichtung getroffen iſt, daß nur 3 fl. pr. Loos einzuſenden ſind. i

Julius Stiebel Jun. Banquier in Frankfurt a. M.

Bekanntmachung.

(179) Da ich vernommen habe, daß ver⸗ läumderiſcher Weiſe behauptet wird, meine Leihbibliothek enthalte nur veraltete Werke und ſey auch außerdem defect, ſo erlaube ich mir das verebrliche publicum auf meinen neuerdings vervollſtändigten Leſecatalog auf merkſam zu machen, welcher ergeben wird, daß meine Bibliothek nicht nur die Werke aller älteren claͤſſiſchen Schriftſteller, ſondern auch der neueren und zwar vollſtändig enthalte. Uebrigens werde ich auch fortfahren meine Bibliothek mit den neueſten Werken zu ver vollſtändigen. Friedberg den 4. Februar 1845. C. C. Nagel J.

Durch Anſchaffüng einer Liniirmaſchine bin ich im Stande, alle dahin einſchlagenden Ar⸗ beiten, namentlich das Limiren von Geſchäfts büchern, Notenpapier, Schulpapier u. ſ. w.,

letzteres um den herabgeſetzten Preis von vier

Gulden das Ries, und in Quantitäten noch billiger zu liefern, welches ich Denen, die ſolche Arbeiten bedürfen, hierdurch anzuzeigen nicht verfehle. Friedberg den 4. Februar 1845. C. C. Nagel J.

Durch böͤchſte Bewilligung iſt mir geſtattet, eine antiquariſche Buchhandlung zu führen, welches ich mit dem Bemerken veröffentliche, daß ich hierdurch im Stande bin, Bucher aus allen Fachern um die billigſten Preiße zu lie⸗ fern, auch Subſcriptionen auf die neueſten Werke anzunehmen.

Friedberg den 4. Februar 1845.

C. C. Nagel 1.

Ceres,

Bank zur Verſicherung von Rindvieh und Pferden in Frankfurt a. M.

(180) Diejenigen Dekonomen und Pferde beſitzer, welche ihre Pferde oder ihr Rindvieh zu verſichern wunſchen, wollen es mir gefälligſt anzeigen. Ich ertheile auf frankirtes Anfragen Auskunft, ſo wie auch Statuten der Bank. Der Agent J. W. Schlenckrich wohnhaft in Traismünzenberg.

Ein getiegerter junger Metzgerhund

(1810 mit weißem Kringel um den Hals Und mit einem Zaum iſt Sonntag den 2. d. M. in Oſſenbeim entlaufen. Wer über denſelben genügende Auskunft ertheilen kann, erhält von dem Unterzeichneten eine ange⸗ meſſene Belohnung.

Florſtadt. Wolf Stern.

48.

7 Anzeige. 182) Ich zeige biermit an, daß ich meine bisherige Woonung, der Poſt gegenüber, ver⸗ laſſen und eine andere bei Herrn Kaufmann Joh. Philipp Fritz bezogen habe. Marie Nagel. Vieles Stroh (188) von jeder Sorte, ſowie auch mehrere 100 Centner Heu, können auf dem Henri⸗ etten Hof bei Ruppertsburg aus freier Hand verkauft werden. Sch warzentraub. Haus Verkauf. (180 Montag den 10. l. M., Vormittags um 10 Uhr, beabſichtigt Runtmeiſter Filius in Beyenheim, ſein Wobnhaus in Melbach auf den Abbruch, oder auch zum Stehenbleiben, in der Bebauſung des Gaſtwirths Geck in Melbach verſteigern zu laſſen. Beyenheim den 3. Februar 1845. J. Filius. 100 Gulden (185) Vormundſchaftsgeld von den Chri⸗ ſtian Eisner'ſchen Kindern liegen zu 5% zum Ausleihen bereit. Dorheim den 3. Februar 1845. Wilbelm Bingel. Conrad Reuß. Ein Paar ö5jährige Zugochſen (186) ſind erbvertheilungshalber aus der Hand zu verkaufen bei 5 M. Dönges in

Ock ſtadt. Zwei Wohnungen

(187) in meinem Hinterhauſe ſind zu ver⸗ miethen, wovon die eine ſogleich, die andere in einem Vierteljahre bezogen werden kann. Hartmann Hofmann. Alle Sorten Samen (188) ſind gut und billig zu baben bei Wilhelm Schmidt. 400 Gulden. (189) liegen in der Caſſe des Clauſenfonds gegen genugende Verſicherung zu 5% zum Ausleihen bereit. Butzbach den 2. Februar 1845. C. Eckhard.

Beſten Braunſchweiger Flachs

(190) babe ich ſo eren wieder erhalten und gebe ſolchen billigſt ab.

Friedberg. M. L. Goldmann.

So eben habe ich eine Sendung

7. 2 Poſtpapier erhalten welches ich zu 8 kr., 10 kr. und

12 kr. pr. Buch verkaufe. Carl Bindernagel.

Frankfurter Gold-Cours vom 6. Februar.

fl. kr Neue Loulsd'or 114 Friedrichsd'or 9 45 Holländiſche 10 fl. Stuͤcke 9 53 Rand⸗Ducaten 5 34½ 20 Frankſtücke 9 25 Engliſche Souverains 11 53

Kirchliche Anzeigen für Friedberg.

Sonntag Invocavit den 9. Februar. Pfarramtliche Funktionen verrichtet; Herr Stadtpfarrer Fertſch. Vormittags predigt in der Burgkirche: Herr Stadtpfarrer Fertſch. Nachmittags predigt in der Burgkirche: Herr Candidat Alefeld. Mittwochs-Betſtunde, Nachmittags von 3 4 Uhr, halt Herr Candidat Bingmann.

Frucch tp rene

6. Feb. 3 1. Jan. 29. Jan.

Gattung. Fried⸗ J Groß⸗ berg Malnz gerau

fl. fr. H tr. fl. kr.

Waizen pr. Malter] 7 50 732 7 30 nnn 6 5 38 5 20 Gerſte 7 4 301 445 4 40 Hafer,, 205 31171 31

Polizei! Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 9. bis 15. Februar 1845.

2 5 Fried⸗Butz⸗ 3 Brod⸗-Preiſe. berg. bach. 8 kr. pf. kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 21242 2 75 4532 44 4 929 4

f Lth. eth. Milchbrod 14% 1 5 Waſſerweck 131 6 Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 1616

Fleiſch-Preiſe. 1 pf 1 Ochſenfleiſch 1 5 11 111

1 gemäſtete 9 9 Kühfleiſch une es.

5 3% gemäſtetes 8 8 Rindfleiſch ungemäſtetes, 7 2 7 Kalbfleiſch 7 17 Schweinenfleiſch 11 111 5 Hammellleiſch 9 9 .Schaaffleiſch 8 Wurſtvon blos Schweinen 12 12 Gemiſchte Wurſt 8 8 Bratwurſt 15 25 14 Schwartenmagen 15 14 Geräucherter Speck, 20 20 Schinken 16 16 Dörrfleiſch 15 16 5 Schweinenſchmalz,

ausgelaſſen 20 20 unausgelaſſen 18 18

Nierenfett 18 18 Hammelsfett 151 15

Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg

ch leer.

Die Polizei⸗Taxe für die Stadt Butzbach gült auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ Kreisrath d. K. Hungen Follenius'.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.

Kreisrat

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