6
ſo ergeht andurch Aufforderung, etwaige An⸗ ſprüche aus dieſem Darlehn binnen 3 Mona⸗ ten dahier geltend zu machen, widrigenfalls der Eintrag im Hypothekenbuch gelöſcht, der Kaufbrief aber gerichtlich beſtätigt werden ſoll. Friedberg den 14. November 1845. Großberzoglich Heſſiſches Landgericht Hofmann. Dr. Gilmer.
Bekannimachung.
1665) In Auftrag der Erben des dahier verſtorbenen Herrn Kaufmann Georg Groß, werden Freitag den 12. Dezember, Morgens 9 Uhr anfangend, in bieſigem Rathhauſe ohn⸗ gefähr 23 Morgen Ackerland, in Friedberger und Fauerbacher Gemarkung liegend, einer freiwilligen, meiſtbietenden Verſteigerung aus⸗ geſetzt.
Schließlich wird bemerkt, daß bei den Flurſchützen beider Gemarkungen Verzeichniſſe der zu verſteigernden Parzellen zur Einſicht offen liegen.
Friedberg am 29. November 1845.
Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.
Holz⸗Verſteigerung. (1666) Montag den 8. Dezember l. ö., Kormittags 9 ubr, ſoll das nachfolgende, bei Wickſtadt ſitzende Gebölz, nämlich:
5½ Stecken Prügel⸗Obſtbaumholz,
— 7. Sto* 17 12 57 Reiſer⸗— 99„ Scheit⸗ Weidenholz, 1 7 Reiſer⸗*
öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Aſfenheim den 29. November 1845. Gräflich Solmſiſche Rentei.
Bekanntmachung.
(1667) Dienſtag den 9. Dezember l. J.,
Vormittags von 9 Ubr an, ſoll auf dem Di⸗
rectorial- Bureau dabier, die Lieferung und
reſpective Anfubr nachſtehender Gegenſtände
für die hieſige Anſtalt auf das Jahr 1846,
unter denen im Termine bekannt gemacht
werdenden Bedingungen, vergeben werden u.
zwar:
A. auf dem Wege der Verſteigerung:
1) die Lieferung von 170 Stecken Buchen⸗ Scheitholz,
2) die Anfubr von 5000 Centner Braun⸗ kohlen ⸗Klötze von dem Werke bei Wol⸗
fersheim, 3) die Lieferung von 40 Centaer Ochſen⸗ fleiſch, 5 4) die Lieferung von 10 Centner Schweine⸗ fleiſch,
B) auf dem Soumiſſionswege:
5) die Lief erung von 15 Centner harter Seife, 6)„ 1„ 40 Pfund Talglichter, 7) 1 1„ 44 Maas Fiſchthran u. 80 7. 7„ 120 7 Leinöl.
Die Proben der unter 5 bemerkten Seife ſind zugleich mit den deßfallſigen Soumiſſionen dahier franco abzugeben.
Marienſchloß am 25. November 1845. J. A.: Der Verwalter Bauer.
Verſteigerung. (1675) Mittwoch den 10. Dezember, Mor⸗ gens 9 Uhr anfangend, wird der Nachlaß der Andreas Groß Wittwe in deren Wohnung in der Vorſtadt zum Garten, beſtehend:
in einer trächtigen Kuh, Holzwerk, Zinn, Blech, Weiß⸗ und ſon⸗ ſtiges Hausgeräth öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 4. Dezember 1845. J. A. Großherzoglichen Landgerichts der Gr. Heſſ. Bürgermeiſter. Bender.
„% 385
Verſtei gerung.
(1898) Der Herr Geheimerath Knorr in
Gießen iſt geſonnen, ſeine außerhalb der Stadt
Friedberg in den Gemarkungen Friedberg, Fauer⸗
bach und Ockſtadt gelegenen Aecker, Wieſen
und Gärten, wovon Herr Landgerichtsactuar
Hiſſerich ein Verzeichniß beſitzt, welches er
jedem etwaigen Kaufliebhaber vorzulegen er⸗
bötig iſt, an den Meiſtbietenden öffentlich zu veräußern und hat den unterzeichneten Bür⸗ germeiſter mit der Leitung der deßhalb vorzu- nehmenden Verſteigerung, welche Samſtag den
27. Dezember d. J., Morgens 9 Upr, auf da⸗
dieſigem Rathhauſe beginnt, beauftragt.
Friedberg den 17. Nov. 1845.
Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender. Verſteiger ungen.
(1676) Die Lieferung von 175 Stecken
Buchenſcheitholz für die Garniſon Friedberg,
ſodaͤnn die Reinigung der Senkgruben in den
beiden Caſernen dahier pro 1846, ſollen mit⸗ telſt einer Soumiſſions⸗Verhandlung in Accord gegeben werden.
Soumiſſionen hierüber werden, mit der be⸗ treffenden Aufſchrift gebörig verſehen, in das am Eingange des hieſigen Militär⸗Verwaltungs⸗ bureaus befindliche Käſtchen eingelegt und die deßfallſigen Soumiſſionen am 16. d⸗ M., Vormittags,
a) über die Reinigung der Senkgruben um 9% Uhr und
b) über die Lieferung des Holzes um 10 Uhr
eröffnet, wobei die Soumittenten oder Be⸗
vollmächtigte derſelben zugegen ſein können.
Bemerkt wird:
1) daß bei den nicht erſcheinenden Soumit⸗ tenten angenommen wird, daß ſie von ihren Forderungen nicht abgehen,
2) daß an die Gebote der Soumittenten kei⸗ nerlei Vorbehalte geknüpft werden dürfen,
3) daß die Ratification vorbehalten bleibt und
4) daß die betreffenden Lieferungs- ic. Be⸗ dingungen auf dem vorerwähnten Bureau zur Einſicht offen liegen.
Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, die obengedachte Holzlieferung geeignet bekannt machen zu laſſen.
Friedberg den 3. Dezember 1845.
J. A.? G6 li, Oberquartiermeiſter.
Hämmel⸗ Verkauf.
(1677) Montag den 8. l. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen die der Gemeinde gehörigen 57 Stück Hämmel, welche ſich ſehr gut zum Schlachten eignen, in mehreren Abtheilungen meiſtbietend verſteigt werden. Södel am 4. Dezember 1845. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Schneider.
Bekanntmachung.
(1678) Mittwoch den 10. d. M., Morgens 10 Uhr, wird ein der Gemeinde zuſtehender Faſelochs meiſtbietend verſteigert. Ockſtadt den 3. Dezember 1845. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Klein.
Holz⸗Verſteigerung. (1679) Montag den 8. d. M., Morgens gegen 10 uhr, ſollen in dem Gemeindewald Langenhain, Diſtrikten Hühnerpfad und Fild⸗
hard, 4025 Stück Ginſter⸗Wellen an Ort und Stelle, unter bei der Verſteigerung gemachten Bedingungen, öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigt werden. Langenhain den 2. Dezember 1845.
Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Huth.⸗
Holz ⸗Verſteigerung. (1680) Montag den 8. Dezember l. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Oberrosbacher Gemeindewald, Diſtrikts Waſſerdöll, nachfol⸗ gende Holzſortimente, nämlich: 1 Stecken buchen Prügel, 22 2„ Stockholz, 5 1362% Wellen Reiſerholz öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft findet auf dem Haupt⸗ weg der Hohenſchneiße ſtakt. Oberrosbach den 2. Dezember 1845. Der Grßb. Heſſ. Bürgermeiſter Bleche r.
Holz ⸗Verſteigerung. (1681) Donmerſtag den 11. l. M., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll in dem Gräflich Solms⸗ Rödelheim'ſchen Bainhardswald bei Roßbach das nachfolgende Holz, nämlich
30 Stecken eichen und buchen Prügelholz,
45„ 77 77 77 Reiſer,
10 77 77 77 77 Stockholz und
700 Stück eichen Putzwellen
öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.
Aſſenheim den 3. Dezember 1845.
Grafl. Solmſ. Forſtverwaltung. N νιν
Privat ⸗ Bekanntmachungen. Geſchäftseröſffnung und Empfehlung.
(1657) Indem ich einem hieſigen und aus⸗ wärtigen geehrten Publikum ergebenſt anzeige, daß ich dahier in Lit. A. Nr. 172 mein Ge⸗ ſchäft etablirt babe, empfehle ich mich nicht nur im Färben und Drucken aller Zeuge von Wolle, Baumwolle, Leingarn ꝛc., ſondern auch ganz insbeſondere aller Seiden⸗ waaren und werde durch die beßte und prompteſte Bedienung, ſowie äußerſt billige Preiſe das mir geſchenkt werdende Vertrauen jederzeit rechtfertigen. Laubach den 23. November 1845. Johann Kreicker, Blau- und Schönfärber.
Verſteigerung.
(1638) Mein oberhalb der Stadt, an der Nidda gelegenes, aus ſtarkem Cichenbolz er⸗ bautes, noch in ganz gutem Zuſtande befind⸗ liches, zweiſtöckiges Wohnhaus(ſogenanntes Brauhaus) will ich Montag den 8. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr, auf den Abbruch durch öffentliche Verſteigerung dem Meiſtge⸗ bote ausſetzen und wollen hierzu Luſttragende ſich zur genannten Stunde einfinden. Aſſenheim den 16. November 1845. Johannes Bopp J., Kiefer.
Geſchaͤfts- Anzeige.
(1674) Cinem geebrten hieſigen und aus⸗ wärtigen Publikum erlaube ich mir hiermit ergebenſt anzuzeigen, daß ich mich dahier als Galanterie Schreiner etablirt habe und em⸗ pfeble zugleich meine fertigen, blau und weiß mit Golddruck verzierten Holzwaaren, als: verſchiedene Sorten Damenarbeits-Käſtchen, Thee-, Tabaks, Cigarren- und Markenkäſtchen, Leſepulte, Uhrgeſtelle, Sparkäſtchen u. a. m. Meine Wohnung iſt im Nebenhauſe des Hrn. Waſſmuth, breite Straße Nr. 34. J G. Walther.
Ein Clavier (1682) iſt zu verleihen. Bei wem? ſagt die Exped. d. Bl. Oel⸗Faͤſſer (1683) von 2 bis 6 Obm in ECiſenband ſind billigen Preiſes abzugeben von
Friedberg. M. Goldmann.
ö


