Ausgabe 
25.12.1844
 
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lipp Joſt, Philipp Jung. Niederwöllſtadt: Jo⸗ hann Heinrich Coſt. Obe reſchbach: Konrad Wolf. Obermörlen: Max Dey, Johannes Georg Rühl Oberrosbach: Johann Heinrich Backes. Okarben: Adolph Fink. Oppershofen: Jacob Weil. Ren⸗ del: Georg Philipp Geipel, Wilhelm Zindorf. Rocken⸗ berg: Michael Anfang. Rödelheim: Adam Köhler, Eduard Perſch. Steinfurth: Ludwig Schmidt. Vil⸗

bel: Georg Carl Gottfried Beller, Joh. Philipp Reuhl.

Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Hungen an ſaͤmmtliche Großh. Buͤrgermeiſter dieſes Kreiſes.

Betreffend: Die von den Gr. Bürgermeiſtern am Schluſſe des Jahres einzuſendenden Tabellen, jetzt die Einſendung für 1844.

Bis zum 8. Januar k. J. ſind von Ihnen vorſchrifts⸗ mäßig und bei Meidung eines Wartboten folgende Verzeich niſſe hierher einzuſenden:

1) über die Eingewanderten, oder Beſcheinigung, daß

keine eingewandert ſind, 2 desgleichen über Ausgewanderte,

3) über die als Staats- und Ortsbuͤrger aufgenomme⸗ nen inländiſchen Juden, 49 desgl. über die recipirten ausländiſchen Juden und 5) Beſcheinigung über erfolgte ordnungsmäßige Bekannt machung der Gr. Regierungsblätter für 1844, f Zugleich bemerke ich Ihnen noch, daß nur die wirk lich aus dem Auslande in Ihre Gemeinden und die aus Ihren Gemeinden in das Ausland gezogenen Perſonen in die Verzeichniſſe über Ein- und Ausgewanderte aufzu nehmen ſind. Die Verzeichniſſe ſind mit der größten Pünktlichkeit aufzuſtellen. Nur auf gedruckten Formularien) werden die Ver⸗ zeichniſſe angenommen. Hungen den 20. Dezember 1844. Fol leni uss.

0 18 ſind durch Kreisbureau-Gehülfen Funk in Hungen zu eziehen.

Zur Wetterauer Chronik.

In der Nacht vom 15. auf den 16. d. M. brach auf dem Oppelshäuſer Hof zwiſchen Engelthal und Stammheim Feuer aus und verzehrte in kurzer Zeit einen großen Theil der heurigen Erndte des Bewohners. Und kaum war am Mittwoch die letzte Feuerſpritze fortgefahren, ſo loderte wieder ein Gebäude in Flammen und ward ihr vollſtändi ger Raub. Dieſe Wiederholung des Brandunglückes an einem Orte iſt zu auffallend, als daß man nicht an eine verbrecheriſche Veranlaſſung deſſelben denken ſollte. In der That iſt auch, wie wir hören, ein Knecht des dortigen Pach ters bereits zur Haft gebracht, ob aber wegen des Brandes, oder wegen eines am 15. d. M. ſtattgehabten Streites, bei welchem ein Mitknecht gefährlich verwundet wurde,(er iſt am Donnerſtag wirklich geſtorben) iſt uns unbekannt geblieben.

% 406. Die heilige Nacht.

O heilige geweihte Nacht, Die uns das höchſte Gut gebracht, Sei laut von uns beſungen! Aus deiner Dunkelheit iſt Licht In aller Menſchen Angeſicht Erquickend eingedrungen. Du kamſt und nahmſt Kalte Schauer, tiefe Trauer von der Erde; Heil durch dich uns, o Verklärte!

O heilige verklärte Nacht! Aus dir iſt für uns All' erwacht Das wahre höchſte Leben. Wo Tod ſonſt herrſchte, waltet nun Das ſchönſte, ſegensreichſte Thun: Das haſt du uns gegeben. Durch dich hat ſich 2 Neues Werden hier auf Erden ausgebreitet; Du haſt Segen uns breeitet!

O heilige beglückte Nacht! Du haſt die Liebe angefacht In aller Menſchen Herzen. Ihr himmliſcher, ihr hoher Schein, Wie ſtrahlet er ſo hell, ſo rein, Gleich jenen Himmelskerzen. O wie eint ſie Nun die Brüder alle wieder. Dieſe Stunde Ruft zum großen Friedensbunde.

O heilige, o Wundernacht! Das Licht es iſt in ſchoönſter Pracht Aus dir hervorgegangen; Du kamſt, da floh die Finſterniß, Des Irrthums Hülle ſie zerriß, Der Wahrheit Strahlen drangen Leuchtend, wärmend In die Seelen; dieſe fehlen nun nicht weiter, Nein, fie wandeln froh und heiter.

O heilige, o Segensnacht! Du haſt des Vaters Lieb' und Macht Am ſchönſten uns verkündet. Nun kennen wir die rechte Bahn, Nun können wir dem Ziele nah'n, Wo man den Vater findet.

Schwöret heute ihm, der Freude uns bereitet Und zum ſchönſten Ziele leitet!

Ja jauchzet laut, daß dieſe Nacht Uns ſo viel Glück und Heil gebracht, Des Himmels beſte Gaben! 8 Nun iſt begründet unſer Heil; Nun wiſſen wir, daß wir auch Theil An ew'gen Gütern haben. Jeſus Chriſtus, Ach! vermehre deine Ehre bei uns Allen, Und ſchenke uns dein Wohlgefallen!

Schwalheim im Chriſtmonde 1844.

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