Ausgabe 
23.10.1844
 
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davon Einſicht genommen werden will, ſich deßhalb an den Fürſtlichen Schultheis Raab in Södel gewendet werden.

Die Heren Bürgermeiſter werden erſucht, dieſe Bekanntmachung im Intereſſe ihrer Orts⸗ Einwohner beſonders veröffentlichen laſſen zu wollen.

Lich am 18. Oktober 1844. Fürſtliche Rentei daf. Kratz.

Obligations Verlooſung.

(1378) Bei der ſtattgehabten Verlooſung der dieſes Jahr zum Abtrag beſtimmten Ge meinde⸗Obligationen wurde Nro. 18. gezo⸗ gen, was mit dem Anfügen hiermit zur öffent⸗ lichen Kenntniß gebracht wird, daß vom 1. Januar 1845 an keine Zinſen für dieſe Num mer verguͤtet werden. Büdesheim den 10. Oktober 18442. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Heep.

Holz-Verſteigerung in dem Maibacher Gemeindewald, Reviers Hochweiſel.

(1379) Freitag den 25. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen in dem hieſigen Gemein⸗ dewald, Diſtrikt Müblkopf, Eichkopf und Dil⸗ lenberg, 2146 Stück Günſternwellen, öffent lich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Grß. Bürgermeiſter werden erſucht, gefälligſt dieſes in ibren Gemeinden bekannt machen laſſen zu wollen. Die Zuſammenkunft iſt in loco Maibach. Maibach am 18. October 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Pl i p i. Verſteigerung. (1380) Nächſten Freitag den 25. l. M., beabſichtigen die Vormünder der Konrad Sauers Kinder dahier ein vollſtändiges Schmiedgeſchirr, eine Kuh, und mehrere Haus⸗ geräthſchaften als: Tiſch, Stühle, Fäſſer, Back⸗ trog ꝛc. einer öffentlichen Verſteigerung aus⸗ ſetzen zu laſſen. Der Anfang iſt des Morgens um 9 Uhr, wozu Kaufliebhaber einladet Wölfersheim den 19. October 1844. Der Gr. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Bürgermeiſter Allwohn.

Bekanntmachung. (13810 Freitag den 1. November l. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen im Garten beim Fürſtlichen Pachthofe in Birklar, 11 ſchwere Nußbäume, zu Tiſchlerarbeit brauchbar, öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigt werden.

Griedel den 17. Oktober 1844.. Der Rentamtmann Friedrich.

NN

Privat- Bekanntmachungen.

(1382) Unſer reichhaltiges Lager Kuhkrippen, Schweintroͤge und Treppentritte in allen

e

Groͤßen, rauher und geſchlif⸗

fener Sandplatten bringen wir mit dem Bemerken in geneigte Erinnerung, daß wir auch auf alle anderer Art bearbeitete Sandſteine aus den Bettinger Brüchen Beſtellungen anneh

Men. Gebruͤder Groͤdel.

2 336 Geſchäftseröffnung.

(1353) Wir baben biermit das Vergnügen, einem geehrten Publikum die ergebenſte An⸗ zeige zu machen, daß wir das von unſerm Vater Hirsch Meyer ſeit langen Jahren geführte Geſchäft von heute an auf unſere eigene Rechnung unter der veränderten unterzeich neten Firma fortbetreiben werden, und be⸗ nachrichtigen daſſelbe gleichzeitig, daß wir bis

zum 22. d. M. ein

Eisen-, Guss-&

Landesprodukten- Geschäft etc.

in Butzbach unter derſelben Firma eröffnen werden. 5 Wir halten uns des unſerm Vater bisher geſchenkten Zutrauens verſichert, welches wir zu rechtfertigen nicht ermangeln werden. Münzenberg den 1. Oktober 1844.

Hirsch Meyer Söhne.

Blumenzwiebeln

(1383) zum Setzen ins freie Land ſind in allen Farben zu 1 kr. pro Stück zu haben bei Ockſtadt. N Siehe

Kunſtgaͤrtner.

Ein vollſtändiges Schmiedgeſchirr

(1380 hat zu verkaufen in Wohnbach

Georg Willmann.

Tanzmuſfik. (1385) Mittwoch den 23. d. M., als am Tage des Marktes, findet in meinem Saale gut beſetzte Tanzmuſik ſtatt, wozu ich höflichſt einlade. Friedberg den 21. October 1844. G. Gerlach.

Eintauſend Gulden

(1386) werden von mir auf meine, zu fl. 2300 in der Großh. Brandcaſſe verſicherte, Hofraithe zu 4 pCt. zu leihen geſucht, um damit die verehrlichen Erben meines früheren Herrn Darleihers und Freundes wegen Erb theilung zu befriedigen und außer der resp. landgerichtlichen Uebertragung der Hypothek alle übrigen Koſten zu vermeiden, bitte ich denjenigen, der mich als neuer resp. Darlei her guütigſt beehren will, mich geneigteſt davon benachrichtigen zu wollen. Bönſtadt den 14. Oktober 1844. Georg Henzel.

Empfehlung.

(1387) Da ich mir eine neue Bank zum Kraut⸗Einſchneiden angeſchafft habe, ſo empfehle ich mich hiermit einem geehrten Publikum in hieſiger Stadt und den benachbarten Ortſchaf ten zu dieſer Verrichtung. Friedberg den 20. Oktober 1844. Heinrich Wind U. Ein junger Menſch (1388) von gebildeten Aeltern, welcher ſchon mehrere Jahre auf einem Bureau gear. beitet hat und mit guten Zeugniſſen verſehen iſt, ſucht eine Stelle als Scribent. Näheres ſagt die Expedition dieſes Blattes. ö

Jünglinge und Mädchen

(1389) von guter Erziehung, welche nicht mehr ſchulpflichtig ſind, ſowie auch Erwach⸗ ſene, können bei mir das Cigarrenmachen er lernen, und finden dazu unentgeltlichen Un⸗

terricht. G. C. Morell.

Literariſche Anzeigen.

Für Eltern, Erzieher und

Pathen.

Bei C. Bindernagel in Friedberg iſ ſoeben erſchienen:

Tagebuch der Erziehung.

Herausgegeben von

Dr. Wilhelm Curtman, Director des Schullehrer-Seminars zu Friedberg.

Preis: geb. 1 fl. 21 kr.

a Ueber den Zweck und den Ge brauch dieſes Tagebuchs der Erziehung geben die am Schluſſe des Buches ſich befind⸗ lichenErläuterungen die erforderliche Auskunft und Anleitung. Man wird ſich nach Durchleſung derſelben überzeugen, daß dieſe Schrift den Zweck der Erziehung auf einem neuen praktiſchen Wege zu fordern ſucht, daß ſie beſonders als Gedenk⸗ und Familienbuch zu gebrauchen iſt, und daß ſie unter allen Pathengeſchenken

das geiſtigſte und der Bedeutung dieſes Verhältniſſes entſprechendſte iſt.

(1390) In F. Varrentrapp's Verlag, Frankfurt a. M., iſt ſo eben erſchienen und in Friedberg bei Carl Bindernagel zu

7 F. C. Schloſſer's Weltgeſchichte für das deutſche Volk.

Unter Mitwirkung des Verfaſſers bearbeitet von Dr. G. L. Kriegk.

Zweite Lieferung, gr. 8. br.(S. 257-480). Preis: 45 kr.

Der Name des Verfaſſers überhebt die Ver⸗ lagshandlung jeder Anpreiſung. Die Schloſ ſer'ſche Weltgeſchichte wird als deutſches Nationalwerk ihre Beſtimmung würdig er⸗ füllen. Was die neue Univerſalhiſtorie von allen früheren Verſuchen auf demſelben Gebiete vortheilhaft unterſcheidet, was ſie zu meiſt charakteriſiren ſoll: eine vorurtheils; freie, auf ächter hiſtoriſcher Kenntniß beruhende Auffaſſung und eine klare, von allen Wortfloskeln frei gehaltene populäre Darſtellung, wird ihr einen aus⸗ gezeichneten Rang unter den allgemeinen Bil⸗ dungsmitteln und den Zugang in die Fami⸗ lien aller Stände ſichern. Die folgenden Lie⸗ ferungen werden in den kürzeſten Zwiſchen⸗ räumen erſcheinen.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg

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Behufe an Pflichtige Wrundrenten a. für 85 kr., b. für Rechn. wegen nicht fiocaliſcht bezahlter Betrag der 5 ½% Mill. Gulden 1 an Ende 1841 war Jan liquid gewordener 35% kr. Aus der Igenen und der dage Amehrung, welche

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