Ausgabe 
16.10.1844
 
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Verlooſung Stadt Niddaer Obligationen.

(1335) Bei der ſtattgebabten ſechſten Ver. looſung des durch das Handlungshaus Herrn Simon Lindheimer in Friedberg adi fl. 65,000, zu% Zinſen negocürten An⸗ lehens hieſiger Stadt wurden folgende Nro: Lit. A. Nr. 17, Lit. C. Nr. 156, Lit. E. Nr. 266, zur Rückzahlung auf den 1. Januar 1845 ge. zogen. Dies wird den Intereſſenten unter dem Anfügen hierdurch mitgetheilt, daß es ihnen freiſteht, den Betrag bei obigem Hand⸗ lungshaus oder an der Stadtcaſſe dahier in Empfang zu nehmen und daß vom 1. Januar k. J. an keine weiteren Zinſen ver⸗ gütet werden. Nidda am 1. October 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Riddel. Verſteigerung. (1337) Montag den 21. October d. I:, Vormittags 10 Uhr, ſollen die zum Nachlaſſe der Kammerräthin Carriere zu Griedel gehö⸗ rigen 9. Marken Holz im Gambacher Markwald auf dem Rathhauſe zu Gambach öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Gießen am 7. October 1844. Im Auftrage Großh. Hofgerichts dahier Jäger, Gr. Hofgerichts⸗Secretaͤr.

Edieta lla dun g.

(1318) Anſprüche aus der von Konrad Klein und Ehefrau Gertrudis zu Ockſtadt der daſigen Kirche im November 1798 errichteten Hypothek über 50 fl., die nach Anzeige des glaͤubigeriſchen Fonds abgetragen, jedoch ver loren gegangen iſt, ſind binnen 3 Monaten, von hente an, hier anzuzeigen, widrigenfalls jene Hypothek für erloſchen angeſehen und der deßfallſige Eintrag im Hypothekenbuche geſtri⸗ chen werden wird. Friedberg den 9. Oktober 1844. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann.

Obligations-Verlooſung.

(139) Bei der heute ſtattgehabten Verloo⸗ ſung der dieſes Jahr zum Abtrag beſtimmten Gemeinde⸗Obligationen wurden die Nummern 16, 38, 48, 70 und 74 gezogen, was mit dem Anfügen biermit zur öffentlichen Kenntniß ge⸗ bracht wird, daß vom 1, Januar 1845 an keine weiteren Zinſen für dieſe Nummern vergütet werden.

Södel den 11. Oktober 1844. Der Gr. Heſſ. Fürſtl. Solms⸗Lichiſche

Bürgermeiſter

Schneider.

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Privat Bekanntmachungen.

Bekanntmachung.

(1330) Oa ich vernommen habe, daß die Gebrüder Grödel zu Friedberg eine von mir auf das Jahr 1843 ihnen ertheilte Voll macht noch immer gebrauchen, um bei öffent⸗ lichen Verſteigerungen in meinem Namen die Lieferung von Sandſteinen zu accordiren, ſo mache ich hierdurch bekannt, daß jene Voll macht ſchon längſt erloſchen iſt und die Ge⸗ brüder Grödel ſchon ſeit dem 1. Januar d. J. nicht mehr befugt ſind, in meinem Namen Steinlieferungen zu accordiren. Bettingen bei Werthheim den 13. Oktbr. 1844.

5 328. An das verehrliche Publikum.

Als ich am Anfange dieſes Jahres, nicht ohne bedeutende Opfer, dem Intelligenzblatte eine größere Ausdehnung gab, hoffte ich den Anſprüchen Genüge zu leiſten, welche jetzt an ſolche demGemeinwohl gewidmete Blätter gemacht werden. Auch berechtigen mich die günſtigen Urtheile über mein Blatt, womit ich ſchon oft erfreut worden, zu der Ueber⸗ zeugung, meine Abſicht nicht verfehlt zu haben. Nur Gegenſtände des religiöſen und ſittlichen Gebietes konnten bisher keine ſolche Berück ſichtigung finden, wie dies von vielen Leſern des Blattes gewünſcht wird, beſonders von ſolchen, welche wegen geſtörter Geſundheit oder vorgerückten Alters an der kirchlichen Er bauung nur ſelten oder nie Theil nehmen können. Indeß ſcheint es nicht geeignet, der⸗ gleichen Gegenſtände vorzugsweiſe in einem Blatte zu behandeln, deſſen verſchiedenartiger Inhalt einer erbaulichen Stimmung nicht för⸗ derlich iſt.

Um nun den bezeichneten Wünſchen ent gegen zu kommen, bin ich geſonnen, für Ge genſtände des religiöſen und ſittlichen Gebietes ein beſonderes Blatt erſcheinen zu laſſen, wo zu mir bereits vor einigen Jahren von hoͤchſt⸗ preißlichem Miniſterium des Innern und der Juſtiz die Conceſſion gnädigſt ertheilt worden und zu deſſen Herausgabe mich einige Freunde der häuslichen Erbauung in den Stand ſetzen wollen. Dieſes Blatt wird unter dem Titel:

Wetterauer Sonntagsblatt, ein Beitrag zur Förderung des Reiches Gottes

in Nummern, die einen halben Bogen ſtark ſind und von 14 zu 14 Tagen erſcheinen, mit dem Jahre 1845 beginnen. Noch im Laufe dieſes Jahres werde ich aber die erſten 4 Nummern als Probeblätter mit dem Intelli genzblatte gratis ausgeben. Der Preis dieſes Blattes beträgt für das halbe Jahr 18 kr. Ich ſchließe dieſe Anzeige in der Hoffnung, von vielen Leſern mit geneigten Beſtellungen auf dasWetterauer Sonntagsblatt beehrt zu werden, welche ich mir bis zum 30. Dezember d. J. franco erbitte. Friedberg im October 1844. C. Bindernagel.

Zur Nachricht. (13510 Georg Semmler von Grunberg, welcher bisher fuͤr mich gereiſ't hat, iſt nicht mehr in meinen Dienſten, und können daher auch keine Zahlungen mehr an ihn für mich gemacht werden.

Großemlinden bei Gießen am 10. October 1844. Jean Geo ſſi.

Zwei Logis, (1352) jedes ein Zimmer nebſt Kabinet,

ſind mit Möbel zu vermiethen. Friedberg den 13. Oktober 1844.

G. M. Adalmann zun.

Heinrich Hedderich.

Geſchäftseröffnung.

(1353) Wir haben hiermit das Vergnügen,

zeige zu machen, daß wir das von unſerm Vater Hirsch Meyer ſeit langen Jahren geführte Geſchäft von heute an auf unſere eigene Rechnung unter der veränderten unterzeich⸗ neten Firma fortbetreiben werden, und be⸗ nachrichtigen daſſelbe gleichzeitig, daß wir bis

zum 22. d. M. ein Eisen-, Guss-&

Geschäft etc.

in Butzbach unter derſelben Firma eröffnen werden.

Wir halten uns des unſerm Vater bisher geſchenkten Zutrauens verſichert, welches wie zu rechtfertigen nicht ermangeln werden.

Münzenberg den 1. Oktober 1844.

Meyer Hirsch Söhne.

300 fl. Vorm undſchaftsgeld (133) liegen gegen gerichtliche Sicherheſ zu 5% zum Ausleihen bereit.

Rodheim den 14. Oktober 1844. Ph. Hoffmann III.

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