ſich. Beim Roͤhricht am Ufer eines Fluſſes legten ſie ihre Hüte ab, und ſchlichen dem Waſſer zu. Bald darauf hie— ßen ſie den Hund ihre Hüte holen, wovon einer größer war, als der andere. Nach mehreren vergeblichen Verſuchen, beide mit dem Maul zu faſſen, ſetzte der Hund den kleinern Hut in den größern, drückte ihn mit dem Fuße nieder, und brachte ſo beide.
* R*
Die britiſche Fregatte Leander, welche im letzten Krieg bei Halifax in Neuſchottland ſtationirt war, hatte einen alten Neufundländer an Bord. Er war ſchon ſeit vie— len Jahren auf dem Schiff, und man erzählte ſich viel von ſeiner ausnehmenden Klugheit, namentlich behaupteten die Matroſen ſammt und ſonders, der Hund verſtehe, was man ſpreche, und nach folgendem Vorfall ſollte man dies aller— dings glauben. Er ſtand in großer Gunſt bei der Mann- ſchaft, und war immer gut behandelt worden; aber eines Tages, da er eben auf dem Verdecke lag, ſagte der Kapi— tän;„Es kommt mich ſauer an, aber ich muß Neptun er— ſchießen laſſen, denn er wird zu alt und ſchwach.“ Verſtand der Hund dieſe Worte, oder erſchreckte ihn nur der Ton, in dem ſie geſprochen wurden? ich weis es nicht, aber gleich darauf ſprang er über Bord und ſchwamm an ein Schiff, das neben dem Leander lag. Er wurde aufgenommen, und blieb dort bis an ſeinen Tod. Durch nichts war er zu vermögen, auf den Leander zurückzukehren; war er am Lande, und Jemand von der Mannſchaft ſeines alten Schiffes kam
ihm nahe, ſo machte er ſich eilends davon.—
4 **.*
In einem Gaſthauſe waren verſchiedene Hunde, die nicht ermangelten, ſich alle Winterabende um das Kamin- feuer in dem Gaſtzimmer herumzulagern, doch ſo, daß ſie den Gäſten nicht beſchwerlich fielen. Einer von dieſen Hun— den, der gewöhnlich immer ſpäter als die andern ſich ein— fand, mußte mit einem entfernten Platze vorlieb nehmen. Bisher hatte er immer Geduld gehabt; an einem Abend aber, an welchem die Kälte ihm unerträglich war, erſann er folgenden Streich, der ihm auch vollkommen glückte. Nachdem er ſich einige Zeit zur Rechten und Linken umge— ſehen, um einen Platz in der Nähe des Feuers zu erlangen, aber ſeine Abſichten nicht erreichen konnte, verläßt er auf einmal das Zimmer, läuft nach der Hausthür, und fängt an, aus allen Kräften zu bellen. Augenblicklich machen ſich alle Hunde im Zimmer auf die Beine, laufen und bellen, ſo gut ein jeder kann. Der Hund, der das Zeichen gege— ben hatte, ließ ſie gehen, kam mit einer triumphirenden Miene zurück und ſuchte ſich die beßte Stelle beim Feuer aus. Seit der Zeit bediente er ſich zur großen Beluſtigung der Gäſte jedesmal, wenn er es für nöthig fand, dieſes Kunſtgriffes und verfehlte nie ſeinen Endzweck.
Kirchenbuchs-Auszuͤge vom Auguſt 1844. I. Butzbach.
. Getraute: 18. Johann Konrad Heyd, Buͤrger und Dachdeckermeiſter
2 290*
I dahier, des hieſtgen Bürgers und Dachdegng zaum Heinrich Heyd ehelich lediger Sohn und Eliſabeth höͤrd des hieſigen Bürgers, Bierbrauers und Küfermiſſh. Johannes Leſch ehelich ledige Tochter. 2
Getaufte: Etteb, 11. Dem Bürger und Handelsmann Gottlieb Bartel e Sohn, Hermann, geb. den 23. Juli. 8 16. Ein unehelicher Sohn, Jakob Wilhelm, geb. den 4A. 18. Dem Bürger und dermaligen Kuhhirten Chriſtian Ih ve, mas eine Tochter, Carolina, geb. den 3. Aug.. 25. Eine uneheliche Tochter, Katharina, geb. den 16. 9 27. Dem Bürger und früheren Gränzaufſeher 155 0 Schneider ein Sohn, Konrad, geb. den 18. Juli,. 27. Dem Bürger und Metzgermeister Andreas Küchel g n, N Tochter, Eliſabeth, geb. den 14. Aug. an ie d Beesdigtez ach, Ehen u 5. Friedrich Bartel, Bürger und Schuhmachermeiſter, Z Jaun 40 e 68 Jahre, 8 Monate, 1 den 3. fen lade 21. Emma Eliſabeth, des Bürgers und Schloſſermeſſh bein de f Adam Weidmann eheliches Töchterchen, alt ö Min Der. 2 Tage, 1 den 19. II. Laubach.. Getraute: ban u ſolle 10. Friedrich Auguſt Palitſch, Bürger und Sattler, Aa und Bone. hieſigen Bürgers und Sattlermeiſters Gottlob Taue weſeen den Palitſch ehelich lediger Sohn und Louiſe Scherer, Agape Friedrich Scherer in Havre de Grace ehelich lei; Tochter. ubeitz 18. Heinrich Chriſtoph Goldmann, Burger und Schnme, 57 Dienſtaz arbeiter, des hieſigen Bürgers Heinrich Goldmann ach bur, pe licher lediger Sohn und Anna Katharina Löwer, ier Söder Pia hieſigen Bürgers und Maurermeiſters weiland Jihu Konrad Löwer ehelich ledige Tochter. en Getaufte: 0 Banden 10. Dem hieſigen Bürger und Sattler Friedrich Auge J Sgreergrde Palitſch ein Sohn, Wilhelm, geb. am 13. Auguſt 100 4 Schoſerarde in Mobile im Nordamerikaniſchen Staate Alabama.“ 5 pfade 11. Dem hieſigen Bürger und Ackermann Konrad Lauth!“ auſclagt z eine Tochter, Heuriette, geb. den 27. Juli.) die Lieferung 11. Dem hieſigen Bürger und Zimmergeſelle Peter F eine Tochter, Eliſabetha, geb. am 26. Juli. e 18. Dem hieſigen Bürger und Schreinermeiſter Komme g,. Richter, Zwillinge, Ludwig und Katharina, geb. u Niſentich an die 27 Juli Gastwirt Stub 18. Dem hieſigen Bürger und Kiefermeiſter Johann Gu 4 eh . Tochter, Eliſabetha Wilhelmine, geb. 8900 25. Dem hieſigen Bürger und Gräfl. Fiſcher Johs Geb eine Tochter, Eliſabetha, geb. den 6. Auguſt. Lieferung Beekfdigre(216) die 13. Anna Margretha, des hieſigen Bürgers und Sſh mu des machermeiſters Jakob Dählers Ehefrau, geb. Sihl bah Mae alt 67 Jahre, 4 Monate und 16 Tage, 1 den 1 0 Uhr, auf d Auguſt. ſahmsfähige Li 16. Adelheid, des Gräfl. Forſtcaſſiers Herrn Conrad a ken werden celius Ehefrau, geb. Triebert, alt 27. Jahre, 8 N briedberge nate und 16 Tage, 1 den 13. Aug. 20. Anna Lucia Henriette, des hieſigen Bürgers und(le
ſermeiſters Johann Heinrich Stengel Ehefrau, 0 Jäger, alt 66 Jahre, 3 Monate und 25 Tage, n 17. Aug.
erhebenſte ſtatt erhabenſtez ferner Seite 286, Sp. 2, Zeile 15 f, angegebenen ſtatt angebornen.
Der ü ck fen hal ee In Nro. 72. d. Bl., auf der erſten Seite, Sp. 2, Zeile 110
le Leerung be rocken Braun luce Holz, 9 feet 1 1d. orledpe 98
Dtaunkohle (217) Me
wum 11 uh


