wogener, ungeſchickter Knabe, das Gegentheil.
Als Gabriel aus der Schule war Schreiner in die Lehre. gieng gleichfalls nicht ohne mancherlei Mi denn als Lehrling war er durch die Unvorſichtigkeit eines der Geſellen beinahe um die linke Hand gekommen, und als Geſelle hatte er das Ungluͤck, daß ihm in der Fremde ſein Wanderbuch geſtohlen und er wegen mangelnder Legitima⸗ tionen mehrere Wochen im Stockhauſe gehalten wurde.
Als er von ſeiner Wanderſchaft zurückgekehrt war und ſich, mit Hülfe ſeiner immer noch lebenden Großeltern als Meiſter niedergelaſſen hatte, da ſchien auch für ihn endlich die Zeit des Glückes gekommen, denn Eliſabeth, die ſchönſte Dirne im Dorfe, zu der ſich der Knabe ſchon hingezogen gefühlt hatte, ward ſein Weib. Ein Jahr des Eheſtandes gieng ungetrübt vorüber; Gabriel und Eliſabeth lebten im Himmel und als einſt die Gattin dem Gatten geſtand, daß ſie auf eine Frucht der Liebe hoffen dürften, da war des
Letztern Entzücken ſchier ohne Maas. Der arme Gabriel! wie kurz wird ſeine Freude währen!—
Die Stunde der Geburt kam heran— ein herrliches Knaäblein trat an das Licht der Welt, aber— Eliſabeth ſtarb nach wenigen Stunden. Soll ich den Schmerz Ga⸗ briels beſchreiben? kann ich ihn beſchreiben? Nein, ich kann nicht, denn ſein Schmerz war über alle Beſchreibung groß; er klagte zwar nie, aber er war wie
gelähmt, eine düſtere, thränenloſe Schwermuth bemächtigte ſich ſeiner auf längere Zeit, und viele
Monate giengen vorüber, ehe er ſich von dem neuen, empfindlichſten Schlage des Schickſals, der ihn getroffen hatte, einigermaßen erholte. Plötzlich aber erſtarkte er wieder Erhebung hatte auf jeden Fall ſein kleines Söhnchen, das ihn liebkoſte und herzte und das Leben wieder in einem freundlicheren Lichte betrachten ließ. Lorenzchen war aber in der That auch ein gar herziger Junge und nicht blos der Liebling ſeines Vaters, ſondern ſaͤmmtlicher Nachbarn, ja aller Dorfbewohner, die an Gabriels Geſchicke lichſten Antheil nahmen und ſich für il in dem Kinde 1
ßgeſchick vorüber,
und Theil an dieſer
den herz⸗ hn freueten, daß er de wenigſtens einigen Erſatz für das geſtörte eheliche Glück mit der heimgegangenen Eliſabeth habe.
Als das Andenken Gabriels an ſeine geſchiedene G tin aufgehört hatte, ein quälend ſchmerz ſich die Seelenpein in eine ſtille ſanfte Wehmuth aufgelöſt und der Thränenbrunnen wieder Waſſer bekommen hatte, da gab nach Ablauf einiger Jahre Gabriel den Wünſchen ſeiner Swiegereltern nach und trat, mehr ſeines, allmälig heranwachſenden, Söhnchens als ſeiner ſelber willen, in die zweite Ehe, die auch, wegen der vielfach guten Eigenſchaf⸗ ten der Braut und dem ſchon haufig geprüften Biederſinn des Gatten, eine glückliche zu werden verſprach.
Zum Hochzeitstag war der Sonntag gewählt und ſo lange der Vater mit der Mutter und Gäſten in der Kirche waren, ſollte Lorenzchen im Hofe ſpielen, während die Magd in der Kuͤche beſchäftigt wäre. Man dachte gar nicht, daß
etwas Trauriges an dieſem Tage geſchehen könne und gieng
at⸗ liches zu ſein, als
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ſondern von alle dem gerade
„trat er bei einem Seine Lehr- und ſeine Geſellenzeit
heiteren Muthes zur Kirche, leute zu gemeinſamer Freude einigte.— Man begab ſich na Gott! da lag Lorenzchen im ſich an dem Kratzeiſen das war ein Hochzeitstag!
Doch Gabriel Stark tru manches andere dazu;
wo der Geiſtliche die Brau und gemeinſamem Leide ber
ch Hauſe— allmächtige
g das neue Leid und nog
er begrub ſeine Großeltern, ſeim Schwiegereltern von beiden Frauen, ſeine zweite Frau, di
ihm keine Kinder geſchenkt hatte und an ei renden Krankheit dahingeſchwunden war, — alles Liebe begrub er und als 2 da ſtand er da allein, mutter und hatte Niemand mehr,
der Verwandſchaft mit ihm verbunden war.
„Wie iſt es nur möglich, daß der Arme ſolches Alles uͤberleben konnte? möglich, daß ihm in ſo ſchweren vielfäl- tigen Leiden, nicht einmal der Muth zu leben, die Kraft zur Arbeit, ja die Herzensfreudi wie wir geſehen haben, tief, ſehr tief beugte?
So fragen wir, ſo
und ſeinen Loren
der Schmerz ihn manchmal auch
fragten auch Gabriels Nachbarn untereinander und als er es einſtmals von un
da ſprach er:„wie mir das leicht geſchehen! Seht, feſten unerſchütterlichen Glauben an Gottes Weisheit und Liebe, ein unverbrüchliches Vertrauen, wohl mit mir machen werde, eine daß dieſer Welt Leiden nicht werth die jenſeits an uns ſoll offenbaret die mir das Bewußtſein, das Meine redlich gethan zu haben, gibt und erhält. Seht, meine Freunde, das ſind die drei Wurzeln, aus denen der Baum ſeine Nahrung zieht, die zwar nicht verhindern können, daß der Sturmwind Blatter, Zweige und Aeſte, eins nach dem andern, knickt und zer⸗ ſtört, die aber den Baum ſelbſt, den Stamm, nicht werden ſinken laſſen, ſo lange noch Leben in ihm iſt./ Andächtig hatten die Nach Gabriel geendet hatte, ſagte Einer derſelben bei ſich, doch daß es die Andern hörten:„ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben.“ Marc. 9, 24. In dieß ſtille Gebet ſtimmt gewiß auch mancher Leſer ein und wie wir ihm Erhörung, ſo wünſchen wir dem alten Gabriel ein ruhiges Greiſenalter und ein ſanftes Ende.
——
möglich iſt? o das iſt gar
zuverſichtliche Hoffnung, ſind all der Herrlichkeit, werden, eine Hoffnung,
barn zugehört und als
Zur Erheiterung.
* Zwei Freunde unterredeten der verſchiedenen ihnen bekannten S den Vorzug verdiene.
ſich darüber, welche prachen vor den andern
Der Eine war ein großer Lobredner der engliſchen Sprache, aber der Andere, der ſeine deutſche
Mutterſprache mehr als jede andere liebte, ſagte:„geh' mir mit der engliſchen Sprache, das iſt eine häßliche Sprache, alles wird anders geſchrieben, als geſprochen.“% Ei, rief der Erſte, nunmehr im Eifer, iſt denn das mit der deut⸗
Hofe an der Treppe und hat rechte Auge ausgefallen. Daß
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0 Jahre alt war, ſeelenallein in der weiten Welt der durch Bande des Blutes oder
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As ſolcher erf ſehend aus der lers Bode zu We fees, dem Ober I Rheinbaiern, Helnbauſen.
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