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konnte ſonſt unter den Glaubigen fo großer Miß⸗ muth, ſo große Furcht vor der Zukunft herrſchen?
Dieß kommt vorzüglich daher: weil man ſich nicht gewöhnt hat, die Anwendung auf einzelne Fälle zu machen. Willſt du das Beſeligende dieſes Glaubens recht fühlen, den Umgang mit Gott genießen, und durch denſelben die Erde für dich zum Himmel um⸗ ſchaffen: ſo mußt du ſchlechterdings alles was da iſt und geſchieht, und geſchehen wird, als Gottes Wirkung anſehen lernen, und dich gewöhnen, mit der innigſten Ueberzeugung zu dir ſelbſt zu ſagen: Gott hat meine Arbeit gelingen laſſen; Gott hat mein Geſchäft mir angewieſen; Gott hat mich mit dieſen Menſchen in Verbindung geſetzt; Gott hat mir dieſe Krankheit zugeſchickt; Gott hat mir mein Weib genommen; Gott donnert; Gott hat eine Feu⸗ ersbrunſt geſchickt; Gott hat Revolutionen oder Krieg veranſtaltet.
Dieſe Vorſtellungsart iſt freilich alt; ſie ſchmeckt nach der Vorwelt; ſie iſt aber— darin ſtimmen Vernunft und Herz des Unbefangenen auf das voll⸗ kommenſte mit einander überein— gewiß wahr.
Belohnung von 30 Gulden für Ent⸗ deckung eines Gelddiebſtahls.
Am 9. l. M. wurden dem Fuhrmann Heinr. Bechtold aus Schwickartshauſen, bei ſeiner Fahrt auf der Chauſſee von Ortenberg nach Frankfurt, auf der Strecke zwiſchen Stockheim und Vilbel, von ſei⸗ nem Frachtwagen, aus einem weidengeflochtenen Korbe zwei Geldpakete, in deren einem ſich die Summe von 348 fl. 12 kr. in dem andern die Summe von 304 fl. 12 kr. befand, entwendet. Das Paket von 348 fl. 12 kr. beſtand aus 4 Rollen, nämlich zweihundert und zehn ganze Guldenſtücke in zwei Rollen, und acht und ſiebenzig ganze preußiſche Thaler in zwei Rollen, in welch Letzteren 1 fl. 42 kr. in Sechskreuzerſtücken beigeſteckt waren. Die Rollen waren von Conceptpapier gefertigt, zunächſt mit Bindkortel zuſammengebunden, dann in einen Bogen Conceptpapier gepackt und um dieſen war ein Stück Leinwand geſchlagen, welches mit Bindkortel feſtge⸗ ſchnürt war; das Paket hatte, durch die äußere Kortel befeſtigt, die auf Papier geſchriebene Adreſſe H. G. Nr. 1. Aschaffhammer. Das Paket von 304 fl. 12 kr. beſtand aus ſehr verſchiedenartigen Münzſorten, namentlich aus ganzen und halben Kronenthalern, Fünffrankenſtücken, ganzen, drittel
und ſechstel preußiſchen Thalern, ganzen und halben Guldenſtücken, Sechsbätznern, Dreibätznern, Sechs⸗ kreuzerſtuͤcken und Groſchen, ohne daß angegeben werden kann, wie viel die Summen in den einzelnen Münzſorten betragen. Es war das Geld in einzel⸗ nen Rollen, deren Zahl nicht angegeben werden kann, und um dieſe war ein Bogen blaues Papier gepackt, auf welchem die Adreſſe, an die Handlung Garkoch zu Frankfurt ſtand. In dem Paket lagen ſechs Rech⸗ nungen der genannten Handlung an Kaufmann Dörr zu Ortenberg über empfangene Waaren. Zu⸗ gleich mit den beiden Paketen entkam ein Blatt Papier, auf der einen Seite gelb und geglättet, und auf der andern Seite weiß; auf der weißen Seite ſtand, als Beſtellung geſchrieben: Ein Pfund Schnupf⸗ taback, grober Holländer erſter Qualität bei Franz Bolongaro zu Frankfurt, in zwei halb Pfund Pake⸗ ten; auf der gelben Seite ſtand gedruckt: Gros Rape d' Hollande premiere qualité F. B.
Der Fuhrmann Bechtold ſagt demjenigen, welcher zur Entdeckung des Diebes fuͤhrende Angaben macht, eine Belohnung von Fünfzig Gulden zu, für deren Auszahlung Großh. Heſſ. Landgericht zu Ortenberg garantirt.
Bekanntmachungen von Behoͤrden.
NN
Edietalladung. (1366) Die Erben des Heinrich Velte I. und Frau zu Aſſenheim haben eine Hofraithe und Garten 10 des Flurbuchs, ſodann die auf ihres Erblaſſers Namen unter 104.. 95975 e 19 785 687 8 3 698 743 7. r
durch Erbſchaft
124 175, 199 52% 57 9
19 ⸗˙· %, 87 ¼, verſteigert, können aber ihr Eigenthums⸗
die gerichtliche Beſtätigung ertheilt werden wird, übri⸗ gens liegen Güter hier zu etwa nöthig erachteten Einſicht offen.
Friedberg am 26. September 1843. Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht
Edietalla dung. (1385) Nachdem gegen den Färbermeiſter Chriſtoph


