Ausgabe 
25.1.1843
 
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Intelligenzblatt

Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen

und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.

7. Mittwoch, den 25. Januar 1843.

Abonnementspreis: pr. Semeſter 40 kr., durch die Poſt bezogen 48 kr., pr. Jahr 1 fl. 12 kr., durch die Poſt bezogen 1 fl. 24 kr. Inſeratgebühren: die beiden erſten Zeilen zuſammen 7 kr., die dritte und jede folgende Zeile 2 kr. Aufnahme der Inſeraten: Alle bis zum Sonntag Abend eingehenden Inſerate kommen in das Mittwochsblatt, und alle, welche bis zum Mittwoch Abend eintreffen, in das Samſſageblatt

Amtlicher Theil.

Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Großh. Heſſ. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Geſuche um Feldzugsunterſtützungen, insbeſondere aus dem Kreiſe Friedberg.

Großh. Kriegsminiſterium hat weiter folgende jährliche Feldzugsunterſtützungen verwilligt:

I. Heinrich Ludwig Weigand zu Butzbach 20 fl.

II. Peter Dechert zu Rödelheim, Johann Philipp Döll zu Kaichen, Adam Heil II. zu Obermöͤrlen, Conrad Heppner zu Florſtadt, Auguſt Hirſch daſelbſt, Johannes Kern daſelbſt, Chriſtoph Maas I. zu Niederweiſel, Mathäus Michel zu Großkarben, Johann Reinhard zu Heldenbergen, Lorenz Zeiger zu Holz⸗

hauſen, Johann Georg Häußer zu Oſtheim, Anton Jung II. zu Niedermörlen, Ambroſius Klippel zu

Niederweiſel, Adam Adami daſelbſt, jedem 15 fl. und

III. Johannes Heller zu Oppershofen, Georg Kirchner zu Kleinkarben, Wilhelm Peter daſelbſt, Johann Georg Ruppel zu Maibach, Jacob Schmitt zu Hoch weiſel, Heinrich Weygand J. daſelbſt, Johann Jacob Haub zu Niederweiſel, Heinrich Anton Hofmann zu Oberrosbach, Johann Georg Röhmig daſelbſt, Andreas Scheibel II. zu Niedermörlen, jedem 10 fl.

Daſſelbe hat zugleich dabei beſtimmt, daß nach ihrem Ableben ihre Wittwen und Kinder keinen An⸗ ſpruch auf Unterſtützung aus militäriſchen Fonds hätten. Dieſes werden Sie den Genannten bekannt machen und für den Fall, daß Einer oder der Andere nicht mehr am Leben iſt, dies berichten.

Denjenigen, welche ſich weiter angemeldet haben, in Vorſtehendem aber nicht berückſichtigt ſind, werden Sie eröffnen, daß ſie theils wegen Arbeitsfähigkeit, theils weil ſie nicht mit drückenden Nahrungs⸗ ſorgen und Armuth zu kämpfen bereits Penſlon beziehen wegen Vergehen das Felddienſtzeichen nicht erhalten haben und endlich weil es nicht bewieſen, daß die Arbeitsunfähigkeit Folge der Feldzüge ſey Feldzugsunterſtützungen nicht erhalten könnten.

Friedberg am 17. Januar 1843. n.

Wie man ein ſchlechtes Ackergut zu einem ſo verbeſſert hatte, daß er ſich piel höher, als ſein Vor⸗ fahr, ſtand, machte mich zuerſt durch ſein ſorgfältiges

5 guten macht. Miſtſammeln, durch die Benutzung der Miſt jauche (Neue Bürger⸗ und Bauern⸗Zeitung 1835. Nr. 42.) und des Urins und durch ſeine mühſame Verbeſ⸗ (Fortſetzung.) ferung ſeiner fruher ſchlechten Wieſen, durch ſeine

Der Herr Schulmeiſter, der ſeine ſchlechte, mit et⸗ im ganzen Felde am beſten ſtehenden Früchte und was Land betheiligte Stelle durch unermüdeten Fleiß vorzüglichen Klee, aufmerkſam auf die Mittel, die und ſtete Thätigkeit in ſeiner Feld und Hauswirthſchaft ich vor allen Dingen bei der vorhabenden Verbeſ⸗