Ausgabe 
23.12.1843
 
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genzblatt

für die

Provin; Oherbeſſen in Allgemeinen, Kreise Friedberg, Grunberg und Hungen

1 und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. b, 8 55 Bean MN 100. Sonnabend, den 23. Dezember 1843. ohnhaft 5 u Butzbach. 5 5 Amtlicher Theil. ts liegt 3 if b Bekanntmachung. rift Mittwoch den 27. d. M. wird bei den Kaſſen des Mathildenſtifts dahier und Groskarben kein upſthlen. Zahltag gehalten, was hiermit zur Kenntniß gebracht wird. f 43. Friedberg am 21. Dezember 1843.

deinemann.

Der Großh. Heſſ. Kreisrath als Präſident des Mathildenſtifts

Küchler.

enken* 1 Der Hiwimliſche.

Heil und Gebet dem Mann im Himmelsglanz, Er war es ſelber einſt, der Menſchlichkeit ilbfran geb. Zu deſſen Füßen jetzt die Sterne wallen; Die Menſchen lehrte, der Erbarmen, Sanftmuth 30 f 0 k. Wie Mond und Sonne glänzt ſein Angeſicht! Und Milde zur Religion uns gab. Abfrarz geb. Er denke unſrer, wenn wir beten, wenn Heil und Gebet dem Mann, der Menſchlichkeit L f. 12 kr. Sich unſer Herz zum Armen freundlich neigt, Die Menſchen lehrte, der Erbarmen, Sanftmuth d Dichtungen. Und laſſe jeden Wanderer Schatten finden, und Milde zur Religion uns gab! 58 f. Und jedem Dürſtenden zeig' Er den Quell. Herder. n, Halbftanz. a 11 fl. f. 2 iche Ri 5 4 8 f 7: ng. ichkeit dieherzliche Bitte/ in weiteren Kreiſen bekannt machte. Guſta v Adolf Stiftu 9 Es geſchieht dieß, indem ich in hieſigem Int.⸗Blatte den An⸗

der Mytbo⸗

8 fl. 6 kr. Mit der ueberſchrift:herzliche Bitte des Hauptver⸗

5 fl. 30 kr. eins der Guſtav⸗Adolf⸗ Stiftung im Groß berz. Heſ⸗ 5 J 0 k. ſen an die evang. Bewohner des Großherzogthums 5*. bat der engere Verwaltungsrath des heſſ. Hauptvereins in Tochterſchulen Darmſtadt einige Blätter drucken laſſen, in denen er zunächſt 4 fl. 30 kr. einen geſchichtlichen Nachweis über die Entſtehung der Guſtav⸗ Adolf⸗Stiftung u. ſ. w. gibt und ſodann Jeden, dem die

N 1 Blätter vor Augen kommen, bittet, das Liebeswerk, wie es f. die G. A. Stiftung beabſichtigt, zu befördern. Auch dem

deutſchen Uie⸗ Unterzeich neten iſt eine Anzahl von Exemplaren jener Blätter 4 fl. 48 kr zugekommen mit dem Auftrage, für ihre möglichſte Verbrei⸗

tung, wenn es geſchehen könne, noch vor dem Weihnachts ſchied feſte Sorge zu tragen, damit dieherzliche Bitte ſchon auf u terſchitd die, an einem der Weihnachtstage für die G. A. Stiftung gen preisen zu erhebende Collecte, ihren Einfluß üben könne. Ich habe

in Folge dieſes Auftrags eine große Anzahl der Blätter in

alle hieſigen Wirthsſchaftslocale ausſtreuen laſſen und bitte 1 die Herrn Wirthe ergebenſt, ihre Gaͤſte auf ſie aufmerkſam .. zu machen; ich habe auch in einige Orte der Umgegend, wenn ich Gelegenbeit hatte, einzelne Exemplare geſchickt;

en fk ich bin erbötig, Jedem. der ein Exemplar verlangt, ein ſolches abzugeben, ſo lange mein Vorrath reicht;, immerhin aber erragel. würde ich vor Weihnachten nur für die hieſige Stadt und r etwa die allernahſte Umgegend mich meines Auftrags ent⸗

ledigen können, wenn ich nicht durch ein Organ der Oeffent⸗

fang derberzlichen Bitte auszüglich, den Schluß aber wört⸗ lich abdrucken laſſe. Dabei erſuche ich alle Abonnenten des Blattes, ſo vielen Nichtabonnenten, als nur irgend moglich, die vorliegende Nummer mittheilen zu wollen.

Die Noth der evang. Kirche dieß der gedrängte Inhalt der drei erſten Seiten derBitte die in einzelnen Gemein⸗ den des Inlandes ſchon oft ſehr groß iſt, die aber in außerdeut⸗ ſchen Landen häufig faſt allen Glauben überſteigt, hat in Vie⸗ len das Verlangen erzeugt, einen Verein zu gründen, der ſich über ganz Deutſchland erſtreckte und jener Noth der Glau⸗ bensgenoſſen in Nahe und Ferne ſteuern könnte. Schon ſeit 1832 beſtand in Leipzig die Guſtav⸗Adolf⸗Stiftung mit ganz gleichem Zwecke, es lag darum der Gedanke, den neu zu gründenden Verein mit jener ſchon beſtehenden Stiftung zu vereinigen, ſehr nahe. Wirklich kam dieſe Vereinigung auch auf der großen Verſammlung zu Frankfurt, am 20. und 21. September d. F. zu Stande und ſofort genehmigte Se. k. H. unſer geliebter Großherzog die Statuten des heſſ. Landesver⸗ eins definitiv am 6. Dezember 1843. Die Sache des Vereins bat in unſerm Großherzogthume ganz beſonders ſchon eine umfaſſende Ausdehnung gewonnen und außer dem Hauptver⸗ eine in Darmſtadt, beſtehen Zweigvereine in Friedberg, Gieſſen, Laubach, Nidda, Erbach, Offenbach, Worms. Im Jahre 1843 ſind 1519 fl. 28 kr. verwendet worden, wo⸗ don Bingen 500 fl., Seligenſtadt 309 fl. 44 kr., Criſtdorf