Ausgabe 
21.10.1843
 
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nich lt 369*

5 Als l ua, 00 der zu meinem Aufenthalte während der Gefangen⸗ Lit. B. Nr. 56 à 300 fl. Ackeit 10 ſchaft beſtimmt war. Ein enges Zimmer wurde mir C. 133 u. 159 à 200 fl. 400 * Augenb. angewieſen, aus deſſen Fenſter ich keine andere Aus⸗ D% on 100 * an, 8 ſicht hatte, als auf einen Miſthof. Wirklich ver⸗ 800 fl. dern. bin urſachte mir der Gedanke, daß ich nun in gänzliche zur Rückzahlung auf den 1. Januar 1844 gezogen, 2 hne ein Unthaͤtigkeit verſetzt und von dem Genuſſe meiner was den Intereſſenten hiermit unter dem Bemerken

gewöhnlichen und unſchuldigen Freuden getrennt ſei, un, wage eine Anwandlung von Schwermuth. Wenn ich aber aünteſensde bedachte, daß ich bei Gott mich befinde, und daß han ta A mein Leiden von ihm über mich verhängt, und alſo n. gewiß für mich ſehr wohlthätig ſei: ſo wurde mir uch alſo in meine Lage dadurch wieder erträglich, und bekam aer Btdeg, ſogar in meinen Augen gewiſſe Reize. iddel. 1 Fünf Tage hatte ich mich in derſelben befunden, Hofraithe- Verſteigerung.

bt auderz als der Commandant in mein Zimmer trat, und(1234) In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts ſoll N glich al ſich erkundigte, wie es mir ginge, und ob ich über Montag den 23. October l. J., Vormittags um 11 N 15 al etwas zu klagen hätte? Nach meinen Grundſätzen Uhr, in hieſigem Nathhauſe die Hofraithe des Schrei⸗ dee del betrachtete ich ihn als den Mann, in deſſen Hände nermeiſters Joſeph Veith in der Kapitelgaſſe, an 6 meiner Un Gott auf einige Zeit mein Schickſal gelegt hätte. Michael Jung und Thomas Becker I. gelegen, be⸗ daß ee Seine Ankunft war mie alſo angenehm, und es war ſtehend in Wohnhaus und Ställchen mit Nro. 315, den zu er, mir leicht, ihm mit Achtung zu begegenen. Mir, bezeichnet, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.

mitgetheilt wird, daß es ihnen frei ſteht den Betrag bei obigem Handlungshauſe oder an der Stadtkaſſe dahier in Empfang zu nehmen und daß vom 1. Januar 1844 keine weiteren Zinſen bezahlt werden. Nidda am 1. Oktober 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter R

90 100 ſagte ich, fehlt nichts, als Freiheit. 50 Friedberg den 11. September 1843. Ne Dafür, antwortete er, ſind Sie Gefangener. In Der großh. heſſ. Bürgermeiſter eben or win, der Gefangenſchaft kann man nicht frei ſein. N D. Fritz 9 Aber doch kann man, fuhr ich fort, die Faſelochs-Verſteigerung.

konne

* fen, Erlaubniß durch beſondere Begünſtigung erhalten,(1396) Donnerſtag den 26, d. M., Vormittags einem dunklen ausgehen und die Gegend beſehn zu dürfen.

ten, ab 5 5 10 Uhr, ſoll dahier ein zum Schlachten geeigneter 5 Die ſollen Sie haben, war ſeine Antwort, wenn Faſelochs öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. * cen Nach, Sie mich ſchriftlich verſichern, auf Ihr Ehrenwort Ren del den 17. Oktober 1843. Jett bereiten. jeden Abend in Ihrem Quartiere ſich wieder einfin⸗ Der großh. heſſ. Bürgermeiſter rührte ſſe; ſie den zu wollen. 5 Be ck. ſeine Lebens⸗ Dieß that ich, und fühlte nun meine drückende Arbeits-Verſteigerung. Une angenehme Lage gar ſehr erleichtert.(1397) Montag den 23. Oktober, Nachmittags en Nückſichter Da ich auf meinen Spaziergangen bemerkte, daß 2 Uhr, ſoll die Reparaturarbeit an der nach Petter⸗ in dieſer Gegend die Viehzucht ſehr ſtark getrieben weil führenden Brücke, inclusive Materialienliefe⸗ r argelarz werde: ſo machte ich mich ſogleich mit allen nah rung, hierunter unter andern 360 Cub. ⸗Fuß Quadern, tuete mich ſeht wohnenden Gutsbeſitzern und Pachtern bekannt, und ferner das Aufbrechen eines Stück Pflaſters, Planir⸗, nde Vorſehun lernte von ihnen wanches Neue, das beſonders den Chauſſir- und Pflaſterarbeit, an den Wenigſtnehmen⸗ zußerſt ſchne Anbau der Futtergräſer und eine zweckmäßigere Ein. den, unter den vor der Verſteigerung zu eröffnenden dert hatt richtung der Viehſtälle betraf. f Bedingungen, vergeben werden. des Aufſecht Nun war das Laſtige der Gefangenschaft ganz; Kloppenheim den 15. Oktober 1843. von eint lich für mich verſchwunden; ich betrachtete den Ort, Der Beigeordnete ts Zinne an welchem ich zu verweilen gezwungen war, als Scheurich. e bald dunt eine Schule, in die mich Gott geführt hätte, damit Bekanntmachung. t etwas ſteir ich mir Kenntniſſe erwerben möchte, die mir für die(1398) Dienſtag den 24. d. M., Vormittags 10 Zukunft nöͤthig wären. Dieſe Vorſtellung reizte mich, Uhr, ſoll an hieſiger Saline eine Quantität Brod⸗ ichen Sit nit auf alles, was ich hier ſah und hörte, recht auf- frucht, beſtehend in Korn und Gerſte, angekauft wer⸗ babendt hut merkſam zu ſein, und mich nach allem recht genau den, welches Luſttragenden hierdurch zur Nachricht eit ct, l zu erkundigen. dient. Aan Schluß folgt Nauheim den 18. Oktober 1843. Nl 6 5 C Kurfürſtliches 8 1 . dy Schmincke. Dunker. F. Schreiber. 4 Bekanntmachungen von Behoͤrden. e e Den len W(1399) Dienſtag den 24. Oktober d. J. Nachmit⸗ 4 icht. Verlooſung Stadt Niddaer Obligationen. tags 1 Uhr, ſoll der hieſige Gemeinde⸗Faſelochs öffent⸗ e ihm(1349) Bei der heute ſtattgehabten fünften Ver⸗ lich verſteigert werden, wozu Kaufliebhaber einladet e, und looſung des durch das Handlungshaus Simon Beienheim den 19. Oktober 1843. 5 in wit Lindheimer zu Friedberg ad 65,000 fl. zu Der großh. heſſ. Bürgermeiſter % Zinſen negoclirten Anlehens hieſiger Stadt Fink.

Otte an wurden folgende Nummern n