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dungsſtücke ꝛc., Handwerksgeräathe ꝛe., Materialien ꝛc., zum Betriebe ihres Handwerks ꝛc. in Natur gereicht. Hand⸗ werksmeiſter, weiche Entlaſſene als Geſellen oder Lehrlinge aufnehmen, perſonen, bei denen ſie als Taglöhner oder Dienſt⸗ boten eintreten, oder die ſie krank oder arbeitsunfähig ver⸗ pflegen, erhalten als Prämie fuͤr die Aufnahme und Ver⸗ ſorgung der Entlaſſenen einen Geldbeitrag. Im Uebrigen wurden die Bezirkscommiſſionen auf die F. 1720 der Sta⸗ tuten als Norm ihres Verfahrens verwieſen.—— Nach der abgeſchloſſenen und geprüften Vereins-Caſſe-Rechnung für 1842 betrug die Einnahme: aus mildem Staatsfonds(der Hälfte der deßfallſigen Dividende der Münchner⸗Achner⸗Feuer⸗ verſicherungsgeſellſchaft) 1500 fl., Beiträge der Vereinsmit⸗ mitglieder 1654 fl. 34 kr., beſondere Gaben 53 fl. 36 kr., zuſ. 3208 fl. 10 kr.; die Ausgabe: Unterſtützungen 809 fl. 41 kr., Verwaltungskoſten 543 fl. 37 kr.,) Hebgebühren und Honorar des Rechners 125 fl. 15 ½ kr., Sonſtiges 17 fl. 35 kr., zuſ. 1496 fl. 9½ kr. Es verblieb hiernach Kaſſevorrath für 1843: 1712 fl. J kr.— (Schluß folgt.)
*) Die Einrichtung eines Bureau's ꝛc. erhöheten die Ver⸗ waltungskoſten im erſten Jahre.
Bekanntmachungen von Behoͤrden.
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Garten⸗Verſteigerung. (1524) Montag den 8. Januar 1844, Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe der der Frau des Geometer Bindernagel II. zuſtehende Garten zwiſchen dem Nauheimer Weg und der Ockſtadter Grenze, an Franz Heck gelegen und 2 Morgen 27½ Ruthen haltend, öffentlich meiſtbietend verſtei⸗
gert werden.
Friedberg den 23. November 1843.
In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts: Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung.
(1581) Mittwoch den 27. Dezember 1843, Mor⸗ gens halb 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Lieferung des zur Straßenbeleuchtung und zur Nacht⸗ wache benöthigten Oels und der Lichter für das Jahr 1844, ſodann das Reinigen der Straßen und der Transport der Armenfuhren von Ort zu Ort oͤffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 7. Dezember 1843.
Der großh. heſſ. Büͤrgermeiſter
D. Fritz.
Bekanntmachung. (1582) Mittwoch den 27. Dezember 1843, Mor⸗ gens um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe das Einkommen von der Stadtwage, vom Standgeld an Wochen⸗ und Jahrmärkten und von der Butterwage während des Jahrs 1844 öffentlich an den Meiſt⸗
bietenden verpachtet werden. Friedberg den 7. Dezember 1843.
Der großh. heſſ. Bürgermeiſter
D. Fritz.
Bekanut machung. (1593) Montag den 18. d. M., Vormittags um halb 11 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die zum Nachlaſſe der Ludwig Wagenknechts Ehefrau gehören⸗
den Gegenſtände, als: die Hofraithe mit Muͤhlbau, zwei Mahlgänge, ſammt Oelmühle, Scheuer und Stall, die Neumühle genannt, ſammt 2 Mg. 3 Vt. 32 Rth. an der Mühle liegendem Garten, ſodann 2 Pt. 18 Rth. Garten an dem Muͤhlgraben neben Heinrich Müller gelegen, ſowie auch das Baumſtück auf dem Hirſchenrain, an Engelhard Bechſtein gelegen, ein Acker Pag. und Nr. Js 16 17 am Hirſchenrain, ein Baumſtück, 99 Rth. haltend, Pag= 127 1 Morg. 27 Rth. Acker mit Klee an der Judenhohle, wegen geſchehenen Nachgebots nochmals öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Zu gleicher Zeit ſollen noch in der Hofraithe ſich befindende ohnge⸗ faͤhr 2 Wagen Miſt, 25 Centner Heu und Grummet, 1 Aufſteckkamm, 1 Waſchſeil, 1 Geldgurte und 1 Heu⸗ ſeil dem Verkaufe ausgeſetzt werden. Friedberg den 7. Dezember 1843. Der großh. heſſ. Burgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung.
(1597) Dienſtag den 19. Dezbr. 1843, Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſoll in Obermörlen an Ort und Stelle die Wegſchaffung des bei Planirung der Orts⸗ ſtraße gewonnenen Grundes, öffentlich an die Wenigſt⸗ fordernden verſteigert werden.
Friedberg den 10. Dezember 1843.
Der Großh. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. Baumaterialien Verſteigerung. (1612) Künftigen Freitag den 22. dieſes Monats, des Vormittags um 10 Uhr, ſollen mehrere Bau⸗ materialien von dem Abbruche des alten Schloßbaues zu Grünberg, beſtehend:
1) in bedeutender Quantität ganz gutem und zur Auffuͤhrung von Gebäuden noch ſehr brauch⸗ barem Eichenholz,
2 in Schieferſteinen,
3) in ſonſtigem Gehölze und
4) in mehreren noch brauchbaren Fenſtern,
gegen gleich baare Zahlung meiſtbietend verſteigt wer⸗ den und wird hierbei zugleich bemerkt, daß bei an⸗ nehmbarer Bürgſchaft zur Zahlung der Baumateria⸗ lien bis zum 1. April 1844 Friſt geſtattet wird.
Die Großh. Bürgermeiſter der Umgegend werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen.
Grünberg den 9. Dezember 1843. Der Großh. Rentamtmann Bötticher. Obligations-Verlooſung. (1613) Bei der heutigen Verlooſung der für das
Jahr 1843 abzutragenden 1200 fl. Gemeindeobli⸗
gationen ſind die Nummern 54, 39, 63 und 61
jede mit 200 fl. und 93, 120, 148 und 132, jede
mit 100 fl. rückzahlbar geworden.
Die Inhaber gedachter Partial⸗Schuldverſchrei⸗ bungen werden hierdurch aufgefordert, gegen quittirte Rückgabe dieſer Schuldſcheine, die Beträge bis zum 1. Februar 1844 bei der hieſigen Gemeindekaſſe in
(1616 denen B welche un ihte Feu ich, ſo mir gen geſtellt!
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(1617 10 Uhr ler zu


