Ausgabe 
11.3.1843
 
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84.

ſchrieben iſt, mit circa 50 Morgen Ackerland öffent⸗ meiſtbietend auf hieſigem Rathhauſe verpachten aſſen.

Das Gaſthaus zum goldenen Stern dahier iſt an der von Frankfurt nach Friedberg führenden Hauptſtraße, in der Mitte des Orts gelegen, ent⸗ hält 12 Zimmer, worunter 7 heitzbare ſind, 2 Kuͤchen, 1 Waſchluͤche, 2 gewölbte Keller, 2 geräumige Böden, eine kleine Brennerei, und bei den Oekonomie⸗Ge⸗ bäuden, Stallung fuͤr 40 Pferde, ſowie kleinere Ställe für Rindvieh und Schweine. Außerdem iſt ein ſchöner, mit ſeparatem Eingang aus dem Hof verſehener, circa/ Morgen haltender Garten dabei, welcher theils zu Gemüſe⸗Garten und theils mit engliſchen Anlagen angelegt iſt, eine Kegelbahn ent⸗ hält und von der Nidda mit der ſchönen Ausſicht nach dem Taunusgebirge, begränzt wird.

Die Localitäten, ſowie die Pachtbedingungen können jeden Tag eingeſehen und es können auf Verlangen auch Mobilien als Inventarſtücke dazu gegeben werden.

An demſelben Tag, Nachmittags 2 Uhr, werden im Gaſthaus zum goldnen Stern dahier:

1 zwei gute fehlerfreie Zugpferde, 2) vier trächtige Kuͤhe und ein Rind, und Freitag den 17. von Morgens 9 Uhr an, werden Waizen, Korn, Gerſte, jede Gattung Stroh und Heu, ſowie eine bedeutende Quantität Kartoffeln, Dickwurz ꝛc. verſteigert. Vilbel den 6. März 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Hinkel. Holz ⸗Verſteigerung. (282) Dienſtag den 14. d. M., Morgens 8 Uhr anfangend, ſoll in dem Södler Gemeindewald fol⸗ gendes Holz, als: 1) 1 Eich⸗ und 1 Kirſchſtamm, Letzterer fur Schreiner geeignet, 2) 109 Stück Deichſeln und Langwieden, 3) 110 fichten Stämme, fur Wagner geeignet, 4 78 Stecken buchen und eichen Stockholz,

Ba 2, Prüͤgelholz, 6) 3 kliefern 1

7) 37 buchen Reisholz, 8) 28 kiefern N

9), 49 Haufen Durchforſtungs-Reiſer, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden. Die Herrn Bürgermeiſter werden gebeten, dieſes in ihren Gemeinden veröffentlichen zu laſſen. Södel den 1. März 1843. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Schneider. Edictal ladung. (283) Die abweſende Marie Henriette Reif aus Niederwöllſtadt oder deren allenfallſige Leibeserben haben Anſpruͤche an der erſteren, den bekannten Sei⸗ tenverwandten bereits nutznießlich uͤberlaſſenes Ver⸗ mögen ſogewiß binnen 60 Tagen hier anzuzeigen,

els ſonſt die gedachte Reif für kodt erklärt und,

unter Aufhebung der geſtellten Caution, ihr Vermö⸗ gen den Seitenverwandten als Eigenthum überwieſen werden wird. K 7 Friedberg am 27. Februar 1843. f Großh. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Arbeits-Verſteigerung.. (284) Die bei Erbauung eines neuen Bruͤckenſtegs uber die Uſa dahier erforderliche s Zimmerarbeit, voranſchlagt zu 834 fl. 2 kr.

Schloſſerarbeit 77% 24 Weißbinderarbeit( neh Handarbeit 15%

wird Samſtag den 18. d. M., Vormittags 10 Uhr, auf hieſigem Rathhauſe wenigſtnehmend verſteigert. Niedermörlen am 7. März 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dey. Holz ⸗Verſteigerung. (283) Montag den 13. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen in hieſigem Gemeindewald: 1) 20 eichen Bau⸗ und Werkſtaͤmme, im Cubikge⸗ halt von 600 Fuß, 29 Stecken eichen Pruͤgel⸗,

35 4 5 Stock⸗, 4) 18½% buchen Stock-, 5) 11/. eeichen und

6 27 buchen Reisholz,

verſteigert werden.

Indem man die Herrn Buͤrgermeiſter zur gefällf⸗ gen Veroffentlichung in ihren Gemeinden hiermit erſucht, wird bemerkt, daß die Zuſammenkunft bei der Waldhütte iſt.

Wölfersheim den 7. März 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Allwohn. Mühlen Verkauf. (286) Freitag den 21. April laufenden Jahres, Vormittags um 10 Uhr, ſoll die hieſiger Stadt ge⸗

hörige, am linken Ufer des Mains zu Sachſenhauſen

gelegene, zu fuͤnf, von zwei Waſſerrädern getriebenen Gängen eingerichtete, und in einem zweiſtöckigen Wohnhaus, nebſt daran gebautem gleichfalls zwei⸗ ſtöckigem Mühlhaus beſtehende Fruchtmuͤhle in dem Amtslocal unterzeichneter Stelle an den Meiſt⸗ bietenden in Zeitpacht gegeben werden. Die Ver⸗ ſteigerungsbedingungen können täglich in den Vor⸗ mittagsſtunden bei unterzeichnetem Amt eingefehen werden, wohin man auch wegen Beſichtigung der Mühle ſich zu wenden hat. Frankfurt am Main den 3. März 1843. Stadtkaͤmmerei. Güter⸗ Verpachtung.

(287) Dienſtag den 14. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſollen auf Anſuchen des hieſigen Ortsbürgers Heinrich Sang I. die demſelben gehörigen, nachbe⸗ nannten Guͤterſtücke auf 6 nach einander folgen⸗ den Jahre unter den, bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen bei Wirth Sang. meiſtbietend verpachtet werden, als: N

Im 288) A1 ſnbenen Bi