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taubſtummer iche zu Fauer⸗ 43 von Ludw.
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Intelligenzblatt
für die
Provinz Oberbeſſen im Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen
und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
2 Sonnabend, den 8. Juli 1843.
52.
Ein neues Halbjahr-Abonnement
auf das wöchentlich zweimal erſcheinende„Intelligenzblatt für die Provinz Oberheſſen beginnt am nächſten
1. Juli. Faso löblichen Poſtämtern einreichen.
Geneigte Beſtellungen wolle man recht bald entweder bei dem Unterzeichneten, oder bei den den Abonnenten zunächſt — Abonnementspreis:
pr. Semeſter 40 kr., durch die Poſt bezogen 48 kr.—
nſeratgebühren: die beiden erſten Zeilen zuſammen 7 kr., die dritte und jede folgende Zeile 2 kr.— Aufnahme der Inſe⸗
raten: Alle bis zum Sonntag Abend eingehenden Inſerate kommen in das Mittwochsblatt,
Abend eintreffen, in das Samſtagsblatt.
und alle, welche bis zum Mittwoch Carl Bindernagel.
Amtlicher Theil. Das Großherzoglich Heſſiſche Landgericht Gruͤnberg
an die Großh. Buͤrgermeiſter des Landgerichtsbezirks.
Betreffend: In U. S. gegen Heinrich Beuler von Traishorloff wegen Diebſtahls.
Falls ſich Heinrich Beuler in Ihrer Bürgermeiſterei ſollte betreten laſſen, haben Sie ihn zu arretiren,
und hierher vorführen zu laſſen. Grünberg am 3. Juli 1843.
Welcker.
Ehrlich waͤhrt am laͤngſten. (Eine wahre Geſchichte.)
„Einen Buben in deinem Alter mag ich nicht in der Bettelei beſtärken,“ ſagte ein wohlgekleideter Herr zu einem Knaben von etwa zwölf Jahren, der ihn um ein Almoſen bat.„Du biſt ſchon groß und ſtark; Du ſollteſt arbeiten.“
„Ich habe keine Arbeit.“
„Hätteſt Du Luſt fleißig zu ſein, wenn man Dir Beſchäftigung gäbe?“
„Ja,“ antwortete der Knabe.
„Wer ſind Deine Eltern?“
„Mein Vater iſt todt, meine Mutter bettelt, und ſchickte mich auch zum Almoſenfordern aus, aber wenn ich nicht Geld genug heim brachte, dann ſchlug ſie mich unbarmherzig; darum bin ich weggelaufen.“
„Gehſt alſo gar nicht mehr nach Hauſe? Und wo ſchläfſt Du Nachts?“
„Wo ich Platz finde, unter einer Hecke, unter
einem Thorwege, zuweilen auch auf einem Karren oder in einer Scheune.“
„Das iſt ein trauriges Leben,“ ſprach der Herr, „komm mit, ich will's mit Dir verſuchen. Wie heißt Du?“
„Georg Macmahon.“
„Wenn Du Dich ordentlich hältſt und brav be⸗ trägſt, Macmahon, ſo wird es Dir wohl gehen, und Du ſollſt es gut haben. Bedenke aber, daß aller Anfang ſchwer iſt. Du erhältſt zuerſt nur geringen Lohn; zeigſt Du jedoch Fleiß urd guten Willen dann werde ich weiter für Dich ſorgen.“
Der Mann, welcher dieſes Zwiegeſpräch mit dem Bettelknaben führte, hieß Herriot und war Oberauf⸗ ſeher bei öffentlichen Arbeiten. Er gab dem Georg einen Hammer in die Hand und ließ ihn Steine klopfen, wofür er täglich eine Summe von etwa vier und zwanzig Kreuzern, und auſſerdem eine Schlaf⸗ ſtelle erhalten ſollte. Georg ging frohen Muthes an ſeine Beſchäftigung; die Steine waren nicht allzu⸗


