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gulirung des Schuldenweſens nicht werden berück— ſichtigt werden. Hungen den 12. December 1842. Großh. Heſſ. Fürſtl. Solms. Landgericht daſ. Hofmann. Braunkohlen verkauf.
(8) Die Braunkohlenkonſumenten der Umgegend werden hiermit in Kenntniß geſetzt, daß von Neu⸗ jahr 1843 an für Quantitäten über 25 Ctr. bis zu Michaelis 1843 Credit gegeben wird, wobei aber wie bisher nur genügende von den Herrn Buͤrgermeiſtern und Ortsvorſtänden ausgefertigte Bürgſcheine auf gedruckten Formulckrlen angenom— men werden können.
Der Preiß der Klötze bleibt wie bisher pr. Ct r. 12 kr. Ueber die Qualität und das rich⸗ tige Maaß und Gewicht der Klötze kann ſich jeder Abnehmer durch eine Probe ſelbſt überzeugen.
Abnehmer, welche kein Fuhrwerk haben, nament⸗ lich die Einwohner Friedbergs, können auf vor⸗ herige zeitige Anfrage gegen eine den dermaligen hohen Futterpreiſen angemeſſene Frachtvergütung ihren Bedarf geliefert bekommen.
Dornaſſenheim den 31. December 1842.
Fr. Schmidt,
Bergverwalter. Public andum.
(9) Die Kinder der Heinrich Kratz's Eheleute von Wohnbach, welche letztere ſich auf den Auszug zu ſetzen beabſichtigen, wollen das Vermögen ihrer Eltern nur unter der Vorausſetzung übernehmen, daß daſſelbe nicht mit allzuvielen Schul⸗ den belaſtet iſt.
Ihrem Antrage zufolge werden daher die ſämmt— lichen Gläubiger der Heinrich Kratz Eheleute hiermit aufgefordert, ihre Anſprüche an dieſelben ſo gewiſſer im Termin
Donnerſtag den 16. Februar, Vorm. 9 Uhr, dahier anzuzeigen, ſich auch uͤber etwaige Vergleichs— vorſchläge ſogewiß zu erklären, widrigenfalls ohne Rückſicht auf ihre Forderungen den Kratz'ſchen Kin⸗ dern das elterliche Vermögen als freies Erb- und Eigenthum zugewieſen resp. angenommen werden wird, daß ſie den Anträgen der Mehrzahl der er— ſchienenen Gläubiger beiſtimmten.
Laubach den 23. December 1842.
Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht daſ. Brumhard. Kohlen verkauf.*
610) Auf den Fürſtlichen Braunkohlenwerken zu Wölfersheim und Weckesheim ſind vollſtändig aus— getrocknete Kohlen und Klötze und zwar zu Wolfers— heim zu 11. kr. in Weckesheim zu 10 kr. zu haben. Auch werden ſolche bei Beſtellungen von wenigſtens 50 Centnern gegen Bürgſcheine(zu welchen Formu— larien bei Herrn Buchhändler Bindernagel zu Fried— berg zu haben ſind) auf Credit bis zum 30. Juni d. J. abgegeben. Da jedoch der Empfang der auf Credit verkauften Kohlen beſcheinigt werden muß, ſo
werden die Kohlenabnehmer, welche ſolche nicht ſelbſt abholen, hierdurch erſucht, die Fuhrleute in einem Abfuhrbüchlein zu bevollmächtigen, in welches dann 100 verladenen Kohlenquantitäten eingetragen werden ollen. Hungen den 2. Januar 1843. Der Fürſtl. Solmſiſche Rentamtmann daf Kießling. rü ch vd ſte i gerung (11) Mittwoch den 18. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſollen in dem Bureau des Gr. Fürſtlichen Buͤrger— meiſters Bopp zu Bellersheim ohngefähr 18 ½ Malter Waizen, 24½ Malter Korn, 4½ Malter Gerſte öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Hungen den 2. Januar 1843. Der Fürſtliche Rentamtmann daf. Kießling.
Bekanntmachung. (12) Montag den 9. d. M., Vormittags 8 Uhr, ſollen im Butzbacher Stadtwalde nachfolgende Holz— ſortimente, als:
Diſtrikt Jungenwald: 1) 33 Stecken buchen Scheitholz,
22 52 7 eichen 3
3) 10„ buchen Pruͤgelholz, 4 8 eichen 7 5 3 7. kiefern 7
60 55 3 buchen Stockholz, 7 62 40 eichen 3
8 N kiefern 1
9) 3 4 aspen* 10) 1300 Stück buchen Wellen, 1 h e 3
13) 59 Cubikfuß buchen Bauholz, 14) 299 8 eichen 7 15) 64 5 kiefern 1
an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Zu— ſammenkunft iſt in oben genanntem Diſtrikt. Butzbach den 3. Januar 1843. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Zahn. Hor e nne (13) Mittwoch den 11., des Morgens 9 Uhr und Donnerſtag den 12. Januar l. J., ſoll in der Rocken⸗ berger und Oppershofer Mark, Wirthſchaftstheil II. und III., nachbenanntes Holz an den Meiſtbietenden
öffentlich verſteigert werden:
1) 109 Stecken buchen Scheitholz IIr Claſſe, WMW.„ Prügelholz Ir Claſſe, 3) 1250 Wellen„ Reisholz Ir Claſſe,
4) 162„ gemiſchtes und Vorwuchs⸗Reisholz, 5) 107 Stämme, haltend 3954 Cubikfuß buchen Werk⸗ und Nutzholz. ö
Der Zuſammenkunftsort iſt am Forſtgarten, wohin man die Steigliebhaber höflichſt einladet. Oppershofen den 3. Januar 1843. Der Markgegenſchreiber .


