Ausgabe 
6.12.1843
 
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Oeffentliche Aufforderung. (1571) Der Schloſſer Philipp Pfad zu Vilbel har ſich für zahlungsunfähig erkärt und ſein Vermögen an ſeine Gläubiger abgetreten. Alle diejenigen, welche Anſprüche irgend einer Art an den Gemeinſchuldner haben, werden demgemäß aufgefordert, ſolche ſoge⸗ wiß im Termine

Montag d. 29. Januar 1844, Vorm. 10 Uhr, dahier anzuzeigen und zu begründen, als ſonſt die unangemeldet bleibenden Anſprüche bei der Verthei⸗ lung der Maſſe unberückſichtigt bleiben.

In dem Termin ſoll zugleich die Güte verſucht werden, weßhalb die Vollmachten etwaiger Manda⸗ tare zum Abſchluſſe eines Arrangements ermächtigen müſſen.

Groskarben den 15. November 1843. f

Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Muhl. Schmidt., Edictalla dung. (1572) Heinrich Schneiders Erben von Köddingen haben ihr ererbtes väterliches Gut verkauft, können aber ihre Eigenthumsrechte an dem Grundſtück 637/154 225%/.. Ruthen Wieſe in der Taubenwieſe, begrenzt von Heinrich Stein II. und Konrad Schneider, nicht urkundlich nachweiſen, weßhalb alle diejenigen, welche Anſprüͤche irgend einer Art daran begründen können, zu deren Geltendmachung binnen 4 Wochen a dato um ſo gewiſſer aufgefordert werden, gegen⸗ falls der Kaufcontract richterlich beſtätigt werden wird. Ulrichſtein den 27. November 1843. Großh. Heſſ. Landgericht Ray ß. Edictalladung. (1573) Georg Heinrich Huͤhnergorth und deſſen Ehefrau, Anna Eliſabetha, von Meiches entlehnten, unter Conſtituirung einer Hypotheke, 10 von Johannes von der Aue von Storndorf am 30. Mai 1806 50 fl. 2) vom Candidaten der Rechte G. C. L. Haberkorn von Windhauſen am 10. Juni 1809 300 fl. 3) vom Kaſtenmeiſter Johannes Hedderich von Mei⸗ ches aus dem daſigen Kirchenkaſten am 13. Juni

1810 100 fl.

Der Beſitzer der Unterpfänder, Johannes Gelß von Meiches, widerſpricht dem Fortbeſtand dieſer Darlehns forderungen, kann aber die Tilgung der⸗ ſelben durch Vorlage der darüber ausgefertigten, an geblich abhanden gekommenen, Schul durkunden nicht nachweiſen. Es werden daher alle diejenigen, welche aus den fraglichen Schuldurkunden Anſpruͤche her⸗ leiten können, um ſo gewiſſer binnen 4 Wochen a dato zu deren Geltendmachung aufgefordert, gegen⸗ falls dieſelben für erloſchen betrachtet und die deßfall⸗ ſigen Einträge in den Pfandbüchern getilgt werden.

Ulrichſtein den 28. November 1843. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Ray ß.

Holz⸗Verſteigerung. (1574) Freitag den 8. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen in hieſigem Gemeindewald, Diſtrikt Jungen⸗ buchen, nachfolgende Holzſortimente, als:

1) 10 Stecken buchen Scheitholz,

2 37 77 eichen 5 7

3) 17½ buchen Prügelholz,

4) 16 eichen 7

55 76 buchen Stockholz,

6) 17 eichen 1

7) 1000 Stück buchen Wellen,

8) 800 eichen 55

9 4 Stämme eichen Werkholz, 31 Cbfß. enth., 100 2 75 buchen 75 122 7 11) 49 Stangen eichen 5 76 5

öffentlich meiſtbietend an Ort und Stelle verſteigert

werden. 0 Die Zuſammenkunft findet auf der Bahn bei den drei Eichen ſtatt. Rodheim den 2. Dezember 1843. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Jacobi. Holz und Seife⸗Lieferung. (1575) Die Lieferung von 150 Stecken buchen Scheitholzes u. auf des nöthigen Bedarfs von harter Seife, das Jahr circa 2430 Ctr., u. der Schmierſeife, 1844, ſoll Dienſtag den 19. Dezember, des Vormittags 10 Uhr, an den Wenigſtfordernden öffentlich verſteigert werden, wobei von den Intereſſenten glaubhafte At⸗ teſte über Lieferungsfähigkeit ꝛc. vorzulegen ſind. Marienſchloß den 28. November 1843. Schneider, Vicar. S Privat⸗ Bekanntmachungen. Frucht⸗Verſteigerung.

(1576) Mittwoch den 6. d. M., Nachmittags 27

Utzr, werden zu Nauheim im Gaſthaus zur Krone ohngefähr 12 Mltr. Korn, nach den vorher bekannt r werdenden Bedingungen, meiſtbietend ver kauft. Friedberg den 2. Dezember 1843. M. Jung. Aepfelbäume⸗Entwendung.

(1577) Aus meiner, von der Stadt Grünberg an⸗

gekauften, an die Ziegelhütte grenzenden Wieſe find mir zwei vor einigen Tagen erſt geſetzte Aepfelbäumchen entwendet worden. Derjenige, der mir über dieſe Entwendung Auskunft geben, oder ſelbſt den Thäter namhaft machen kann, erhält eine Belohnung von 2 preuß. Thaler und kann auf Verſchwiegenheit ſei⸗ nes Namens rechnen. a

Die Herrn Bürgermeiſter des Großh. Landge⸗ richts Gruͤnberg erſuche ich um gefällige Bekannt⸗ machung.

Grünberg den 2. Dezember 1843.

Sudheimer, Landgerichts diener⸗Aſſiſten.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg.

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