bet leltm zu ver⸗
in Bauern⸗ Fuß breit, wuͤnſcht zu
Bauernheim.
tweder ganz nfond gegen wobei noch m Ausleihen
rchentechner der Gegend
u. Der red⸗ ie Belohnung
i ge: ſt zu haben: de. Volks⸗ togtaphien 30 fr. ſpvolle Jahr. 54 kr. aus Huld⸗ iſten. Aus in's Schrift⸗ endigſten ge⸗ Erſtes bis 3 fl. 18 kr. m erſcheint in auch abge⸗ nzeln vek⸗ reis von 5 fl.
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Intelligenzblatt
für die
Provinz Oberbeſſen in Allgemeinen, die Kreiſe Friedberg, Gruͤnberg und Hungen
und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
M10.
Sonnabend, den 4. Februar
1843.
Abonnementspreis: pr. Semeſter 40 kr., durch die Poſt bezogen 48 kr., pr. Jahr 1 fl. 12 kr., durch die Poſt bezogen 1 fl. 24 kr.— Inſeratgebühren: die beiden erſten Zeilen zuſammen 7 kr., die dritte und jede folgende Zeile 2 kr.— Aufnahme
der Inſeraten: Alle bis zum Sonnta Mittwoch Abend eintreffen, in das Samſtagsblatt.
Abend eingehenden Inſerate kommen in das Mittwochsblatt, und alle, welche bis zum
Localſection des Großh. Heſſ. Gewerbvereins fuͤr den Kreis Friedberg. Monatliche Sitzung Montag den 6. Februar. Vortrag über den Druck der Luft, den Gebrauch des Barometers zu Höhenmeſſungen und als Wetterglas, über die uns bekannten Urſachen der Witterungs⸗
veränderungen.
Mittheilungen aus Journalen über verbeſſere Backſteine, Thürſchlöſſer, Abputz für Lehm⸗
mauern, Getraidefegmaſchinen, geruchloſe Abtritte ce.— Die Rechnung für 1842 nebſt ihren Belegen wird
im Locale aufgelegt.
Soldan.
Wie man ein ſchlechtes Ackergut zu einem guten macht.
(Neue Bürger⸗ und Bauern⸗Zeitung 1836. Nr. 42) (Fortſetzung und Schluß.)
So wie ich durch die größere Sorgfalt hinſicht— lich des Aufſammelns und Anhäufens der Duͤngungs— mittel und der Verbeſſerung der Wieſen meine Wirth⸗ ſchaft ſich verbeſſern, wie ich meinen und meiner guten Hausfrau unermüdeten Fleiß und Sparſamkeit ſo ſchön belohnt ſah, vergrößerte und vermehrte ſich anch meine Sorgfalt, mein Fleiß und meine Liebe zum Landbau. Jedem Plätzchen ſuchte ich Nutzen abzu⸗ gewinnen; ein Grasgarten, der bisher nur dazu diente, Gänſe und anderes Vieh hineinzutreiben, und deſſen Bäume ſpärlich trugen, benuͤtzte ich jetzt auch beſſer. Die alten, mit überftüſſigem Holz verwach⸗ ſenen Bäume putzte ich unter Anleitung meines wa— ckern Lehrers aus; behackte die Baͤume 1½ Schuh um den Stamm; übergoß im Februar und Anfangs März den Raſen tüchiig mit Miſtjauche; dadurch bekam ich ein mit Klee vermiſchtes Gras, was ich ſtatt des Klee's mit den Kühen fütterte, und das Dienſtmädchen brauchte nun nicht die weiten Wege in das Feld zu gehen; konnte nun zu jeder Zeit dem Vieh friſches Futter geben, was ſonſt oft durch das Liegen warm und den Thieren nachtheilig wird; dadurch erſparte ich abermals Klee zum Trocknen. Auch die Obſtbäume bekamen durch die Düngung mit Miſtjauche, die man im Winter ohne Nachtheil
bei den aufgehackten Baͤumen, 1 Schuh' vom Stamme, gießen kann, neue Kräfte, und trugen ſo reichlich, daß wir trockenes Obſt ſammeln, vielen Efſig daraus machen und manchen Freund damit erfreuen konuten.
Eben ſo hatte ich bemerkt, welche Sorgfalt der Herr Schullehrer auf ſeinen Grab⸗ oder Gemüſe⸗ garten verwendet, was für herrliches Gemüſe er da⸗ raus erzog, und wie er ſich und ſeine zahlreiche Fa⸗ milie damit ernährt. Ich ſah daraus, daß man durch beſſere Benützung des Gemuͤſegartens und durch reich⸗ haltigeres Gemuͤſeziehen auch in vielen Hinſichten an Früchten uud Brod ſparen kann, gab deßhalb meiner Frau, die die Ausſtellung des Gartens mit dem Madchen beſorgte und dem Herrn Schullehrer in der Gartenbeſtellung manches abgelernt hatte, gern Duͤnger hierzu, ſtatt denſelben früher zu ver⸗ weigern. Dafür zogen wir nun aüch allerlei Ge⸗ müſe, und im Sommer, wenn man ſich nach der warmen Tagesarbeit auf Kühlung freut, traktirte ſie mich faſt jeden Abend mit dem ſchönſten Kopflattig und im Herbſte und Frühjahre mit Nüßchenſalat und dergleichen mehr; dabei fiel noch Vieles aus dem Garten für die Schweine und das Rindvieh ab, beſonders vielen Lattig fͤtterte die Hausfrau mit den Schweinen, die denſelben ſehr gern freſſen und der wegen ſeiner Kuͤhlung und Nahrhaftigkeit das geſundeſte Futter für ſie iſt. Dafur hatte meine Frau dann auch im ganzen Dorfe die beſte Schwein⸗ zucht; denn wenn die jungen Schweine vom Mutter⸗ ſchweine abgeſetzt wurden, hatte ſie durch die beſſere


