größtem Nutzen aufzubewahren ſeien, daran hat man noch viel zu wenig gedacht und nur Einzelne hierin das Ihrige gethan.
Das Verfahren wäre kurz dieſes: die Kartoffeln werden gewaſchen, wo möglich im Dampf gekocht, geſchält, durch einen Cylinder oder Rohr mit Löchern gedrückt, wo ſie gleich Faden durchkommen, auf Rahmen mit Leinwand oder Stramin überzogen ge⸗ dörrt und zwar ſo lange und hart, daß ſie hornartig werden. So kurz dieſe Sache an ſich klingt, ſo ſind manche kleine Umſtaͤnde dabei zu beobachten, auf welche gleichviel ankommt und die man nicht unbe⸗ rüͤckſichtigt laſſen darf.
In großen Wirthſchaften kann man das Dam⸗ pfen in einem gewöhnlichen Dampffaß beſorgen, wo⸗ rin z. B. zum Brantweinbrennen gedämpft wird. Wo man ſich beſonders zu dieſen Dämpfen einrich, tet, kann man gleich ein Dampffaß machen laſſen, welches über einen Keſſel geſtellt wird und einen Boden mit Löchern hat, durch welchen der Dampf ſich in die Kartoffeln zieht. Auch kann man einen Korb mit Kartoffeln in einen Keſſel hängen, der aber nur theilweiſe mit Waſſer gefüllt iſt; doch muß dieſer Korb oben feſt zugedeckt werden und brennt an den oberen Wänden des Keſſels leicht an, weil da kein Waſſer iſt, und überhaupt leidet da der Keſſel leicht Schaden und kann verbrennen. In kleinen Wirthſchaften, wo man keinen Keſſel, wohl aber eine Kochröhre oder Ofenröhre hat, iſt das Dämpfen ohne Waſſer und Dampf dadurch am leichteſten zu bewirken, daß man den Topf mit den Kartoffeln umgeſtüͤrtzt in die Röhre ſtellt: wel⸗ ches dadurch am leichteſten geht, daß man ein Blech darauf deckt, umſtürtzt und nun herein ſtellt, dann aber das Blech, entweder drunter läßt, oder ſchnell darunter vorzieht. Die unterſtliegenden werden zwar dann etwas gebraten und braun werden, die übrigen aber in ihrem eigenen Dampfe kochen. Dieſe Art zu kochen iſt überhaupt zu jedem Behuf, beſonders dem Eſſen der ganzen Kartoffeln, die vorzüglichſte. Doch hier handelt ſichs ums Abdörren derſelben, und da muß um ſo mehr dahin getrachtet werden, ſie be⸗
ſonders trocken und waſſerfrei weich zu kochen, denn je mehr Feuchtigkeit in der gekochten Kartoffelmaſſe vorhanden, deſto ſchwerer geht das Abdörren, und je weniger, um ſo leichter.
Manche haben auch verſucht, die Kartoffeln zu reiben, und dann dle geriebene Maſſe abzudörren, es hat aber wieder nicht gehen wollen, denn die ge⸗ riebene Kartoffel, welche ſich überhaupt warm nicht
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gut reiben läßt, ſondern kalt werden muß, läuft in der Hitze zu einem Brei oder Teig zuſammen und
trocknet dann nicht gut, weil die hohlen Zwiſchen⸗
räume fehlen. Anders verhält es ſich mit Faden⸗ nudeln, die liegen hohl über einander, und beſonders wenn ſie warm durchgepreßt werden, und gleich ſo auf die Darre oder den Ofen kommen, geht dann das Trocknen um ſo ſchneller.
Das Dörren ſelbſt kann bei kleinen oder größe, ren Haushaltungen auf und über den Ofen, oder in den Ofen⸗ und Kochröhren geſchehen; doch muß fleißig nachgeſehen und auch umgerührt werden, be⸗ ſonders wenn die Hitze groß iſt, wo leicht ein Ver⸗ brennen und Zubraunwerden ſtattfinden kann. Auch muß darauf geſehen werden, daß die Nudeln nicht zu dick auf die Horde kommen, denn wenn das der Fall iſt, ſo dauert das Abdörren zu lange und die Maſſe wird endlich ſauer. Ein halber Querfinger dick iſt reichlich dick genug, noch dünner iſt beſſer.
Will man die Sache ins Größere treiben, ſo iſt am beſten man baut ſich einen Darrofen von Dach⸗ ziegeln, welcher 4 oder 5 große Röhren hat, in welche man die mit Nudeln beſchütteten Rahmen hinein⸗ ſtellt und dörren läßt. Doch müſſen dieſe Röhren mit Bretterklappen verſchloſſen werden, ohne daß man ihnen jedoch alle Luft zum Entweichen der ausdör⸗ renden Feuchtigkeit benimmt, weil ſonſt, wie im er⸗ ſtern Falle, wo man die Maſſe zu dick auftrug, das Sauerwerden gar ſehr befördert wird. Noch iſt zu bemerken, daß die Rahmen nicht unmittelbar auf den Boden der Roͤhre gebracht werden dürfen, ſon⸗ dern an den Ecken einige Unterlagen von Dachziegel, ſtuͤcken haben müſſen, damit das Verſengen in jedem Fall verhindert wird. Man kann in dieſe Röhren doppelte Horden einſetzen, wenn man in der Mitte Eiſenſtäbchen oder ſtarken Draht quer durchzieht.
Das Umrühren oder Wenden der dörrenden Nu— deln, geſchieht am beſten mittelſt eines hölzernen Schäufelchens durch welches man die unten an die Leinwand oder Stramin angeklebten Nudeln lostrennt, und nun das obere nach unten kehrt. Aufmerkſam⸗ keit muß immer ſtattfinden; denn wenn die Nudeln zu braun werden, verlieren ſie an Wohlgeſchmack und Güte, dahingegen bloße Dörrung ohne Bräune den Geſchmack nur verbeſſert.
Beſonders leicht und ſchön iſt die Döͤrrung mit erhitzter Luft zu bewerkſtelligen, weil dort die Trock⸗ niß viel größer, ein Braunwerden aber in keinem Falle zu befuͤrchten iſt.
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