Ausgabe 
26.11.1842
 
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Lebewohl! (1479) Da ich in Folge einer Anſtellung nun nach Mainz überziehe, ſo ſage ich meinen hieſigen Freun⸗ den und Bekannten hiermit ein herzliches Lebewohl! Friedberg. Baillet.

Conditoreiwaaren. (1480) Bei dem Unterzeichneten ſind wie in fruͤ⸗ heren Jahren alle Sorten guter Lebkuchen eigner Fabrikation, Pfeffernüſſe, Biscuit, Marcipan in billigen Preiſen zu haben.

Friedberg den 24. November 1842. Conrad Stelz,

in der Uſergaſſe.

, (1481) Bei Herrn Gaſtwirth Garde in Fried⸗ berg habe ich ein Depot meiner Dampfhefe errichtet, welches ich meinen verehrten Abnehmern mit dem Bemerken hiermit anzeige, daß ſtets friſche und gute Dampfhefe bei demſelben zu haben iſt.

Offenbach im November 1842.

F. W. Hagedorn, Spiritusfabrikant.

Auf vorſtehende Anzeige Bezug nehmend, werde ich alle mir zukommende Aufträge in kleinen wie in großen Parthieen aufs prompteſte ausführen und bitte um zahlreiche Aufträge.

Z. Garde,

auf der breiten Straße. Bekanntmachung. (4482) Mein neuerbautes Wohnhaus, nahe bei Marienſchloß liegend und zu jedem Geſchäfte geeig⸗ net, ſoll mit den darin befindlichen Tiſchen, Bänken und Fäſſern, nebſt Patent zur Betreibung der Wirth⸗ ſchaft, und einem 18 Ruthen haltenden Garten, Mittwoch den 30. November, Nachmittags 1 Uhr, im Gaſthauſe zur Gerſte dahier entweder vermiethet oder verkauft werden.

Rockenberg am 21. November 1842.

Balthaſar Schmitt. Holzverſteigerung. (1483) Künftigen Montag den 28. Nov. 1842, Nachmittags von halb 2 bis halb 3 Uhr ſollen etwa zwei Stecken ſchönes Eichenſchälholz öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Steiglieb⸗ haber wollen ſich in der Wohnung des Herrn Han⸗ delsmanns Rappolt an der breiten Straße dahier einfinden. Warnung.

(1484) Ich warne hiermit Jedermann, welcher eine Forderung an den B. St.. g in D. zu machen hat, die ihm etwa von ſeinem Untergebenen Namens S g bezahlt werden ſoll, dem Letzteren nicht eher eine Quittung auszuſtellen, bis man das Geld in der Hand hat.

Bönſtadt. Philipp Roth.

410.

Literariſche Anzeige.

(1485) Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt zu haben:

Weſtentaſchenliederbuch.

böte verbeſſerte Auflage. Gegen 100 der ſchönſten Lieder fur 9 kr.! Gewiß beiſpiellos billig!!! Europa's Muͤnzen, Handelsgewichte

und Gemaͤße. 14 kr.

Fruͤchte⸗-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl. kr.; Korn: 8 fl. 15 kr. Gerſte: 7 fl. kr. Hafer: 5 fl. kr.

Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 18. Nov.:

Waizen: 10 fl. 56 kr. Korn: 8 fl. 29 kr. Gerſte: 7fl. 5 kr. Hafer: 4 fl. 48 kr. Erbſen: fl. kr.

Polizei⸗Taxe fur die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 27. Nov. bis 4. Dez. 1842.

pfo Brod Preiſe. Friedberg] Butzbach.

kr. pf. kr. pf. 1 JLeib⸗Roggenbrod 3 34 2 6. 5 6 6 44 1 122 i Loth. Loth. Milchbrod 11 4% 11 4% Waſſerweck 1145 1 15 Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 145 115 leiſch iſe. F iſch Preiſe 1 15 1([Ochſenfleiſch 5 15 1114 5 gemaſtetes Kühfleiſch] ungemäſtetes 8 9 2 6 25 ; ö gemäſtetes 71 6 50 Rindlleiſch ungemäſtetes 6 8 2 Kalblleiſch 81 85 Schweinenfleiſch 11 1 11 1 Hammelfleiſch 71 741 Schaaflleiſch 55 5 Wurſt von blos Schweinen 2 124 Gemiſchte Wurſt 10 10 Bratwurſt 144 144 Schwartenmagen 144 144 Geräucherter Speck 20 20 Schinken 15 15 Dörrfleiſch 15 15 Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20 20 1 diro ungusgelaſſen 19 19 Nierenfett 19 194 Hammelsfett 15 15

Die Fleiſchbeſchau zu Friedberg in dieſer Woche hat Dr. Ritzel. Der großh. beſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.

(Hierzu eine Beilage von Gr. Heſſ. Landgerichte Friedberg.)

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