Ausgabe 
26.2.1842
 
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2) 51 desgl. daſelbſt,

3) ein Stuck Land, ungemeſſen, am neuen Thor,

) ein Stück desgl. rechts der Seebach,

5) ein Stück neben dem neuen Thor,

6) der Seebachsberg,

7) 5 Ruthen am Seergraben und

8) der Stadtſchreibereigraben.

Friedberg den 19. Februar 1842. Der Beigeordnete Bender. Güter ⸗Verſteigerung.

(199) Dienſtag den 1. März, Nachmittags 2 Uhr,

werden in hieſigem Rathhauſe auf freiwilligen An⸗

trag der Erben der dahier verſtorbenen Frau Maria

Deweil die nachbezeichneten in hieſiger Burg- und

Ockſtädter Gemarkung liegenden Güterſtücke oͤffent⸗

lich meiſtbietend verſteigert, als:

Pag. u. Nr.

10 734. 4. 34 Ruthen Ackerland in der 2. Gewann am Sodenweg, an Regiſtrator Papſt, zehntfrei.

2) 754. 3. 76 Ruthen in der 8. Gewann, an Herrn von Löw, zehntbar.

3) 185. 13. 16 Ruthen Garten in der Gemarkung Ockſtadt im Ried, an Ferdinand Frick.

Friedberg den 17. Februar 1842. Der Beigeordnete Bender. Arbeits-Verſteigerung.

(201) Dienſtag den 1. März, Nachmittags

Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe das Abbrechen einer

fehlerhaften Stelle der Stadtmauer am Seergraben,

zunächſt am neuen Thor, öffentlich an den Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden. Friedberg den 19. Februar 1842. Der Beigeordnete Bender. Frucht⸗Verſteigerung.

(186) Dienſtag den 1. März 1842, Nachmittags

2 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe 50 bis 60 Mal⸗

ter Korn von dem Fruchtvorrathe des vereinigten

Armenfonds, zweimalterweiſe öffentlich meiſtbietend

verſteigert werden.

Friedberg den 12. Februar 1842. In Auftrag der Armenkommiſſion: Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung. (204) Montag den 7. März d. J. ſoll dahier die zur Pfarrwohnung gehörige Scheuer nebſt Rindvieh⸗ und 3 Schweinſtällen gegen gleich baare Zahlung auf den Abbruch öffentlich verſteigert werden. Langd den 17. Februar 1842. Der Kirchenvorſtand daſelbſt. Kapital- Aufnahme.

(205) Zur Erbauung einer neuen Pfarr⸗Scheuer

u. ſ. w. ſollen für die Kirchenkaſſe dahier 1400 fl.

à 4% geliehen werden. Entweder im Ganzen oder

getrennt.

Langd den 17. Februar 1842. Der Kirchenvorſtand daſelbſt. Arbeits-⸗Verſteigerung.

(225) Freitag den 4. März, Vormittags 10 Uhr,

wird auf dem Chauſſeehaus bei Ilbenſtadt das Bre⸗

chen, Anfahren und Aufſetzen der zur Fundamenti⸗ rung der Brücke über die Nidda bei Aſſenheim erfor⸗ derlichen Baſaltſteine, ſowie die Ausgrabung eines Ableitungsgrabens des Niddafluſſes an die Wenigſt⸗ e in ſchicklichen Abtheilungen öffentlich ver⸗ geben. Friedberg am 23. Februar 1842. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Holzverſteigerung in dem Maibacher Ge⸗ meindswald, Reviers Hochweiſel. (226) Montag den 28. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll in dem Diſtrikt Mühlkopf nachbenanntes Holz, unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, auf Ort und Stelle meiſt⸗ bietend verſteigert werden. 1) 5 Stecken buchen Scheitholz, 2 5% Prügelholz, 3) 13 77 Stockholz, friſches, 4) 82 3 5 5 altes, 5) 400 Stück buchen Reisholzwellen. Die Zuſammenkunft iſt in loco Maibach. Die gr. Burgermeiſter werden erſucht, ſolches in ihren Gemeinden zu veröffentlichen. Maibach am 22. Februar 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Philippi. Fruchtverſteigerung im Rentamte Friedberg: (227) Mittwoch den 9. Marz 1842, Vormittags 10 Uhr, werden hier zu Friedberg in der Behauſung des Herrn Gaſthalters Hieronimus vor dem ehema ligen Mainzerthore 1) von dem fiscaliſchen Speicher dahier 15 Mltr. Waizen, 2) von dem ſiscaliſchen Speicher zu Rodheim 80 Mltr. Korn, 3) in Oberrosbach lagernd, 12 Mltr. Korn, 4) in Holzhauſen lagernd, 36 Mltr. Korn, 5) von dem Speicher zu Heldenbergen 210 Mltr. Hafer, ſodann Freitag den 11. März, ebenfalls Vormittags 10 Uhr, zu Butzbach in dem Gaſthauſe zum Heſſi⸗ ſchen Hofe, 60 Mltr. Korn und 50 Mltr. Gerſte von dem daſigen fiscaliſchen Speicher öffentlich ver⸗ ſteigert. Friedberg am 15. Februar 1842. Gr. Heſſ. Rentamt daſelbſt Bu ß.

NUN

Privat⸗Bekanntmachungen.

Empfehlung. (195) Da der Unterzeichnete nunmehr ſeine Woh⸗ nung bei Herrn Gaſtwirth Supp auf der breiten Straße dahier bezogen hat, zeigt er ſeinen verehrten Gönnern hiermit an, daß er eine Mehlhandlung etablirt hat, und empfiehlt ſich mit allen Sorten Mehl in Säcken, feinem Vorſchuß in größeren und kleineren Quantitäten, allen Sorten Hülſenfrüchten zu den billigſten Preiſen. Zugleich bemerkt er, daß