Ausgabe 
22.10.1842
 
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beobachten werde: 1) iſt nur anſtändig gekleideten Perſonen der Zutritt erlaubt, 2) können nur von Herren begleitete Frauenzimmer eintreten, und 3) hat jeder Herr eine Karte zu 24 kr. zu löſen, wo⸗ für er eine Flaſche guten Wein erhält.

Durch gute Speiſen und alle ſonſtige Erforder⸗ niſſe und Einrichtungen hoffe ich die mich mit ihrem Beſuche Beehrenden zu befriedigen.

Friedberg den 10. Oktober 1842. G. Gerlach. Eine Wohnung (1340) im unterſten Stocke neben dem Rathhauſe iſt zu vermiethen von Johannes Weckerling II. Lampendochte (1327) von vorzüglicher Qualität, jeder Art und Breite eigner Fabrik, halte ich ſtets vorräthig zu den äußerſten Fabrikpreiſen im Einzelnen wie in Parthieen.

Zugleich mache ich auf meine Spardochte auf⸗ merkſam zu gewöhnlichen Haus- und Bergmanns⸗ lichtern, die nicht allein ſchön und rein, ſondern auch ſparſam brennen.

Bei meiner Damaſtweberei fertige ich vor wie nach jede Poſamentier- wie Knopfmacher⸗Arbeit um die billigſten Preiſe.

Friedberg im Oktober 1842. G. Steup, Poſamentier und Damaſtweber.

Nicht zu uͤberſeben!

(1348)Kalmuckmäntel betreffend.

Obſchon ich den verfloſſenen Sommer noch eine Parthie Kalmuckmäntel vom Winter her übrig hielt, die ich, um damit aufzuräumen, en bloc zu dem mich ſelbſt koſtenden Preiſe veräußerte; habe ich den noch wieder für die bevorſtehende Winterſaiſon eine große Anzahl von ſolchen Mänteln, die ſich ihrer mo⸗ dernen Fagon, und des guten Stoffs der Zeuge wegen, ſehr auszeichnen, beſonders in dunkelblauer, dunkel und hellgrauer Farbe, fertigen laſſen, die ich in Parthieen, ſo wie einzeln, ſehr billig und zu feſtge ſetzten Preiſen verkaufe.

Auch habe ich zur Probe einige fertige Paletots, Macintosh, und ſogenannte Pariſer Paletotssac, die ich beſtens empfehlen kann, und weitere Beſtellun⸗ gen darauf, wenn ſolche vergriffen ſind, bereitwilligſt annehmen und ausführen werde.

Friedberg Mayer Schwarz, Judengaſſe, am alten Brunnen. 1500 fl., 700 fl, und 400 fl. (1349) ſind bei dem Unterzeichneten in Commiſſion zu verleihen. Friedberg den 10. Oktober 1842. Bittſcher, HGAdv. Ein guter Kochofen (1350) mit Aufſatz ſteht in hieſiger Stadt zu ver⸗ kaufen. Ausgeber dieſes ſagt wo?

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Anzeige. (1351) Das Handlungshaus Philipp Nicolaus Schmidt in Frankfurt a. M. hat für Se. Er⸗ laucht den Herrn Grafen zu Erbach-Fuͤrſtenau ein Anlehen von 550,000 fl. zu 4% jährlichen Zinſen eröffnet, mit welchem beide jetzt beſtehende Anlehen von 100,000 und 450,000 zurück bezahlt werden. Der Unterzeichnete iſt beauftragt, Subſcriptionen ſowohl in baarem Gelde als den Beitritt in den beſtehenden Obligationen anzunehmen, und wird ſei⸗ ner Zeit die Auswechſelung der älteren gegen neue Obligationen, wie auch die Ablieferungen gegen baa⸗ res Geld dahier koſtenfrei beſorgen. Die Anlehens⸗ Bedingungen ſind bei mir einzuſehen. Friedberg am 20. Oktober 1842. Philipp Conrad Kopp.

Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg:

Waizen: 10 fl. 20 kr.; Korn: 8fl. kr. Gerſte: 6 fl. kr. Hafer: 4 fl. 30 kr.

Fruchte⸗Preiſe zu Mainz, am 7. Okt.:

Waizen: 10 fl. 48 er. Korn: 8 fl. 5 kr. Gerſte: 7fl. 6 kr. Hafer: 4 fl. 50 kr. Erbſen: fl. kr.

Polizei-Taxe für die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 23. bis 30. Oktober 1842.

pfd Brod-Preiſe. 1 Butzbach. . pf kr. pf.

1 Leib⸗Roggenbrod 3 31 2 7 77 6. 6 4 2* 12 124 Loth Lotb.

Milchbrod 1 4% 1 Waſſerweck 1152 [Gemiſchtes(Tafel-) Brod 1 11 8 85 Fleiſch-Preiſe. 5

F ſch⸗Preiſ 92 51

1 Ochſenfleiſch 10 2 10 2 e gemaͤſtetes 8 8 Küuſleiſch ungemäſtetes 6 6( ; 775 gemäſtetes 6 6(

5 e ungemäſtetes 5 2 Kalbfleiſch 8 814 Schweinenfleiſch 10 2 10 1 Hammelfleiſch 71 7 Schaaflleiſch 5. 2 Wurſt von blos Schweinen 231 Gemiſchte Wurſt 10 10 Bratwurſt 144 144 Schwartenmagen 1115 144 Geraäucherter Spec 2 0 Schinken 15 15 Doöͤrrfleiſch F Schwzinenſchmalz, ausgelaſſen 20 29 5 f dito unausgelaſſen 19 194 Nierenfett 20 194

Hammelsfett 15 15 Die Fleiſchbeſchau zu Friedberg in dieſer Woche hat Philipp Ritzel. Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.

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Nachſtehe meinderaths mi Friedb.

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Aus Ver ugleich auch (Nr. 12. des deßfalld von

1. Der an einem an Abweſenheit Abweſenheit Regel de dann, wenn perſonlich od Falle wird d ſeiner Abweſ Anendengen

II. W Gemeinde ſei dahin angebe derhältniß au

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