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Intelligenzblatt
für die
Provinz Oberheſſen in Allgemeinen, Kreiſe Friedberg und Hungen
und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
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M 438.
Sonnabend, den 18. Juni
1842.
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Vertilgung der Feldmaͤuſe.
Wenn irgend in einer Gemarkungsgränze ſich Etwas von dem ſchädlichen Ungeziefer der Mäuſe ſpüren läßt, ſo wird gewiß darunter die Gemarkung Petterweil begriffen ſeyn.
Ein Beweis davon hatte ſich uns wieder in die⸗ ſem Jahre in einer ſolch drohenden Art gezeigt, daß, wenn wir nicht ſo außerordentliche Vorkehrungen ge⸗ troffen hätten, wohl unſere ſo herrlich ſtehenden Flu— ren von dem ſo ſchädlichen Ungeziefer würden ver⸗ nichtet worden ſcyn.
Die Art und Weiſe, wie wir uns von dem dre⸗ henden Uebel befreit haben, iſt folgende:
Gleich nach dem eingetretenen Thauwetter, An⸗ fangs März, wurde die Anordnung getroffen, doß jeder Gutsbeſitzer ohne Unterſchied die zu findenden Mäuſelöcher auf ſeinen Grundſtücken tüchtig zuſtam— pfen ſollte, und es würde hierdurch die ſchädliche Brut größtentheils vernichtet worden ſeyn, wenn gleich Einer mit dem Andern ans Werk gegangen wäre.
Auf die Verfügung großh. heſſ. Kreistaths vom 13. April d. J. wurde ſogleich von dem Ortsvor— ſtande die Vertilguug anderweit angeordnet, daß jeder Gutsbeſitzer von 15 Morgen täglich Eine und unter 15 Morgen gleichſalls Eine Feldmaus, gegen vorlagsweiſe Zahlung aus der Gemeindekaſſe pro Stück 3 kr., mit der Androhung zu liefern hätte, daß im Unterlaſſungsfalle die zu liefernde Zahl auf Koſten der Säumigen gefangen und überdieß noch Jeder für 1 fehlende Maus mit 6 kr. Strafe be— legt werden ſollte.
Hicrauf hat es ſich ergeben, daß vom 16. April bis in die Mitte Mai über 10,000, ſage zehntau⸗ ſend, Stück gefangen und eingeliefert wurden, und glaubt Einſender dieſes behaupten zu können, daß mit dieſer Zahl gefangener eine gleich große Zahl angeſetzter und noch nicht geborner Feldmäuſe zu Grunde gerichtet wurde. a
Ob nun gleich noch nicht alle vertilgt ſind, ſo hat ſich doch in unſerer Gemarkung das ſchädliche Ungeziefer auf eine ſichtliche Weiſe vermindert, ſo daß wir nunmehr, nach den angewandten außeror⸗
deutlichen Mitteln, einer geſegneten Ernde entgegen ſehen koͤnnen. Petterweil den 31. Mai 1842. H.
Empfangs ⸗Beſcheinigung.
Für die Abgebrannten zu Niedereiſenhauſen ſind ferner ein⸗ gegangen: aus der Gemeindekaſſe zu Petterweil 15 fl.; durch Hrn. Bürgermeiſter Heß zu Kirchgöns von daſigen Einwohnern 15 fl. 52 kr.; von H. J. in einem Goldſtück 5 fl. Bu ß.
Bei Unterzeichnetem ſind weiter an milden Gaben für die Abgebrannten zu Niedereiſenhauſen eingegangen: von Hrn. F. W. Hock auf der Scharmüble in Kaſſenſcheinen 5 fl. 15 kr., von den Ortseinwobnern zu Pohlgönus durch Herrn Bür⸗ germeiſter Schöpff 24 fl. 20 kr.; von einer Ungenannten durch Hrn. Kreisſ. Krach 14 fl.;„von einer fröhlichen Geſellſchaft friedb. Scheibenſchützen am Geburtstage ihres geliebten Erb⸗ großherzogs“ durch Hrn. M. Jung 6 fl. 12 kr.; von D. D. aus G. für einen Centrumsſchuß 1 fl.; von K. für desgl. 1 fl.; nachträglich von einem Schüler der hieſigen Muſter— ſchule 8 kr.; von der Gemeinde Rodheim 25 fl.
Ph. Dieffenbach.
Bekanntmachungen von Behoͤrden. Hofraithe-Verſteigerung. (703) Montag den 20. Juni l. J., Vormittags um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe, die den Adam Menges'ſchen Eheleuten gehörende Hofraithe, auf der breiten Straße Pag. und Nro. 23 J beſtehend in einem Wohnhaus, Küchenbau und Stall, an Georg Schäfer und Adam Söllner, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 28. Mai 1842. J. A. Großherz. Landgerichts: Der Beigeordnete Bender. Verſtei gerung. (701) Montag den 20. Juni l. J., Morgens 10% Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die St. Leonhards⸗ kirche, ſogenannte Todtenkirche, vor dem ehemaligen Mainzerthor, unter den bei der Verſteigerung eröͤff⸗ net werdenden Bedingungen, auf den Abbruch öffent- lich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Friedberg den 28. Mai 1842. In Auftrag des Kirchenvorſtandes Der Beigeordnete Bender.


