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ſucht, Vorſtehendes in ihren Gemeinden bekannt ma⸗ chen zu laſſen. Steinfurt am 8. März 1842. l Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Petri. Arbeits ⸗Verſteigerung. (315) Montag den 14. d. J., Vormittags um 10 Uhr, ſollen zu Kirchgöns auf dem Gemeindehaus folgende an den Pfarr- und Gemeinde⸗Gebäuden erforderlichen Baureparaturen, als: 1) Maurerarbeiten mit Material voranſchlagt
zu 174 fl.— kr. 29 Schreinerarbeit 99„ 40„ 3) Zimmerarbeit 33„—„ 4) Schloſſerarbeit 26„ 30„ 5) Glaſerarbeit 20„—„ 6) Weißbinderarbeit 37„—„ 7) Wagnerarbeit„
1 7 an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert wer— den. Voranſchläge und Steigbedingungen liegen bei dem Unterzeichneten zur Einſicht offen. Kirchgöns den 4. März 1842. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Heß.
Holzverſteigerung. (316) Donnerſtag den 17. März, Vormittags 8 Uhr, ſoll in dem Gemeindewald der Gemeinde Nie⸗ derrosbach, Diſtrikt Waſſerdell, 1 Stecken birken und 1 Stecken aspen Scheitholz, 8 Stecken buchen, 12 Stecken birken und eichen, 17 Stecken aspen und weiden Prügelholz, ½ Stecken buchen Stockholz, 5800 Stück buchen, 600 Stück birken und eichen, 725 Stück aspen und weiden Reiſerholzwellen, 30 Läſte allerlei Gehoͤlze und 1 Stange eichen Holz, an den Meiſtbieten den öffentlich verſteigert werden. Die Herrn Bürgermeiſter der umliegenden Orte werden um gefällige Veröffentlichung dieſes andurch erſucht. Niederrosbach den 10. März 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Bullmann.
NN
Privat⸗ Bekanntmachungen. (302) Sonntag den 13. d. M.
große Reſtauration mit Harmoniemuſik in dem Saale des Unterzeich⸗ neten. Der Anfang iſt Abends um 6 Uhr. Ergebenſt ladet ein Friedberg den 7. März 1842. Ludwig Conrad Trapp. Wetterauer Bienen⸗ Verein. (305) Unterzeichnete bringen hiermit zur Kenntniß, daß die diesjährige ite Verſammlung des wetterauer Bienen⸗Vereins Mittwoch den 16. d. M., Mittags um 12 Uhr, in der Behauſung des Herrn Gaſtwirths Ph. Sieck dahier ſtattfindet und Folgendes mitge⸗
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theilt werden ſoll: als 1) die beſte und wohlfeilſte Fütterung für Bienen nach der Ueberwinterung, N ſicheres Mittel, die Bienen vor Räuber zu be⸗ wahren, 3) die Anſchaffung der vortheilhafteſten Bie⸗ nenwohnungen, z. B. Rahmbuden⸗- oder Blätterſtöcke, 4) der Vortheil der Vitzthumiſchen Rauchmaſchine, 5) werden die Monatsblätter für die geſammte Bie⸗ nenzucht theilweiſe vorgeleſen und 6) die Rechnung vom 9. Juni 1841 bis den 16. Maͤrz 1842 abgelegt.
Wir glauben noch beſonders unſern Mitgliedern des wetterauer Bienen⸗Vereins, der nunmehr ohne die Stadt Friedberg ſchon aus 16 Ortſchaften be⸗ ſteht, aufmerkſam machen zu muͤſſen, daß die Jahre 1840 und 41 für die meiſten Bienenzuͤchter, nicht allein in unſerer Wetterau, ſondern in ganz Deutſch—⸗ land ſo ſchlecht ausfielen, daß es den alteſten Bie⸗ nenvätern nicht denkt, zwei Jahre hintereinander einen ſo großen Verluſt auf ihren Ständen erlitten zu haben.
Und weil wir feſt überzeugt ſind, daß es man⸗ chem Bienenfreunde an Kenntniß mangelt, ſeinem kleinen noch lebenden Ueberreſt bis zur vollen Honig⸗ tracht gehörige Pflege angedeihen zu laſſen, ſo müßte dieſe Verſammlung einem jeden Bienenwirth ſehr willkommen ſein, indem er über alles, was nur mit Nutzen angewendet werden kann, Auskunft erhält.
Wir laden daher alle Mitglieder des Vereins höflichſt ein, an oben benanntem Tage und Orte ſich einfinden zu wollen; auch alle Bienenfreunde, welche dem Verein noch beizutreten wünſchen, können ſich an demſelben Tage daſelbſt bei dem Vorſtand melden.
Friedberg den 6. März 1842.
Der Vorſtand des wetterauer Bienen⸗Vereins: Althen. Botſch. Bößwald. Fritſch. Empfehlung. (317) Unterzeichnete empfiehlt ſich neben ihrem Putzgeſchäft, im Waſchen von Blonden, von Herrn— und Damen ⸗Strohhüten, welche Letztere auf Ver— langen in neueſte Façon umgeändert werden. Mög⸗ lichſt billige Preiſe werden zugeſichert. Charlotte Nicolai, Nr. 460 auf dem Hauck. Holzverſteigerung. (318) Montag den 14. d. M. ſollen in dem frei⸗ herrlich von Rothſchildiſchen Walddiſtrikt Altenberg bei Rodheim 2050 eichen und 2050 birken Wellen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Zu⸗ ſammenkunft ſſt Morgens 9 Uhr am Schlag an der Petterweiler Gränze. Okarben den März 1842. Hilgenreiner. Einen Lehrling (319) ſucht ein hieſiger Schuhmachermeiſter. Wer, ſagt die Expeditian d. Bl. Ein junger Burſche (320) kann bei einem hieſigen Bäckermeiſter mit oder ohne Lehrgeld in die Lehre treten. Das Nähere bei der Expedition d. Bl.


