Ausgabe 
12.2.1842
 
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5 Jährlicher Beitrag Ord⸗Nr 1 1 1) Bergheim 5 2) Bellersheim 30 3) Bettenhauſen 13 4) Birklar 14 36 5) Dorfgill 7 43 6) Eberſtadt 18 20 79 Einartshauſen 5 17 8) Ettingshauſen 14 08 9) Freienſeen 18 26 10) Gambach 30 11) Gonterskirchen 10 08 12) Griedel 27 01 13) Grüningen 18 56 14) Hattenrod 7 08 15) Holzheim 23 33 16) Hungen 30 17) Inheiden 12 40 18) Langsdorf 30 19) Laubach 30 20) Lardenbach 5 25

Zu übertragen 349 21

54

Ord⸗Nr.

Väbrüier ee

. 1.

Uebertrag 349 21 30

21) Münzenberg

22) Münſter 5 40 23) Muſchenheim 16 50 24) Niederbeſſingen 9 43 25) Nonnenroth 7 07 26) Oberbeſſingen 10 34 27) Obbornhofen 18 25 28) Röthges 6 04 29) Oberzörgen 15 13 30) Ruppertsburg 16 25 31) Solms⸗Ilsdorf 5 32) Traishorlof 7 19 33) Traismünzenberg 10 32 34) Utphe 20 21 35) Villingen 14 07 36) Weckesheim 13 07 37) Wohnbach 25 35 38) Wetterfeld 12 34 39) Wölfersheim 30

Summe 624

Etwas uber Kirchhoͤfe oder Friedhoͤfe im All⸗ gemeinen, und insbeſondere den neuen Fried⸗

hof zu Friedberg. (Schluß.)

Endlich noch ein Wort über unſere Todtenhöfe in Friedberg! Die alten Römer, welche unſere Stadt lange inne hatten, begruben ihre Todten nach Süden zu; wenigſtens zeigten ſich von jeher in der Gegend des mainzer Thores jene Urnen, Todten⸗ lampen und Todtenkrüge, welche man den Verſtor⸗ benen mitgab, in großer Menge. Später war auch bei uns das ganze Mittelalter hindurch der Ge⸗ brauch, daß die Todten in der Nähe der Kirchen, beſonders unſerer Hauptkirche, die Geiſtlichen und Wohlthäter der Kirchen aber in dem Innern der⸗ ſelben beerdigt wurden. Nachdem es aber anfing, hier an Platz zu mangeln, wurde der Todtenhof ver⸗ legt und zwar vor das mainzer Thor.

Im Jahr 1546Donnerſtag nach Apollonia (d. h. am 12. Februar) wurde beſchloſſen, die Tod⸗ ten nicht mehr auf den Stadtkirchhof, ſondern zu St. Leonhard zu beerdigen. So ſagt eine Chronik, welche ſich auf den Rathsbeſchluß beruft. Der Kirch⸗ hof zu St. Leonhard wurde aber auch bald zu klein, und mußte mehrmals erweitert werden, zuletzt noch im Jahr 1831, nachdem vorher der alte Kirch hof um die Stadtkirche geebnet, und die von dem ehemaligen Beinhauſe daſelbſt herrührenden Tod⸗ tengebeine auch auf denſelben gebracht und in die Erde verſenkt worden waren. Trotz aller Erweite rungen reichte er aber nicht mehr hin, und da er überhaupt nicht am rechten Platze lag und den An forderungen, welche die höchſte Verordnung hinſicht lich der Lage macht, nicht entſprach, ſo wurde end lich im Jahr 1840 an der Grenze des friedberger Gebietes nach Fauerbach hin das nöthige Gelände zu einem neuen Gottes-Acker angeſchafft und im

Jahr 1841 mit einer Mauer und einem eifernen Thore verſehen. Am 12. Auguſt fand die feierliche Einweihung deſſelben ſtatt. Den Zug eröffnete der Träger des Crucifixes, wie ſonſt bei feierlichen Leichen gewöhnlich geweſen. Dann folgte die geſammte Geiſtlichkeit der Stadt, der geſammte Stadtrath und der ſtädtiſche Kirchen⸗ und Schulvorſtand. Hierauf kamen je zwei und zwei die drei oberſten Klaſſen der hieſigen Schule mit dem Lehrerperſonale. Sobald ſie in der Mitte des Kirchhofs angelangt waren, bildeten die Schulkinder einen großen Kreis. Die Feierlichkeit wurde mit Abſingung der ten, Zten und 6ten Strophe des 689 ten Liedes aus dem allgemeinen evangeliſchen Geſangbuche eröffnet. Den Vortrag begann Herr Profeſſor Sell mit einem feierlichen Gebete. Nun trat Herr Profeſſor Fertſch auf und hielt eine auf die Feier des Tages und des Ortes bezügliche Rede, womit er zugleich die eigentliche Einweihung des Friedhofes verband, und endlich ſprach Herr Kirchenrath Pilger das Schlußgebet und ertheilte zugleich den Segen. Die letzte Strophe des genann⸗ ten 698ten Liedes, welche die Schulkinder abſangen, endete die Feierlichkeit, an welcher ſehr viele Be wohner der Stadt, ſichtbar tief gerührt, wie ſich er⸗ warten ließ, Antheil nahmen. Der Zug ging in derſelben Ordnung, wie er ausgegangen war, wie der nach der Stadt zurück.

Möchte nur unſer Friedhof, der eine ſo ſchoͤne Lage hat, von ſinnigen Menſchen auch ſo recht zu einem Platze eingerichtet werden, daß der, welcher auf demſelben herumwandelt, ihn auch für eine freundliche Ruheſtätte der Todten erklären muß, der Fremde aber, welcher vorbeigeht, fühlt, daß uns unſere heimgegangenen Lieben nicht gleichgültig, ſon⸗ dern über Alles theuer ſind, deren Ruheplätze wir darum in eine liebliche Aue und in einen Blumen- garten umwandeln, welche dem trauernden Herzen wohlthun.

(107) Free Uhr, wird in Gr. Piscus 9 dolz genannt, f Oüdesheimet! an auf 9 Jab. beträgt 1675 Morgen 2 Bit Die Verpa wovon die Morgen, die enthält. Aus ſtaltfinden, we Friedberg

Ar!

(118) Dien Ubr, ſollen in dahier, die 9 Kameral⸗Grun berg, Butzbal Rockenberg, O denbergen, D terſtein und Zimmer⸗, S der⸗, Spen nigſtnehmend Es wird gebracht, d zugelaſſen w vom 31. Ja ſtanden, ode Nworden wan Friedber

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