Ausgabe 
4.5.1842
 
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* 160* b 3) haben Sie denſelben alle Vorſchriften, welche die§§. 7 und 23 der höchſten Verordnung uͤber das

Verhalten der Civilbehörden in Bezug auf die beurlaubten Soldaten enthalten, vorzuleſen und ſie

zur pünktlichen Befolgung aufzufordern.

Friedberg den 30. April 1842.

1) Altenſtadt: Phil. Jacob Finkernagel, Hardherz, Joh. Philipp Roth,

ü ch ler.

K 2) Aſſenheim: Jacob Faatz, 3) Bönſtadt: Georg Philipp Ludw. Friedrich Stachelroth, 4) Bruchenbrücken:

Joh. Heinrich Kleiß,

Andreas Lehr, 5) Büdesbeim: Joh. Heinrich Funk, 6) Engelthal: Joh. Adam Ba jus, Heinrich Meblmann,

Andreas Meininger, 7) Burggräfenrod: Anton Vetter, Marguth, Grg. Wilhelm Schember, 9) Fauerbach I.:

8) Butzbach: Joh. Berner, Joh. Heid, Gernand Joh. Born, 10) Florſtadt: Joh. Peter Dörr, Carl

Görg, Chriſtian Schmidt, 11) Friedberg: Albertus Büttner, gen. Schmidt, Joh. Philipp Kohlmann, Joh. Heinrich Mack, Anton Windecker, 12) Großkarben: Heinrich Geiß, Peter Stelz, 13) Heldenbergen: Karl Reinhard, 14) Hochweiſel: Joh. Philipp Dämon, 15) Holzhauſen: Conrad Becker, Kaspar Weid, 16) Höͤchſt a. d. N.: Joh. Heinrich Brack, Phlpp. Carl Kirchner, Georg Weber, 17) Ilbenſtadt: Wendelein

Selzer,

18) Kaichen: Johann Seifried, 19) Kirchgöns: Johannes Bach, Heinrich Jung, Heinrich Wenzel,

20) Melbach: Joh. Heinrich Riegel, 21) Niedermörlen: Grg. Ludwig Biſchoff, Johannes Morſchel, Joh. Georg Schild, Grg. Heinrich Witzel, 22) Niederrosbach: Heinrich Helwig, Johannes Joſt, 23) Niederurſel: Andreas Dechert, Grg. Chriſt. Liller, 24) Niederweiſel: Johannes Hildebrand, Philipp Hildebrand, 25)

Oberau: Adam Schmidt, Joh. Joſeph Röder,

Philipp Biermann, 28) Obermörlen: Johannes Köni Jacob Wagner, 29) Oberrosbach: Joh. Philipp Ruh

26) Obererlenbach: Joh. Andreas Zoller, 27) Okarben: g, Johannes König, Martin König, Ludwig Scheibel, mig, 30) Oberwöllſtadt: Joſeph Veith, 31) Oppers⸗

hofen: Cesper Hainſtadt, 32) Petterweil: Johannes Wolf, 33) Pohlgöns: Johannes Will, 34) Rendel: Joh. Peter Geibel, 35) Rockenberg: Johannes Dienſt, 36) Rodenbach: Joh. Friedrich Berg, Grg. Balth.

Faiſt, 37) Rodheim: Philipp Mäſer, Conrad Suppes,

Wilhelm Wagner, Jacob Wien, 38) Roͤdelheim:

Franz Hocklin, 39) Stammheim: Chriſtian Knoll, Jacob Reinhard v. d. Lehr, Reinhard v. d. Lehr, Conrad Schneider, Joh. Peter Conrad Schuͤtz, Joh. Conrad Steffel, 40) Steinfurth: Jacob Wolf, 41) Vilbel:

Gottfried Beller.

Witterungs- Nachrichten.

Uns Wetterauern gehts ſo ziemlich wie andern Menſchenkindern; der liebe Gott machts mit dem Wetter faſt Keinem Recht, und es iſt bald hier bald dort daran auszuſetzen. So war uns auch im Vorwinter des Regens zu viel, und doch bedurften unſere Fluren der Feuchtigkeit gar ſehr. Dann kam der Nachwinter, der bald dem Einen, bald dem An⸗ dern nicht ſo war, wie ers wünſchte, und doch brachte der Februar klare und angenehme Winter⸗ tage. Als aber mit dem März ein Paar Frühlings⸗ boten kamen, da meinten Manche, es müſſe auch der Sommer ſchon da ſeyn, und wurden gewaltig unge⸗ halten, als die Oſtern ihr altes Recht in Anſpruch nahmen und ein wenig winterlich ſich kleideten. Nach Oſtern kam der Nordoſtwind, oder, wie er hier mit dem Spitznamen heißt, die heſſenländer Luft; die wollte keinem Menſchen behagen, und wer konnte, ſchüttelte ſich aus Misbehagen gegen ſie. Kaum wars dagegen am 23. und 24. April etwas ſommer⸗ mäßig, ſo wollte ſchon Alles faſt erſticken vor Hitze. Unterdeſſen gewann nachgerade die Umgegend ein bräutliches Anſehen, und Feld und Wald ſtell⸗ ten ſich in ſchönſten Fruüͤhlingsſchmuck. Unſere Win⸗ terfrucht zeigt ſich auf eine Weiſe, wie mans nur wünſchen kann, und während die Blüthen der Bäume ſich in Fülle hervordrängen, geben ſie zu den ſchön ſten Hoffnungen Raum. Man ſollte denken, dieſe Frühlingspracht brachte Jung und Alt zum Schwei gen oder vielmehr zu Lob und Dank. Aber nein; Jedes will erſt noch einen geſegneten Regen haben. Und wenn Der kommt, ſo wirds an neuen Wun⸗ ſchen und Ausſtellungen wieder nicht ſehlen.

Bekanntmachungen von Behörden.

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Backhaus⸗Verſteigerung. (496) Montag den 23. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll das Backhaus der Gottfried Koſtiſchen Eheleute dahier, nebſt dem dabei befindlichen 14 Ru⸗ then haltenden Garten, an der Hauptſtraße gelegen, öffentlich an den Meiſtbietenden, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingun⸗ gen verkauft werden.

Niederwöllſtadt den 14. April 1842.

In Auftrag Gr. Landgerichts: Der Gr. Beigeordnete a Weith. Hofraithe⸗Verſteigerung. (497) Auf freiwilligen Antrag der Adam Mon⸗ ges'ſchen Eheleute wird Donnerſtag den 19. Mai, Vormittags um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe deren Hofraithe beſtehend Pag. und Nro. 23 in einem Wohnhaus, Küchenbau und Stall an Georg Schäfer und Adam Söllner öffentlich freiwillig au den Meiſtbietenden verſteigert.

Schließlich wird bemerkt, daß dieſe Hofraithe an einem der belebteſten Theile der breiten Straße liegt und ſechs heitzbare Zimmer in ſich faßt.

Friedberg den 18. April 1842.

Der Beigeordnete Bender. Oeffentliche Bekanntmachung. (508) Das Großh. Hofgericht der Provinz Ober⸗ heſſen hat den Daniel Gärtner und deſſen Ehefrau, Maria geborne Schäfer, zu Kirchgöns der Verwaltung ihres Vermögens entſetzt und deren

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